Saison 2021/22

Apfelstädter Kegler bei den Landesmeisterschaften stark

Bei den in Gebesee ausgetragenen Landesmeisterschaften der Kegler wussten sich unsere zwei Starter gut in Szene zu setzen. Stefan Beck legte bei den Senioren A im Vorlauf 482 Holz auf die Bahn und bestätigte seine gute Form durch 475 Holz im Endlauf. Insgesamt 957 Holz reichten für Platz vier - punktgleich mit Jürgen Schulter vom KSV Wacker 99 Gotha. Kein Vorbeikommen gab es an Sieger Peter Eberhardt vom TSV Eisenberg, der zusammen 1002 Holz erspielte und sich so minimal vor Ralf Berghof (TSV 1912 Kannawurf/1001 Holz) behauptete.

Gar einen Platz auf dem Siegerpodest nahm Ralf Henkel (auf dem Bild rechts) bei den Senioren B ein. 495 bzw. 448 Holz (Gesamtzahl 943) bedeuteten im spannenden Wettkampf Rang drei. Auf Platz zwei, den der Bad Langensalzaer Rüdiger Markerdt belegte, hatte Ralf fünf Holz Rückstand. Sieger wurde Detlef Kowalczyk vom SV Eintracht Boilstädt, der sich den Titel ungefährdet mit 963 Holz holte.
In Sundhausen duellierte sich derweil die Jugend U18. Und auch hier gab es erfreuliche Nachrichten. Louis Armster sprang durch 406 erkegelte Holz ebenfalls auf das Podest und belegte Rang drei.

Durch die Erfolge qualifizierten sich Henkel und Beck außerdem für die deutschen Meisterschaften, die im hessischen Lampertheim ausgetragen werden.

 

Herzlichen Glückwunsch an unser Senioren-Duo und viel Erfolg bei der großen Herausforderung! An Talent Louis: Weiter so!

 

Text: Thomas Rudolph, Foto: privat

SV Eintracht trauert um Lutz Rose

Unsere Eintracht trauert um Lutz Rose. Er verstarb am Sonntag in Bad Berka im Alter von 79 Jahren. Lutz war seit Jahrzehnten eng mit dem Apfelstädter Fußball verbunden. Aus gutem Grund, denn früher spielte nicht nur sein Schwiegersohn Thomas Koch viele Jahre für die Eintracht. Mit Freuden sah er, wie Enkel Alexander den Weg über die Junioren in den Heimatverein fand, für den er bis jetzt eine tragende Rolle ausfüllt.
Da Lutz' Tochter Michaela mit Thomas die "Bierbude" am Apfelstädter Sportplatz zu den Heimspielen betreibt, war der Senior bis zuletzt regelmäßiger Gast an der Außenbande. Auch die vielen Kilometer zu den Auswärtsspielen nahm er gerne auf sich, um der Eintracht zuzuschauen.

Der gesamte Verein wünscht Familie Koch viel Kraft in diesen Tagen. Wir sind uns sicher, dass Lutz auch in Zukunft immer wieder auf seine Apfelstädter blicken wird. Ruhe in Frieden.

 

Thomas Rudolph, im Name des Vereins

1. Kreisklasse, 18. Spieltag: Apfelstädt - We. Gotha II 4:1 (3:0).

In einer gutklassigen, aber auch mit vielen kleinen Nickligkeiten versehenen Partie, setzten wir uns verdient durch, auch wenn das Ergebnis etwas über den Spielverlauf hinwegtäuschte. Denn gerade nach dem Anschlusstor der Gäste verhinderte Torwart Pfannmöller mit einer Rettungstag aus kurzer Distanz das 3:2 und somit eine mögliche Wende im Spiel.

Bis zum 3:1 hatte Apfelstädt alles im Griff und wusste im ersten Durchgang zu überzeugen. Durch einige fehlende Spieler war Trainer Rüdiger zwar zum Umstellen gezwungen, fand aber gute Lösungen. Ein solider Spielfluss war auf beiden Seiten gegeben, wobei uns die frühe Führung in die Karten spielte. Nach einer kurz ausgeführten Ecke kam Höltzer im Strafraum an den Ball und schob diesen im Gewusel über die Linie - 1:0 (14.). Der Auftakt war gemacht, in der Folge lief es sogar noch besser aus Eintracht-Sicht. Hohmann, als Libero aufgestellt, fand mit einem langen Pass Hawel, der die gesamte Abwehr stehenließ und erhöhte (21.). Als Hawel, erneut durchgebrochen, im Strafraum von den Beinen geholt wurde, verwandelte Hohmann zum Pausenstand (38.).

Nach dem Wechsel erspielten sich die Gäste eine kleine Feldüberlegenheit, fanden aber zunächst kein Durchkommen. Das 3:1 Tran Huus (67.) ging für den Aufwand in Ordnung, war aber aus Gastgebersicht umstritten, da Keeper Pfannmöller zuvor bei einem Zusammenprall gefoult worden schien, Schiedsrichter Ströhl jedoch weiterlaufen ließ.

Hätte Paraschiv kurz darauf aus Nahdistanz getroffen - wer weiß, in welche Richtung das Spiel gekippt wäre. Er machte das Tor aber nicht und so fing sich unser Team wieder. Gegen die offenstehende Abwehr brachen wir mehrere Male durch, letztlich war es aber nur Höltzer vergönnt, völlig frei für die Entscheidung zu sorgen (75.). Gut hier die Vorteilsauslegung von Ströhl, da Höltzer zuvor klar getroffen wurde, aber weiterlief und sich so belohnen konnte.

Für die Eintracht stehen nun zwei freie Wochenenden an. Erst am 22. Mai sind wir wieder gefordert - dann um 13 Uhr bei der Dritten des FC An der Fahner Höhe.

SVE: J. Eckardt (46. Pfannmöller), Hohmann, Göpfert, Ludwig, Quade, Koch, Bube, P. Eckardt (64. Jakobi), Scandolo, Höltzer, Hawel.

T.: 1:0 Höltzer (14.), 2:0 Hawel (21.), 3:0 Hohmann (38./FE), 3:1 Tran Huu (67.), 4:1 Höltzer (75.).

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreisklasse, 17. Spieltag: Apfelstädt - Leina II 10:0 (6:0).

Zunächst einmal ein großes Kompliment an die Gäste, die nur mit zehn Mann angereist waren, sich aber sehr fair in das zu erwartende Schicksal ergaben. Mit 10:0 fiel der Leistungsunterschied dann auch entsprechend aus, und aus unserer Sicht bleibt einmal mehr die Feststellung, dass eine Ligaeinteilung wie derzeit so keinen Sinn ergibt. Zu groß sind die Leistungsunterschiede zwischen den 1. Mannschaften und Reserven, welche eine ganz andere Zielsetzung verfolgen.

Mit gefühlten 90 Prozent Ballbesitz schnürten wir den Gegner ein und setzten das erklärte Ziel, flüssig zu kombinieren, gut um. So dauerte es auch nicht lange, bis Scandolo den Reigen eröffnete und flach zum 1:0 traf (9.). Von da an fielen die weiteren Treffer in schöner Regelmäßigkeit, neben dem überall beteiligten Rommeis gefiel auch Höltzer, der einen Viererpack landete. Dass nicht weitere Tore auf das Konto der Eintracht gingen, lag auch daran, dass sich beide Mannschaften nach gut einer Stunde auf einen sehr ruhigen Spielverlauf einigten, da Leina zuvor weitere Akteure verlor.

Ein echter Gradmesser steht nächsten Sonntag auf dem Programm, wenn sich Westring Gotha II in Apfelstädt vorstellt (15 Uhr). Neben einer guten spielerischen Leistung möchten wir vor allem den peinlichen Auftritt im Hinspiel vergessen machen.

SVE: J. Eckardt, Jakobi, Quade, Ludwig (46. Zufelde), Koch, Bube, Rommeis, Göpfert, Scandolo (55. Pfannmöller), Höltzer, Hawel.

T.: 1:0 Scandolo (9.), 2:0 Rommeis (18.), 3:0 Hawel (24.), 4:0, 5:0 Höltzer (29., 34.), 6:0 Göpfert (37.), 7:0 Höltzer (50.), 8:0 Göpfert (53.), 9:0 Höltzer (56.), 10:0 Hawel (59.).

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreisklasse, 16. Spieltag: Apfelstädt - Drei Gleichen III 1:1

Es war ein gemischtes Fazit, welches unsere Jungs nach Spielende zogen. "Insgesamt war das nicht das, was wir uns vorgestellt haben. In der Offensive agierten wir zu ideenlos. Auch wenn sie recht wenig für das Spiel gemacht haben, hat sich Mühlberg den Punkt irgendwo verdient", sagte Co-Trainer Schulze.

Vor stattlicher Kulisse wurde recht schnell ersichtlich, dass ein Ergebnis wie im Hinspiel (9:0) diesmal nicht zu erwarten war. Die Gäste verstärkten sich personell im erlaubten Rahmen, da die Erste spielfrei war, und fokussierten sich auf eine geordnete Abwehrarbeit.

Nach vorne wurden sie allenfalls gefühlt gefährlich, und dennoch saß die erste Chance. Einen Ball aus dem Halbfeld klärte Libero Reich genau vor die Füße von Hüttner, der aus 20 Metern abzog und auch noch das Glück auf seiner Seite hatte, dass Werner unhaltbar für J. Eckardt abfälschte (13.). Ausgerechnet "Hütte" mochten die vielen Zuschauer da denken, weil der Offensivmann einst von Apfelstädt nach Mühlberg gewechselt war.

In der Folge bekamen wir die Begegnung aber in den Griff und agierten spielbestimmend. Gleichwohl ließ Apfelstädt in einigen Situation die Präzision vermissen, was aber bisweilen auch dem harten Platz geschuldet war, der viele Bälle verspringen ließ. Immerhin glichen wir nach 28 Minuten aus, als Rommeis mit einem Pass von der Grundlinie Springer fand. Dessen erster Schuss wurde auf der Linie geklärt, im Nachsetzen war er dann aber erfolgreich.

Im zweiten Durchgang fehlte die letzte Konsequenz, um den Sieg zu erzwingen. Pech hatten Springer und Quade, die jeweils am Aluminium scheiterten. Drei Gleichen verteidigte konsequent, uns fiel nach vorne erstaunlich wenig ein, obwohl zur Halbzeit auf Dreierkette umgestellt wurde und so ein weiterer Mann offensiv tätig werden konnte.

Weiter geht es nächsten Sonntag mit einem Heimspiel gegen Leina II (15 Uhr). 

SVE: J. Eckardt, Werner, J. Reich, Koch, Göpfert (65. Jakobi), Rommeis, Quade, Bialozyt, Scandolo (46. Höltzer), Hawel, Springer. 

T.: 0:1 Hüttner (13.), 1:1 Springer (28.).

 

Text: Thomas Rudolph

Kegeln: Stefan Beck neuer Kreismeister bei den Senioren A

Toller Erfolg für Stefan Beck. Bei den Kreiseinzelmeisterschaften setzte sich unser Kegelsportler bei den Senioren A durch und feierte damit einen tollen Erfolg. Bereits die Vorrunde hatte Beck, sonst in der DCU-Thüringenliga aktiv, in Finsterbergen mit 479 Holz gewonnen. Diesmal ging es zur Endrunde nach Wechmar, wo ihm 450 Holz gelangen. Mit insgesamt 929 Holz holte sich Beck den Titel vor Norbert Graul (Mechterstädt/für Ohrdruf in der 2. Bundesliga spielend/895) und dem Ohrdrufer Uwe Leyhe (895).
Zeitgleich gastierten in Wechmar auch die Senioren B, und hier hatten wir mit Ralf Henkel ebenfalls ein heißes Eisen im Feuer. Unser Routinier, der in der Vorrunde in Gierstädt mit 463 Holz siegte, warf diesmal 432 Holz, was zu Platz zwei (895) reichte, da der an diesem Tag überragende Detlef Kowlazyk (Boilstädt) 477 Holz warf und Henkel so bei der Gesamtzahl um 31 Holz übertraf.
In Seebergen duellierten sich die Senioren C. Hier wurde eine Einmalrunde gespielt, Gerald Riemann fand sich mit 303 Holz auf Rang acht ein. Bei den Junioren gefiel Johannes Kaiser in Ohrdruf mit 862 Holz und Rang vier. Felix Margraf stand im Endklassement auf Platz 8 (815).
Bei den Frauen endete die in Gierstädt ausgetragene Endrunde für Katja Baumann und Melanie Bischoff mit Platz sechs (808) und sieben (752). Katjas Zwillingstöchter Laura (689) und Leonie (619) spielten erneut eine Dreierrunde, mussten hierbei aber der Mechterstädterin Klara Würtz den Vortritt lassen (823). Anke Rosenthal (Seniorinnen A) wurde in Wandersleben mit 352 Holz Achte.

 

Text: Thomas Rudolph, Fotos: Eintracht

1. Kreisklasse, 15. Spieltag: Apfelstädt - Lok Gotha II 8:1 (3:0).

Wer hätte das gedacht! Nach fünf Monaten Pause erlebten die Zuschauer in Apfelstädt endlich wieder ein Heimspiel und honorierten dieses mit einer stattlichen Zuschauerzahl. Der 8:1-Erfolg über die Zweite des ESV Lok Gotha war freilich zu keiner Zeit gefährdet, hatte aber dennoch einen Wermutstropfen. Beim Stand von 7:1 wurde P. Eckardt von Saeed mit der flachen Hand klar im Gesicht getroffen. Wüste Beschwerden Eckardts waren die Folge, die - weil sich unser Offensivmann nicht beruhigte - erst Gelb, dann Gelb-Rot nach sich zog (76.).
Bei allem Verständnis für die Situation erneut eine Unbeherrschtheit der Eintracht, an der es zu arbeiten gilt. Unabhängig davon gab es zu keiner Zeit Zweifel, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Obwohl auch Lok nicht so schlecht im Spiel war, wurde der Leistungsunterschied schnell deutlich. Nach einer Ecke von Rommeis lief Scandolo perfekt ein und traf per Kopf zum 1:0 (17.).

Dies bildete den Auftakt einer guten Vorstellung, bei der Apfelstädt durch sehenswerte Kombinationen gefiel. Beim 2:0 bediente der als Linksverteidiger aufgestellte Bube per Pass in die Gasse Hawel, der locker vollstreckte. Kurz darauf nutzte unser Angreifer eine Stafette über Rommeis und Scandolo, um wiederholt zu vollenden (20./26.). So fiel auch der Anschluss durch Alhmawech, der einen Bock der Abwehr nutzte, nicht ins Gewicht (36.).

Da endlich wieder einmal personell gut aufgestellt, brachte Trainer Rüdiger zur zweiten Halbzeit mit Springer und Schaarschmidt neue Kräfte. Und gerade unser Stürmer-Ass, der sich nach dem Spiel in den Urlaub verabschiedete, glänzte noch einmal mit einer Gala. Gleich vier Tore nach teilweise schönen Kombinationen gingen auf sein Konto, wobei das 7:1 unter die Rubrik "Tor des Monats" rückte. Eine lange Flanke Bubes samt Kopfballabwehr nahm "Peet" direkt und traf genau in den Winkel. Zuvor war er schon zum 4:1, 5:1 und später zum 8:1 erfolgreich (61./68./71./75.). Zwischendurch wies auch Höltzer seine Torgefährlichkeit nach und setzte sich gegen zwei Verteidiger durch (65.).

Unterm Strich also ein ungefährdeter Erfolg gegen eine solide mitspielende Gästeelf. Zum Ostermontag ist dann die Dritte der SG Drei Gleichen im Rahmen des Derbys zu Gast (14 Uhr).
SVE: J. Eckardt, Werner (60. Höltzer), Hohmann, J. Reich, Bube, Rommeis, Quade (46. Schaarschmidt), P. Eckardt (71./GRK), Scandolo (46. Springer), Hawel.
T.: 1:0 Scandolo (17.), 2:0, 3:0 Hawel (20., 26.), 3:1 Alhawech (36.), 4:1 Springer (61.), 5:1 Höltzer (65.), 6:1, 7:1, 8:1 Springer (68., 71., 75.).

 

Text: Thomas Rudolph   

Kegeln: Stefan Beck und Ralf Henkel lassen in den Vorrunden zur Kegelkreismeisterschaft aufhorchen

Mit guten Leistungen gefielen unsere Kegler am Wochenende bei den Vorrunden zur Kreismeisterschaft. Stefan Beck - hier auf dem Bild rechts beim Thüringenligaduell mit Wacker Gotha - gewann bei den Senioren A in Finsterbergen mit 479 Holz und ließ dabei unter anderem den ehemaligen Bundesligakegler und jetzigen Zweitliga-Akteur beim Ohrdrufer KSV, Norbert Graul, hinter sich. Ralf Henkel stand ihm in nichts nach und machte den Erfolg bei den Senioren B perfekt. 463 Holz bedeuteten in Gierstädt Rang eins.

Bei den Herren schafften es unsere Starter leider nicht, sich unter den ersten 12 zu postieren, um an der Endrunde teilzunehmen. René Margraf erspielte in Ohrdruf 879 Holz, was Rang 18 bedeutete. Ihm fehlten 24 Holz auf Platz 12. Tobias Trinks (849) kam auf Platz 25 ein.
Bei den weiblichen Konkurrenzen starteten Laura und Leonie Baumann in Sundhausen bei den Juniorinnen. Leider war neben ihnen nur noch Klara Würtz aus Mechterstädt dabei, die mit 388 Holz gewann. Dennoch ist für unser Duo (353/270) die Finalrunde gebucht. Bei den Frauen belegte Katja Baumann Rang vier (422), Melanie Bischoff wurde Siebte (369). 

Allen Sportlern wünschen wir nun viel Erfolg bei den Endrunden, die am Sonntag ausgetragen werden. 

 

Text: Thomas Rudolph, Foto: Christian Dünkel

Großfahner II - Apfelstädt 0:5 (0:2).

Nun ja, es gab sicher schon glanzvollere Spiele als den Auftritt unserer Ersten in Großfahner. Aber unterm Strich erledigte die Elf ihre Pflichtaufgabe gegen die Zweite des TSV mit einem ordentlichen 5:0 und holte so den angepeilten Sieg.

Wieder einmal mit kleinem Kader angereist, brauchten wir lange, um ins Spiel zu finden. Zwar hatte unser Team das Geschehen zu jeder Zeit unter Kontrolle - spielerisch wirkte es aber nicht wirklich gefällig. Immer wieder versprangen Bälle, was sicher teilweise auch dem Platz geschuldet war, oder fanden Anspiele nicht ihr Ziel. Die langen Pässe führten meist zu Ballverlusten, besser sah es schon aus, wenn flach kombiniert wurde. Dass sich Linksverteidiger H. Reich nach rund 20 Minuten bereits verletzte, machte die Sache nicht besser.
Dennoch gelang in Unterzahl das 1:0, als sich Springer, der kurzfristig seinen Einsatz zusagte, im Strafraum durchsetzte und flach ins Eck traf (24.). Als Höltzer zehn Minuten später nach einem langen Ball energisch im Strafraum nachsetzte und per Pike erhöhte, waren die Nerven der Verantwortlichen zumindest beruhigt (34.).

Nach dem Wechsel agierten wir spielerisch verbessert. Großfahner mühte sich nach Kräften und erspielte sich zwei Möglichkeiten, die J. Eckardt jedoch entschärfte. Gleichwohl blieb das Kräfteverhältnis spürbar. Mit Höltzers schnellem 3:0 war die Partie entschieden (50.), in der Folge legte P. Eckardt mit zwei sehenswerten Toren per Lupfer und straff ins Eck nach (68./82.).
Deutlich mehr Gegenwehr dürfte es am nächsten Sonntag geben, wenn wir nach einer Ewigkeit wieder zu Hause spielen können. Mit Tabarz ist dann der Tabellenführer zu Gast (14 Uhr). 

SVE: J. Eckardt, Hohmann, J. Reich, H. Reich (30. Rudolph), Rommeis, Schaarschmidt, Quade, Höltzer, Koch, P. Eckardt, Springer.
T.: 0:1 Springer (24.), 0:2, 0:3 Höltzer (34., 50.), 0:4, 0:5 P. Eckardt (68., 82.).

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreisklasse, 11. Spieltag: Friemar - Apfelstädt 0:0.

Nach Spielende gingen die Meinungen über die Wertigkeit des Ergebnisses ein wenig auseinander. Der Apfelstädter Anhang sprach von einem liegengelassenen Sieg, während Trainer Ronny Rüdiger mit der Punkteteilung leben konnte. „Wir hatten die besseren Chancen, diese aber kläglich vergeben. Das Unentschieden ist ok, wir haben gut dagegengehalten und gute Ansätze gezeigt“, sagte er nach dem 0:0 im Topspiel in Friemar.Obwohl nicht ein Vorbereitungsspiel zur Austragung kam, fand sich unsere Elf, die auf einige Spieler verzichten musste, recht ordentlich wieder ins Geschehen ein. Die Gastgeber wurden über weite Strecken gut vom Tor weggehalten, zudem zeigte sich Torwart J. Eckardt bei den wenigen Vorstößen auf dem Posten.Auf der Gegenseite verpassten wir es jedoch mehrfach, Möglichkeiten in Treffer umzuwandeln. Die beste Gelegenheit vergab P. Eckardt, der per Foulelfmeter an Keeper Sülzenbrück scheiterte (22.). Auch seine zweite Großchance vor der Pause fiel unter die Kategorie „Kann man mal machen“, zeigte aber gleichwohl, dass die lange Spielpause mitunter ihren Tribut fordert.Ärgerlicher blieb zum Schluss die unnötige Rote Karte für Göpfert, der nach einem rustikalen Einsteigen seines Gegenspielers aufsprang und diesen schubste. Eine Kurzschlussreaktion, die dem erfahrenen Spieler eigentlich nicht passieren darf (75.). Da Friemars Metzner jedoch fünf Minuten später wegen einer Ampelkarte ebenfalls vom Platz musste, war das Gleichgewicht wieder im Lot.Was der Punkt am Ende wert ist, werden erst die nächsten Wochen zeigen. Nächsten Sonntag sind wir zur Mittagszeit (12 Uhr) in Großfahner zu Gast. Dann wahrscheinlich wieder mit größerem Kader und dem Ziel, die Chancen besser zu nutzen.

SVE: J. Eckardt, H. Reich (88. Mucke), J. Reich, Werner (67. Höltzer), Göpfert (75./RK), Hohmann, Quade, Rommeis, Bube, P. Eckardt, Hawel.

Vork: P. Eckardt scheitert mit Foulelfmeter an Sülzenbrück (21.).

 

Text: Thomas Rudolph

Rückkehr in neuer Funktion: René Schulze steigt als Co-Trainer bei der Eintracht ein

Mit 18 Mann startete unsere Eintracht am gestrigen Donnerstag wieder ins Training ein, um sich auf die im März hoffentlich wieder startende Rückserie vorzubereiten. Neben den Spielern war ein wohlbekanntes Gesicht in neuer Funktion dabei. Wir freuen uns sehr, dass René Schulze den Weg zurück gefunden hat und Coach Ronny Rüdiger ab sofort als Co-Trainer unterstützt. "Ole", der aufgrund eines Kreuzbandrisses seine Laufbahn als Spieler beendete, kann auf jahrelange höherklassige Erfahrungen in Ohrdruf und Geschwenda bauen und dürfte gerade den jungen Spielern mit Hinweisen und Ideen im Training weiterhelfen.

 

Herzlich willkommen zurück und eine gute Zeit - schön, dass du wieder an Bord bist!

Vom Nachbarn mitgebracht und für gut befunden: Apfelstädt begrüßt Marc Zufelde in seinen Reihen

Unsere Eintracht freut sich, den zweiten Winterzugang vorstellen zu können. Mit Marc Zufelde begrüßen wir einen auf der rechten Abwehr- und Mittelfeldseite beheimateten Spieler für die Mannschaft, die nächsten Donnerstag wieder mit dem offiziellen Training beginnt.
Der 31-Jährige stammt aus Düderode in Niedersachsen und spielte einst im Nachwuchs bis zur C-Jugend und noch einmal in der A-Jugend für die Jugendspielgemeinschaft Auetal - Altes Amt.
Für eine Männermannschaft war Marc in seiner Heimat noch nicht am Ball. Dafür zog es ihn in die thüringische Landeshauptstadt, und wie es der Zufall will, kam er so als Nachbar in Kontakt zu unserem Spieler Johannes Ludwig. Der nahm ihn einfach mit zum Training - offenbar mit Erfolg, denn Zufelde fühlte sich von Beginn an wohl. "Durch qualifiziertes Biertrinken und konsequentes Beackern der rechten Seite durfte ich bleiben", sagt unser Neuzugang scherzhaft.

 

Herzlich willkommen bei der Eintracht und eine verletzungsfreie Zeit, Marc!

 

Foto: Johannes Ludwig, Text: Thomas Rudolph 

Verlorene Wette von früher eingelöst: Apfelstädt freut sich auf Winterzugang Marius Schaarschmidt

Neues Jahr, neues (Fußball)-Glück – unter diesem Motto absolvieren unsere Spieler unter der Woche bisher einen gemütlichen Kick, bevor am 27. Januar der offizielle Trainingsstart ansteht. Dann wird ein neues, aber doch wohlbekanntes Gesicht mit von der Partie sein. Unsere Eintracht freut sich sehr, Marius Schaarschmidt als Winterzugang begrüßen zu dürfen.

Der Neudietendorfer, am Sonntag 21 Jahre alt geworden, kann bisher auf eine interessante Vita verweisen. Er begann bei der Lok mit dem Fußballspielen und wechselte dann in den Nachwuchs des JFC Nesse-Apfelstädt, ehe ein Umzug nach Ilmenau für eine neue sportliche Herausforderung sorgte. Zwar scheiterte dadurch ein möglicher Wechsel zum FC Rot-Weiß, wo Marius ein Probetraining absolvierte. Doch mit den B-Junioren der Germania schaffte er den Aufstieg und spielte darauf ein Jahr in der A-Junioren-Verbandsliga.

Der Zusammenbruch des Ilmenauer Fußballs zu dieser Zeit hatte zur Folge, dass er sich für einen Wechsel zum FSV Martinroda entschied, für den er seit einigen Jahren als Schiedsrichter aktiv ist. Hier empfahl sich Schaarschmidt, der am liebsten als Sechser oder Achter eingesetzt wird, aber in der Zentrale vielseitig einsetzbar ist, sogar für höhere Aufgaben. So nahm er am Training der Oberliga-Mannschaft teil und brachte es auf einen Einsatz im Freundschaftsspiel in Erfurt.

Den kurzen Schockmoment, als die Lunge im Training zusammenfiel und mit dem Fußball sofort Schluss war, hat der 21-Jährige glücklicherweise längst überwunden. Durch seine Rückkehr nach Neudietendorf hat der Erfurter Student den Bezug zur Heimat wiedergefunden und entschloss sich nun für einen Wechsel zur Eintracht.

„Ich möchte einfach in einer lockeren Runde wieder Spaß am Fußball haben. Ich kenne viele Spieler, da fällt die Eingewöhnung leicht“, sagt Marius, der eine besondere Verbindung zur Eintracht hat. Vor Jahren schloss er im Freibad Ichtershausen mit Sektionsleiter Frank Fritsche eine Wette ab. Würde dieser einen Salto vom Drei-Meter-Turm absolvieren, wäre ein Wechsel nach Apfelstädt für zwei Jahre besiegelt. Fritsche stand seinen Mann, nun erfolgt – mit etwas Verspätung – das Engagement Schaarschmidts. „Das hat er durchgezogen, ich komme nun meinen Wettschulden nach“, sagt Marius, der mit seiner guten Ausbildung ein weiterer Gewinn für die Mannschaft darstellt.

Herzlich willkommen und eine verletzungsfreie Zeit bei der Eintracht!

 


Foto und Text: Thomas Rudolph

Eintracht trauert um Sammy Drechsel

Unsere Eintracht trauert um Sammy Drechsel. Der ehemalige Spieler der Ersten verstarb am Sonntag überraschend im Alter von nur 46 Jahren in Apfelstädt. Drechsel - hier auf dem Bild Zweiter von links stehend, der auch für den Nachbarverein Fortuna Ingersleben aktiv war, spielte ab der Saison 2001/02 und bis Mitte der 2000er-Jahre für die Eintracht und avancierte schnell zum Leistungsträger in der Kreisliga. Doch nicht nur auf dem Feld wurde Sammy für seine lockere und zuvorkommende Art geschätzt. Für keinen Spaß zu schade, immer ein Lächeln auf den Lippen – viele frühere Mitspieler verbinden besondere Geschichten mit ihm.

 

 

Unser Verein wünscht seiner Familie viel Kraft in dieser schweren Zeit. Ruhe in Frieden, Sammy! 

1. Kreisklasse, 9. Spieltag: Apfelstädt - Fahner Höhe III 0:0.

Vor stattlicher Kulisse kam unsere Eintracht im letzten Heimspiel des Jahres gegen die dritte Mannschaft des FC An der Fahner Höhe leider nicht über ein torloses Remis hinaus. "Ich denke, dass wir uns insgesamt die drei Punkte verdient gehabt hätten. Doch die Fahnerschen hatten einen saustarken Torwart dabei, der ihnen das Remis gerettet hat", sagte Trainer Ronny Rüdiger und teilte so Max Schönthal ein Lob aus.
Der junge Schlussmann duelliert sich eigentlich mit Justin Scheeder um den Posten im Tor der Landesklasse-Zweiten, brachte unsere Jungs aber vor allem im zweiten Durchgang zur Verzweiflung. Aber auch ohne Tore gefielen beide Mannschaften mit einem fairen und flotten Duell, das die Kennung als "Spitzenspiel" gerechterweise verdiente. Apfelstädt besaß auf dem schwer zu bespielenden Platz zunächst deutlich mehr vom Spiel, zeigte sich aber nicht zwingend genug.
Im zweiten Durchgang entnervte uns Schönthal mit seinen Paraden. Auf der Gegenseite hatten wir in zwei Situationen auch Glück. Nach einem langen Ball setzte der Gästestürmer den Ball an den Pfosten (53.). Da aber auch der eingewechselte Peter Springer Schönthal nicht zu überwinden wusste, blieb es beim torlosen Remis.
SVE: J. Eckardt, H. Reich (66. Jakobi), J. Reich, Thomßen (46. Springer), Ludwig (55. Göpfert), Koch (87. Quade), Bube, Rommeis, P. Eckardt, Scandolo, Hawel.

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreisklasse, 7. Spieltag: We. Gotha II - Apfelstädt Abbruch

Peinlich, zum Fremdschämen - es waren diese Worte, welche Trainer Maik Rottmann zum Auswärtsspiel bei Westring Gotha verwendete. Damit war nicht unbedingt die spielerische Leistung gemeint, obwohl wir zur Halbzeit 0:2 zurücklagen. Vielmehr machten die Emotionen und Ausfälligkeiten untereinander in der Halbzeitpause betroffen. Der Verein wird die Vorkommnisse unter der Woche aufklären und seine Lehren daraus ziehen. 

An dieser Stelle entschuldigen wir uns beim SV Westring Gotha für den unwürdigen Auftritt, der wohl als neuer Tiefpunkt angesehen werden kann.

 

Text: Thomas Rudolph

Domenique Armster neuer Vorsitzender der SV Eintracht

Recht kurzweilig gestaltete sich die am Montag im Bürgerhaus Apfelstädt begangene ordentliche Mitgliederversammlung der Eintracht. Wichtigster Tagespunkt in der rund neunzigminütigen Veranstaltung, an der 56 von 242 Mitgliedern teilnahmen, war die Wahl des Vorstandes. Zum neuen Vorsitzenden wurde Domenique Armster gewählt. Der 46-jährige Lehrer tritt die Nachfolge von Frank Kritzmöller an, der auf eine erneute Kandidatur verzichtete. Ansonsten setzt der Verein auf Kontinuität, die bereits im Vorstand aktiven Frank Fritsche (jetzt 1. Stellvertreter), Martin Seyring (2. Stellvertreter) sowie Sylvia Griebsch (Kassenprüferin) bleiben im Amt. Neu hinzu kommen Melanie Bischoff, die von Seyring den Posten des Schatzmeisters übernimmt, sowie Bernd Zacharias. Er fungiert neben Griebsch als Kassenprüfer.

Insgesamt zogen die Verantwortlichen ein positives Fazit. Auch wenn Corona mit seinen Folgen für wirtschaftliche Einbußen sorgte, konnte dies dank vieler Sponsoren und der treuen Mitgliederschaft – es gab bei der Zahl kaum Veränderung – weitgehend ausgeglichen werden. Während die Fußballer und Kegler wieder ihrem Sport in Wettkampfform nachgehen, haben sich die Gymnastik-Frauen durch den Zusammenschluss mit Neudietendorf zur größten Sektion gemausert. Zuwächse gab es auch bei den Volleyballern, die über einen festen Stamm von 16 Spielern verfügen.

Im Rahmen der Veranstaltung sprachen wir mit dem neuen Vorsitzenden, Domenique Armster, über die Zukunft der Eintracht.

 

Vor welchen Herausforderungen steht unser breitgefächerter Verein?
Zu alten Formen zurückfinden wie der Rückkehr in den Trainingsbetrieb oder den Wettkampfsport. Es würde mich unglaublich freuen, wenn eine Saison mal wieder durchgespielt werden kann. Wir müssen in einen Rhythmus kommen, den wir vor der Pause einmal hatten. Wir brauchen sportliche Erfolge, aber auch Höhepunkte im Jahr, bei denen gefeiert wird. Nicht fehlen darf natürlich auch die Geselligkeit, die in letzter Zeit etwas verloren gegangen ist.

 

Bietet die Zwangspause für den Verein die Möglichkeit zur Modernisierung?
Klar. Was mir sofort einfällt, ist das ganze Thema Sportfest. Die Schiene war etwas eingefahren, es gab immer den gleichen Ablaufplan. Jetzt hat es zwei Jahre nicht stattgefunden, da kann man ruhig einmal drüber nachdenken. Das nächste Thema ist zum Beispiel der Fußball. Hier hat sich nicht nur bei der Ersten viel getan, sondern auch bei den Alten Herren, wo es gefühlt einen Generationswechsel gab bzw. wir mittendrin sind. Hier kann einiges vorangebracht werden, was aber nicht heißen soll, dass es vorher schlecht lief.

 

Ist die Eintracht gut durch die Krise gekommen?
Offensichtlich schon. Interessanterweise haben wir auch die Fusion mit den Neudietendorfer Gymnastik-Frauen hinbekommen, obwohl da viel Unmut dabei war, den wir ab und zu ungewollt abbekommen haben, für den wir aber aufgrund der Hallenschließungen gar nichts konnten. Glücklicherweise hat hier unsere „Rosi“ Zacharias viel abgefedert und sich angenommen, jetzt ist es unsere stärkste Sektion. Bei den Keglern und den Fußballern geht es aufwärts. Was wirklich fehlt, ist, dass eine Saison mal durchgespielt wird und man die Ernte für das Training einfährt. Wenn ein Wettkampf nie zu Ende geht, ist das für alle bescheiden.

  

Text: Thomas Rudolph

1. Kreiskl., 5. Spieltag: Drei Gleichen III - Apfelstädt 0:9 (0:1).

In der 81. Minute wurde es plötzlich geschichtsträchtig. Peter Springer flankte von der rechten Seite butterweich auf den zweiten Pfosten, wo sein aufgerückter Schwager Johannes Ludwig aus einem halben Meter nur noch den Kopf hinhalten brauchte - Tor zum 8:0 und ein besonderes Gefühl. Denn mit seinen nunmehr schon 31 Lenzen erzielte der Abwehrmann seinen ersten Treffer für die Eintracht im Männerbereich - es ist eben nie zu spät für eine Premiere. Da war nicht nur der anwesende Sohnemann stolz wie Oskar.

Ludwigs Erfolgserlebnis war eines von acht, das die Apfelstädter im sehr einseitigen zweiten Durchgang feierten. Doch so locker flockig die Kombinationen gegen die beherzt agierenden Wandersleber, denen die Luft ausging, dann auch verliefen, so schwer tat sich unser Team in den ersten 45 Minuten.

Wenigen gelungenen Kombinationen standen ein behäbiger Spielaufbau und zu durchsichtige Angriffsversuche gegenüber. Zwar musste Torwart Justin Eckardt während der gesamten Spielzeit nicht einmal entscheidend eingreifen. Doch wie schon beim Gastspiel in Gotha fand Apfelstädt nur langsam zu seinem Spiel. Viel zu oft wurde durch die Mitte gespielt, was für die eng stehenden Gastgeber leicht zu verteidigen war. Gefährlich wurde es nur, als die Außen in Szene gesetzt wurden. So hätte etwa Bastian Grau nach einer perfekten Vorlage von Felix Bube das 1:0 machen müssen, verzog aber knapp (29.).

Als sich alle schon mit einem torlosen Remis zur Pause abgefunden hatten, lag der Ball doch noch im Tor. Peter Springer fasste sich aus knapp 20 Metern ein Herz und traf satt genau in den oberen rechten Winkel (45.).

Der lang ersehnte Führungstreffer war gefallen, und als wiederum Springer nur eine Minute nach Wiederanpfiff flach verwandelte (46.), nahm der Auswärtssieg Gestalt an. Von nun an lief der Ball flüssig durch die Reihen der Apfelstädter, die ihre technischen und läuferischen Vorteile nutzten und etwas für das Torverhältnis machten. Der herausragende Springer erzielte nicht nur zwei weitere Treffer, sondern legte drei Tore auch noch auf. Neben ihm waren Bube und Martin Rommeis mit Doppelpacks sowie eben Ludwig erfolgreich.

SVE: J. Eckardt, Jakobi (70. P. Eckardt), Thomßen, Koch, Be. Grau, Ba. Grau (59. Ludwig), Quade, Rommeis, Bube, Hawel (54. Scandolo), Springer.

T.: 0:1, 0:2 Springer (45., 46.), 0:3 Bube (48.), 0:4 Springer (65.), 0:5 Bube (70.), 0:6 Springer (73.), 0:7 Rommeis (77.), 0:8 Ludwig (81.), 0:9 Rommeis (84.).

 

Text: Thomas Rudolph

Kreispokal, 3. Runde: Apfelstädt - Ruhla 0:5 (0:1).

Natürlich musste über den verdienten Sieg der Ruhlaer nicht lange diskutiert werden. Der Kreisoberligst war das bessere Team, gewann, ohne sich übermäßig anstrengen zu müssen, die Pokalpartie letztlich problemlos.

Dennoch gab es für unsere Eintracht von den vielen Zuschauern verdienten Applaus. Vor allem im ersten Durchgang war ein Klassenunterschied nicht erkennbar. Ruhla hatte naturgemäß mehr Ballbesitz, wusste damit aber nichts anzufangen, da die Eintracht-Defensive kompakt stand und kaum Chancen zuließ. 

So resultierte das 0:1 auch aus einer abgewehrten Ecke, die wir nicht konsequent klärten. Meinhardt kam an das Spielgerät und zog aus rund 17 Metern ab, der Ball flog durch die vielbeinige Abwehr hindurch ins Netz (20.). Beeindruckt zeigte sich Apfelstädt glücklicherweise nicht und nahm die Zweikämpfe weiterhin an. Als Hawel kurz vor der Halbzeit freigespielt wurde, aber über das Tor schoss, hatten die Zuschauer sogar den Torschrei auf den Lippen, wobei man bei strenger Regelauslegung sogar über einen Foulelfmeter hätte diskutieren dürfen, da Keeper Nicolai beim Rettungsversuch nur unseren Stürmer, nicht aber den Ball traf (41.).

Nach dem Wechsel wurde die Überlegenheit Ruhlas spürbar. Unsere Kräfte schwanden, der Gast suchte die Entscheidung, die er durch einen klaren Elfmeter auch fand. H. Reich foulte El Antaki im Strafraum, der eingewechselte Wollenhaupt verwandelte sicher und stellte so die Weichen auf Sieg.

In der Folge spielte Ruhla seinen Stiefel geduldig runter und wartete auf seine Chancen, während der Eintracht die Luft ausging. Wiederum Wollenhaupt mit einem sehenswerten Direktschuss sowie S. Fuchs, der ebenfalls zweifach - wenn auch einmal davon glücklich - traf, besorgten den Endstand in einer sehr fairen Partie, in der die Gelb-Rote für Ludwig nicht so recht ins Bild passte, denn gefühlt absolvierten beide Mannschaften ein Freundschaftsspiel unter Wettbewerbscharakter.

Glückwunsch an dieser Stelle an Ruhla und weiterhin viel Glück im Pokal. Wir konzentrieren uns nach dem erwarteten Aus auf die Liga. 

SVE: J. Eckardt, H. Reich, Thomßen, J. Reich, Ludwig (82. GRK), Jakobi, Quade, P. Eckardt, Bube (46. Pfannmöller), Koch, Hawel (66. Scandolo).

T.: 0:1 Meinhardt (20.), 0:2, 0:3 Wollenhaupt (51./FE., 59.), 0:4, 0:5 S. Fuchs (73., 90.).

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreisklasse, 4. Spieltag: Lok Gotha II - Apfelstädt 0:6 (0:2).

Das Ergebnis passte, der Auftritt allenfalls in der zweiten Halbzeit - dieses Fazit stand nach dem Erfolg bei der neu gegründeten Zweiten von Lok Gotha im Notizbüchlein unseres Trainers. Da Tabarz trotz einer 4:1-Führung bis in die 80. Minute gegen Westring Gotha II nicht über ein 4:4 hinaus kam, rutschten wir sogar vorübergehend an die Spitze der Liga.

Eine schöne Momentaufnahme, die aber nicht nur Demut, sondern dennoch im weiteren Saisonverlauf einer Steigerung bedarf. Denn was die Eintracht bei aller Wertschätzung für den Gegner in der ersten Halbzeit bot, war für unsere Ansprüche zu wenig. Schlampiger Spielaufbau, zu langsame Umschaltmomente, ständige Ballverluste - die Partie bot in den 45 Minuten bis zur Pause weite Strecken Fußball zum Abgewöhnen. Lok agierte im Rahmen der Möglichkeiten, profitierte aber auch von einer schwachen Vorstellung der Apfelstädter, die Unzufriedenheit bei allen bewirkte.

Dass wir dennoch zum Pausenpfiff führten, war einem Kuriosum sowie einer Willensleistung geschuldet. Zunächst profitierte Rommeis von der Kerze eines Lok-Verteidigers, der dem eigenen Torwart den Ball wegschlug, aber nicht damit rechnete, dass sich dieser genau auf den Schlappen unseres Zehners senkte (13.). Beim 2:0 bediente Rommeis Stürmer Hawel, der drei Verteidiger narrte und platziert den Keeper verlud (27.).

Trotz der Führung gab es Klärungsbedarf in der Kabine und mit einigen Umstellungen fand Apfelstädt in der Folge immer besser ins Spiel. Auch wenn wir Glück hatten, dass ein Angriff der Lok dank der Parade J. Eckardts am Pfosten landete (49.), nahm die Überlegenheit zu. Letzte Zweifel am Sieg beendete Quade, der aus 25 Metern einfach abzog und unten ins Eck verwandelte (57.). Von nun an lief der Ball flüssig durch die Reihen der Apfelstädter, die durch Göpfert nach Freistoß Bubes (65.), wiederum Hawel (69.) und Jakobi (89.) erhöhten.

Das am Montag stattfindende Pokalduell mit Ruhla (14.30 Uhr) können wir entspannt annehmen. Die Beobachtung beim Gastspiel in Mühlberg brachte zu Tage, dass der Kreisoberligist auch keine Bäume ausreißt. Dennoch sind sie klarer Favorit, wir gehen die Partie locker an.

SVE: J. Eckardt, Be. Grau, J. Reich, Thomßen (80. Jakobi), Koch, Göpfert (69. H. Reich), Quade, P. Eckardt, Rommeis, Bube, Hawel.

T.: 0:1 Rommeis (13.), 0:2 Hawel (27.), 0:3 Quade (55.), 0:4 Göpfert (65.), 0:5 Hawel (69.), 0:6 Jakobi (89.).

 

Text: Thomas Rudolph  

1. Kreisklasse, 3. Spieltag: Apfelstädt - Emleben II NA Gäste

Kreispokal, 2. Runde: Apfelstädt - Ruhla II 7:5 n.E. (3:3).

Fünf Minuten vor Spielende feierten die Ruhlaer Anhänger samt der aus Schwabhausen angereisten Ersten beim Stand von 3:2 schon laut und etwas überschwänglich den Einzug in die nächste Runde. Da hatten sie aber die Rechnung ohne Göpfert gemacht, der von Jakobi freigespielt wurde und locker mit der Innenseite den Ausgleich markierte (116.). 

Dank seines Treffers ging die umkämpfte, aber über weite Strecken recht faire Partie in die Lotterie Elfmeterschießen, in der die Apfelstädter die besseren Nerven und Torwart Pfannmöller besaßen, der zwei Versuche der Ruhlaer hielt und so seinen Anteil am 7:5-Sieg leistete.

Nach vielen Rückschlägen in den vergangenen Jahren samt der ewigen Auszeit durch Corona bildete das Pokalduell der 2. Runde endlich wieder einmal einen Höhepunkt im Apfelstädter Fußball. Der Kreisligist aus dem Eisenacher Raum gefiel zwar mit der etwas besseren Spielanlage. Aber vor allem im ersten Durchgang bot unser Team eine gefällige Leistung und lag so verdient 1:0 in Führung. Ba. Graus Freistoß wuchtete Rummer beim Klärungsversuch unglücklich über den eigenen Torwart ins eigene Tor (8.) und nahm uns so die Arbeit ab.

Wirklich Fahrt nahm das Duell aber erst nach dem Wechsel auf. Zunächst erlief Hawel einen langen Ball Rommeis' und vollendete zum 2:0 (54.). Kurz darauf hätte es zwingend Handelfmeter für die Eintracht geben müssen, doch der Pfiff blieb aus.

Im Gegenzug wurde Ruhla stärker, profitierte aber auch von einer etwas unglücklichen Umstellung unsererseits. Der bis dahin in guten Händen von Koch befindliche Mohammadi schlich sich zweimal davon und egalisierte jeweils per Kopf zum 2:2 (58./68.).

In der Verlängerung schien die Spielgemeinschaft die Partie gänzlich zu drehen, als Arnold zur Stelle war (104.). Doch Apfelstädt gab nicht auf und kam mit einer Willensleistung doch noch zum Ausgleich, dem das erfolgreiche Elfmeterschießen folgte.

SVE: Pfannmöller, J. Reich, H. Reich (79. Ludwig), Koch, Be. Grau, Quade (56. Werner), Bialozyt, Ba. Grau, Rommeis, Jakobi, Hawel (72. Göpfert).

T.: 1:0 Rummer (8./ET), 2:0 Hawel (54.), 2:1, 2:2 Mohammadi (58./68.), 2:3 Arnold (104.), 3:3 Göpfert (116.). 11-m-S.: Werner verschießt, Pfannmöller hält, 1:0 Jakobi, 1:1 Zidek, 2:1 Ba. Grau, Pfannmöller gehalten, 3:1 Koch, 3:2 Gensel, 4:2 J. Reich.

 

Text: Thomas Rudolph 

1. Kreisklasse, 2. Spieltag: Tabarz - Apfelstädt 2:2 (0:1).

Ja, der Zeitpunkt des 2:2 schmerzte. Eine allerletzte Flanke in den Strafraum fand Ezzine, der den Fuß hinhielt und doch noch den Ausgleich erzielte (90.+1). Da Springers Anstoßschuss knapp über das Tor flog, blieb es beim Remis, mit dem wir nach kurzer Einschätzung dennoch leben konnten.

"Klar könnte man sich ärgern, aber das ist eher dem späten Zeitpunkt der Tore geschuldet. Über 90 Minuten gesehen, bin ich zufrieden", meinte Interimscoach Thomas Koch, der die im Urlaub befindlichen Ronny Rüdiger/Maik Rottmann noch einmal vertrat und traf damit den richtigen Ton.

Unterm Strich markierte die Eintracht aus vier Chancen zwei Tore, wobei ausgerechnet die beiden am besten herausgespielten Möglichkeiten im zweiten Durchgang (Springer, Hawel) nicht genutzt wurden.

Aber der Reihe nach. Auf dem kleinen Platz begann Tabarz erwartungsgemäß druckvoll und riss das Geschehen schnell an sich. Allerdings bissen sich die Gastgeber immer wieder an der solide stehenden Abwehr der Apfelstädter fest; zudem erzielten wir die frühe Führung. Nach einem Einwurf Kramers fand der Ball den Weg zu Rommeis, der sich drehte und flach ins Eck traf (7.). Ein wenig Glück war hierbei im Spiel, da der Torschütze den Ball mit der Hand berührte, Schiedsrichter Strauß den Treffer aber gab.

Als sich kurz darauf Libero Thomßen verletzte, war die Freude aber dahin. Doch die Sorge über mögliche Umstellungen der Defensive erwies sich als unbegründet. Selten zeigte sich eine Apfelstädter Abwehr derart konsequent; im weiteren Verlauf klärten Reich, Koch, Be. Grau, Jakobi sowie der eingewechselte Göpfert alles schlagsicher, was in Nähe des Tores kam.

Nur im Vorwärtsgang hatten wir auf dem kleinen Platz unsere Probleme. Doppelpässe fanden kaum ihr Ziel, zudem presste Tabarz gut und hätte bis zur Pause eigentlich egalisieren müssen. Doch ein starker Eckardt im Tor vereitelte einige Halbchancen.

Nach dem Wechsel schnürten uns die Hausherren gar noch mehr ein und drängten vehement auf den Ausgleich. Eckardt brachte diese aber mit seinen Paraden zur Verzweiflung, auf der Gegenseite sollte sich die Hereinnahme von Springer als goldig erweisen. Er erzeugte endlich den im Angriff notwendigen Druck, um die Abwehr zu Fehlern zu zwingen. Nach Foul an ihm setzte er den Freistoß aus 17 Metern genau ins untere Eck zum 2:0 mitten in die Druckphase der Tabarzer (64.). Dies schockte die Gastgeber, die zwar weiterhin ihre Chancen besaßen, aber auch im Glück waren, dass dem angeschlagenen Hawel nicht die Vorentscheidung gelang (78.).

So ging es in die Schlussphase, in der die Tabarzer, wenn auch aus unserer Sicht unglücklich, für ihren Kampf belohnt wurden. Ein harmloses Halten im Sechzehner wertete Strauß als Elfmeter, Günther verkürzte (85.) - sicher selbst aus neutraler Sicht ein Witzstrafstoß, aber aufgrund der gepfiffenen Linie konsequent. Dass Ezzine dann auch noch das 2:2 erzielte, mochte zwar ärgerlich sein, war aber dem Verlauf nach gerechtfertigt.

Nächste Woche gastiert mit Ruhla II ein Kreisligist im Rahmen des Kreispokals bei der Eintracht. Anpfiff am Sonntag ist 15 Uhr. 

SVE: J. Eckardt, Jakobi, Thomßen (18. Göpfert), Koch, Be. Grau, Bube, Quade (46. J. Reich), Rommeis, Ba. Grau, Kramer (46. Springer), Hawel (75. Scandolo).

T.: 0:1 Rommeis (7.), 0:2 Springer (64.), 1:2 Günther (85./FE), 2:2 Ezzine (90.+1).

 

Text: Thomas Rudolph

Höherklassige Erfahrung für das Mittelfeld: Michael Bialozyt gab vielversprechendes Debüt im Spiel gegen Großfahner II

Wer die Aufstellung aufmerksam verfolgte, entdeckte im Spiel unserer Ersten gegen Großfahner II ein weiteres neues Gesicht in der Aufstellung. Mit Michael Bialozyt gab ein vielseitig einsetzbarer Spieler sein Debüt im Eintracht-Trikot. Der 32-Jährige spielte jahrelang höherklassig für die SG Drei Gleichen und stellt mit seiner Erfahrung, der Schnelligkeit und Technik eine absolute Verstärkung für die Mannschaft dar.

Michael ist mit Katharina Müller, der Schwester unseres ehemaligen Spielers Michael, verheiratet und wird von allen Spielern perspektivisch die kürzeste Anreise zum Sportplatz haben. Denn das frisch verheiratete Ehepaar hat neben der Turnhalle mit dem Hausbau begonnen - was liegt da näher, als für die Eintracht aufzulaufen.

 

Wir wünschen Dir viel Spaß in Apfelstädt und eine verletzungsfreie Zeit.

 

Text: Thomas Rudolph

1. Kreisklasse, 1. Spieltag: Apfelstädt - Großfahner II 12:0 (8:0).

Auch wenn unsere Jungs ihren Auftaktsieg verdientermaßen feierten, wussten alle Beteiligten dieses Resultat richtig einzuschätzen. Es war mehr als ein Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften feststellbar - Probleme einer 1. Kreisklasse, in der erste Mannschaften gegen halbe Alt-Herren antreten müssen.

Ähnlich erging es den Gästen aus Großfahner, die gleich mehrere Ü40-Spieler auf den Rasen schickten. Dass das Kräfteverhältnis recht schnell geklärt war, erschien so vom Start weg eine Frage der Zeit. Dennoch - und das muss man dem TSV II zu Gute halten - versuchten sie im Rahmen der Möglichkeiten, am Geschehen teilzunehmen und sich nicht nur rund um den Strafraum zu verbarrikadieren.

Die läuferischen und technischen Vorteile Apfelstädts, das mit Kramer, Springer und dem zuletzt so treffsicheren Hawel sogar noch auf seinen gesamten Angriff verzichten musste, waren deutlich. Den Auftakt zum Torfestival machte Ba. Grau, der eine perfekte Flanke Jakobis aus Nahdistanz über die Linie drückte (11.). Damit war der Bann gebrochen, in der Folge legte die Eintracht über Grau, den spielfreudigen Bube und Höltzer ein klares 8:0 bis zur Pause hin.

Nach dem Wechsel brauchten beide Mannschaften zunächst etwas, um wieder zu ihrem Rhythmus zu gelangen. Dies lag auch daran, weil Aushilfstrainer Koch frühzeitig allen Wechselspielern Einsatzzeiten gab und personelle Umstellungen vornahm. Höltzer, Göpfert, Ba. Grau und Rommeis trafen zum Endstand, zudem schoss Ba. Grau einen Foulelfmeter noch an die Unterlatte, von wo der Ball zurück ins Feld sprang. 

Am nächsten Samstag dürfte ein anderes Kaliber auf die Eintracht warten. Die Reise geht nach Tabarz - nicht nur aufgrund des kleinen Platzes ein unangenehmer Konkurrent. 

SVE: J. Eckardt, Jakobi, Koch, Thomßen, Bialozyt, Quade (46. Göpfert), P. Eckardt (18. H. Reich), Rommeis, Ba. Grau (75. Be. Grau), Bube, Höltzer.

T.: Grau x 4, Bube x 3, Höltzer x 2, Göpfert, Rommeis, Eigentor Schiemank.

 

Text: Thomas Rudolph

Kreispokal, 1. Runde: Ballstädt - Apfelstädt 0:5 (0:2).

13 Absagen handelte sich unser Trainerteam im Vorfeld der Partie ein. Und so kam es am Vorabend des Spiels bei der Hochzeit unseres langjährigen Spielers Marco Dietrich zur Akquirierung diverser Legenden, um mit einer vollzähligen Mannschaft nach Ballstädt fahren zu können.

Die Gastgeber hatten ihrerseits ebenfalls mit Ausfällen zu kämpfen, mussten im Spielverlauf gar eine lange Zeit zu zehnt agieren, da nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden eines Akteurs kein Wechsler zur Verfügung stand.

Wirkliche Lust auf das Pokalduell verspürte wohl keine der beiden Mannschaften, doch nahmen wir uns der Sache an und fuhren einen ungefährdeten Auswärtserfolg ein. Die Treffer durch Hawel (3) und Höltzer (2) fielen nach mitunter sehr gefälligen Angriffen, weitere klare Chancen wurden noch vergeben. Auf der Gegenseite wurde es im zweiten Durchgang zweifach gefährlich, doch bereinigten wir die Situationen.

Nach der erfolgreichen Generalprobe startet nun am kommenden Sonntag die Liga in der 1. Kreisklasse. Hoffen wir, dass sich der Kader wieder füllt. 

SVE: J. Eckardt, Koch, Reich, Göpfert (65. Kroll), Be. Grau, Ba. Grau, Quade, Jakobi, Scandolo, Hawel (85. Trinks), Höltzer.

T.: 0:1 Hawel (23.), 0:2 Höltzer (25.), 0:3, 0:4 Hawel (54., 58.), 0:5 Höltzer (83.). 

 

Text: Thomas Rudolph

Testspiel: Apfelstädt - SG Drei Gleichen 7:1 (4:0).

Mit einem in der Höhe unerwarteten Kantersieg hat unsere Eintracht ihre Vorbereitung abgeschlossen und freut sich auf die beginnende Saison, welche am kommenden Sonntag mit dem Pokalspiel in Ballstädt (14.30 Uhr) startet.

In den Vorjahren duellierten sich die Apfelstädter mit der Kreisoberliga-Reserve zumeist auf Augenhöhe. Diesmal entwickelte sich vor ansprechender Kulisse eine einseitige Begegnung. Wurden in der Vorwoche in Berlstedt noch diverse klare Möglichkeiten liegengelassen, machte es das Team um die Trainer Ronny Rüdiger/Maik Rottmann diesmal besser und zeigte sich vor dem gegnerischen Tor abgeklärter.

Den Auftakt bildete das schnelle 1:0 durch Rommeis, der von Hawel in Szene gesetzt wurde (4.). Der Vorlagengeber avancierte später zum Torschützen, nachdem er Bubes Pass aufnahm, den Torwart noch umspielte und einschob. Als P. Eckardt aus spitzen Winkel traf und wiederum Hawel zur Stelle war, stand das 4:0 zur Pause fest (30./33./41.).

Die Gäste, wie auch Apfelstädt ohne einige Spieler angetreten, bemühten sich nach der Pause um Gleichwertigkeit. Nach Eckardts 5:0 per Handelfmeter verkürzte Herrmann, der aus schwierigem Winkel ins Eck traf (52./64.). Ba. Grau per Distanzschuss sowie Hawel mit seinem dritten Tor stellten den Endstand her (78./87.).

Unabhängig vom Endergebnis zogen die Verantwortlichen ein positives Fazit. Das neu zusammengestellte Team findet immer besser zusammen, zumal einige Akteure wegen Urlaub und anderer Verpflichtungen noch fehlten. Die Grundform stimmt - nun gilt es, sie auch in den Pflichtspielen unter Beweis zu stellen.

SVE: J. Eckardt, Be. Grau, J. Reich, Thomßen, Koch, Quade, Rommeis, Bube, Ba. Grau, P. Eckardt, Hawel (Wechsler Göpfert, H. Reich).

T.: 1:0 Rommeis (4.), 2:0 Hawel (30.), 3:0 P. Eckardt (33.), 4:0 Hawel (41.), 5:0 P. Eckardt (52./HE), 5:1 Herrmann (64.), 6:1 Ba. Grau (78.), 7:1 Hawel (87.).

 

Text: Thomas Rudolph

Weitere Neuzugänge der Eintracht: Sebastian Pfannmöller und Marvin Hawel sorgen für neue Optionen im Tor und Angriff

Wer die Aufstellungen der Eintracht in den Testspielen beobachtet, liest einige neue Namen im Kader. Neben den bereits veröffentlichten Personalien möchten wir nun zwei weitere Neuzugänge vorstellen.

Gegen den TSV Berlstedt/Neumark gab Sebastian Pfannmöller sein Debüt als Torwart. Der 29-Jährige wurde von unserem Angreifer Constantin Scandolo nach Apfelstädt gelockt. Pfannmöller genoss seine Ausbildung beim Turnverein Elxleben, ging in den letzten Jahren dem Hobby aber überwiegend in lockeren Freizeitrunden nach. Nun stellt er sich mit Jens Trautmann und Justin Eckardt dem Dreikampf im Tor. Mit seiner lockeren Art hat sich Sebastian bereits bestens bei der Eintracht eingebracht - weiter so!

Ebenfalls neu ist Angreifer Marvin Hawel, der in den bisherigen zwei Testspielen bereits als Torschütze und Vorlagengeber glänzte. Der Kornhochheimer war bisher für die Verbandsliga-A-Junioren des JFC Nesse-Apfelstädt aktiv und erweist sich als echte Verstärkung. Schnell, technisch beschlagen und auch defensiv arbeitend, zeigt Hawel großes Potenzial. Wir sind uns sicher, dass er seine Tore in der Liga machen wird, zumal ihm mit Peter Springer sowie Patrick Kramer erfahrene Akteure im Angriff sicher noch besser in Szene setzen können als bisher.

Euch beiden wünschen wir eine erfolgreiche sowie verletzungsfreie Zeit bei der Eintracht!

 

Text: Thomas Rudolph

Testspiel: Berlstedt - Apfelstädt 3:3 (2:2). 

90 unterhaltsame Minuten und eine lange "Nachspielzeit" - der Test beim Kreisklässler Berlstedt/Neumark erfüllte seinen Zweck voll und ganz. Eine von beiden Mannschaften sehr flott geführte Partie endete mit einem leistungsgerechten Remis, wobei für uns insgesamt mehr drin gewesen wäre. Und dennoch: einen dreimaligen Rückstand aufholen, bedarf auch in der Vorbereitung einer guten Moral.

Obwohl beide Mannschaften auf einige Spieler verzichten mussten, entwickelte sich eine ansehnliche Begegnung. Apfelstädt besaß optisch ein Übergewicht, zeigte mehrfach gelungene Kombinationen und Angriffe, musste aber wie schon gegen Kirchheim (2:3) schmerzhaft erfahren, dass individuelle Aussetzer auch auf diesem Niveau bestraft werden. Beim 0:1 durch Selz ließ sich Libero Thomßen das Spielgerät zu leicht klauen (9.), dem ansonsten starken Koch rutschte der Ball über den Fuß (1:2/Wipprecht/38.) und beim 2:3 wirkte die Abwehr nach einem langen Einwurf unsortiert (Langbein/50.).

Auf der anderen Seite gefielen aber die spielerisch initiierten Angriffe. So bewies der emsige Hawel beim 1:1 im Strafraum die Übersicht und passte flach auf P. Eckardt, der ins leere Tor traf (35.). Sein energisches Eindringen in den Sechzehner wurde im zweiten Durchgang per Foul unterbunden - Elfmeter. Ba. Grau wuchtete den Strafstoß unter die Latte zum 3:3 (65.). Zwischenzeitlich hatte Bruder Be. Grau mit einem haltbaren, aber dennoch sehenswerten Schuss aus über 30 Metern das 2:2 erzielt (43.).

Sicherlich wäre beim konsequenten Ausnutzen der Chancen auch mehr drin gewesen. Auf der anderen Seite hatte Apfelstädt Glück, dass Berlstedt nach dem 3:2 zwei klare Möglichkeiten liegen ließ. So blieb es beim für beide Seiten zufriedenstellenden Remis.

Am kommenden Sonntag gastiert die Zweite der SG Drei Gleichen zum freundschaftlichen Vergleich in Apfelstädt (14 Uhr). Wir hoffen auf viele Zuschauer, Rost und Bierwagen stehen bereit. Zudem dürfte der Kader wieder deutlich größer ausfallen.  

SVE: Pfannmöller, Thomßen, Koch, Be. Grau, Göpfert, Rommeis, Ba. Grau, Jakobi, Quade, P. Eckardt, Hawel (Wechsler J. Eckardt, Scandolo, Hohmann, Zentgraf).

T.: 1:0 Selz (9.), 1:1 P. Eckardt (35.), 2:1 Wipprecht (38.), 2:2 Be. Grau (43.), 3:2 Langbein (50.), 3:3 Ba. Grau (65./FE).

 

Text: Thomas Rudolph

Testspiel: Kirchheim - Apfelstädt 3:2 (1:1).

Nach einer gefühlten Ewigkeit ohne Spiel gastierte unsere neuformierte Eintracht zum freundschaftlichen Vergleich in Kirchheim, die ebenfalls in der 1. Kreisklasse beheimatet sind. Am Ende setzte es eine 2:3-Niederlage und viele wichtige Erkenntnisse. So etwa, dass nach der langen Pause noch einige Zeit vergehen wird, bis die Automatismen im Spiel greifen und das Team eingespielt ist. Dass die Kirchheimer in der Vorbereitung etwas weiter sind, sah man über die 90 Minuten deutlich.

Dennoch verkaufte sich unser Team recht ordentlich, zumal einige Spieler noch fehlten. Das 1:0 erzielte Rückkehrer Martin Rommeis, der dem Torwart den Ball abluchste und einschob (35.). Der Ausgleich vor der Pause resultierte aus einem schnell ausgeführten Einwurf und Abstimmungsproblemen in der Abwehr (Tim Weidemann/40.).

Nach dem Wechsel und vielen Wechseln auf unserer Seite - das Trainergespann Rüdiger/Rottmann versuchte einige Varianten - setzte sich Kirchheim etwas ab. Zunächst traf Sebastian Lamprecht aus dem Gewühl heraus, als die Apfelstädter Abwehr den Ball mehrfach nicht klären konnte. Kurz darauf avancierte Libero Sebastian Thomßen zum Pechvogel, als er eine Eingabe gegen die Laufrichtung von Torwart Justin Eckardt ins eigene Gehäuse bugsierte (65./70.). Mit dem schönsten Spielzug der Partie verkürzte Marvin Hawel noch einmal auf 2:3. Eine Kombination über Constantin Scandolo und Pascal Eckardt drückte der Neuzugang von den A-Junioren des JFC Nesse-Apfelstädt, der am Donnerstag seinen 18. Geburtstag feierte, über die Linie (85.).

Trotz weiterer Chancen auf beiden Seiten blieb es beim knappen Kirchheimer Erfolg, doch ein Anfang ist bei uns gemacht. Weiter geht's nächsten Sonntag beim Kreisklässler Berlstedt.

SVE: Trautmann, Thomßen, H. Reich, Göpfert, Koch, Be. Grau, Ba. Grau, Quade, Rommeis, P. Eckardt, Hawel (Wechsler Ludwig, J. Eckardt, Bube, Jakobi, Scandolo).

T.: 0:1 Rommeis (35.), 1:1 Weidemann (40.), 2:1 Lamprecht (65.), 3:1 Thomßen (70./ET), 3:2 Hawel (85.).

 

Text: Thomas Rudolph

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