Saison 2023/34

Vierte gewinnt das Derby - Zweite und Dritte mit Niederlagen

Goldbach/Remstädt II - Apfelstädt II 2041:2028

Die Ursache für die unerwartete Niederlage beim Letzten wurde schnell erkannt. "Wir haben uns viel zu viele Fehler geleistet", meinte Felix, dem selbst 16 Fehlwürfe passierten. Kurioserweise hatte er sein Team trotzdem auf Kurs gebracht, doch spielte der Hausherr insgesamt ausgeglichener, auch wenn Rene zwischenzeitlich noch einmal verkürzte.
SVE: Margraf 416, J. Kaiser 370, Volk 409, Schulze 434, Trinks 402.

 

Ohrdruf - Dritte 1659:1600

Letztlich chancenlos agierte unsere Dritte in Ohrdruf und bleibt im Tabellenkeller. "Bei Anke lag es an den Räumern. Andreas ist nicht in Form. Bei Katja und mir liegt es am Kopf", fasste Melanie Bischoff das ernüchternde Geschehen zusammen.

SVE: Rosenthal 384, Bischoff 416, Ortlepp 406, K. Baumann 394.

 

Vierte - Mühlberg II 1715:1698

Ein mitreißendes Derby auf Augenhöhe mit dem besseren Ende für die Eintracht, welche als Neuling nun schon das achte Spiel in Folge für sich entschied. In einer Achterbahn der Gefühle sicherte Toni den Gesamtsieg, obwohl Mühlbergs Spitzenspieler Sebastian Spittel im ersten Durchgang viel Druck ausübte und der Sieg zwischendurch den Gästen gehörte. Auf der zweiten Bahn räumte Toni aber auch schwierige Bilder, während Sebastian kaum zu seinem Spiel fand und weit unter der 200 blieb.

Wie so oft in dieser Spielzeit war es die mannschaftliche Kompaktheit, die den Erfolg sicherte. Mario, gesundheitlich angeschlagen, wehrte sich gegen den "Ratz" aus der Ersten Björn Wieden nach Kräften und hielt den Rückstand mit 34 Holz im Rahmen. Keine einfache Aufgabe für Thomas, der aber seine Trainingsleistungen bestätigte, mit 458 Holz Saisonbestwert spielte (damit auch Tagesbester der Liga wurde) und so das Minus in ein deutliches Plus drehte. Domenique haderte mit vielen Fehlwürfen auf einzelne Kegel und so schrumpfte der Vorsprung auf 4 Holz. Letztlich schlug das Pendel rund fünf Kugeln vor Ende zu unseren Gunsten aus, der Jubel über den Derbysieg war groß. Nächsten Sonntag steht das Spitzenspiel gegen Ligaprimus Wacker Gotha auf dem Programm.

SVE: M. Baumann 400, Rudolph 458, D. Armster 417, Bürckenmeyer 440.

Vierte siegt im Nachholer in Herrenhof

Herrenhof II - Vierte 1626:1663

Einzig unsere Vierte war an diesem Wochenende im Einsatz und begab sich am Sonntagmorgen nach Herrenhof, wo eine schwere Aufgabe wartete. Im Hinspiel hatten diese uns auf der eigenen Bahn bezwungen, nun hofften wir auf eine Revanche. Müßig zu spekulieren, wie das Duell ausgegangen wäre, wenn deren Nummer 1 Lars Schlimbach zur Verfügung gestanden hätte. Aber auch unabhängig davon entwickelte sich eine spannende Partie mit vielen Wendungen. Herrenhofs Routinier Lutz Fleischmann legte gleich erstmal den späteren Tagesbestwert von 454 auf das Parkett, was uns einen Rückstand von 46 Holz bescherte, obwohl Mario gut dagegenhielt.

Dann aber wendete sich das Geschehen in die Apfelstädter Richtung. Domenique und Thomas kamen mit der mitunter nicht einfach zu bespielenden Bahn gut zurecht und knüpften ihren Kontrahenten viele Holz ab, sodass vor dem abschließenden Duell ein Vorsprung von scheinbar komfortablen 64 entsprang.

Herrenhof gab sich jedoch in Form von Christian "Biff" Willing nicht auf und ließ den Vorsprung vor allem dank starker Würfe in die Vollen schmelzen. Als er auf der zweiten Bahn nach 12 Würfen eine 84 stehen hatte, drohte die Partie zu kippen. Allerdings hielt Toni dem Druck stand und kämpfte sich zwischenzeitlich auf eine ausgeglichene zweite Halbzeit. Da Willing in den Räumern einiges liegenließ und Toni stabil blieb, stand der wertvolle Auswärtssieg rund zehn Kugeln vor Ende fest. Nächsten Sonntag steht das Lokalderby gegen Mühlberg an.

SVE: M. Baumann 408, Armster 434, Rudolph 420, Bürckenmeyer 401.

Vierte und Zweite souverän - Dritte verliert Derby deutlich

Dritte - Wandersleben 1673:1825

Unabhängig von der Tatsache, dass unsere Auswahl nicht Bestform erreichte, musste man auch einfach mal die Galavorstellung der Gäste anerkennen. Gegen die an diesem Samstag gezeigte Leistung hätte es wohl selbst unsere Erste schwer gehabt. Positiv sicher die Auftritte von Andreas und Katja, die sich gut verkauften, aber dennoch Einzelniederlagen kassierten. Letztlich war der Gast in diesem Derby eine Nummer zu groß und steht zurecht mit oben.

SVE: Rosenthal 404, Ortlepp 456, Bischoff 389, K. Baumann 424.

 

Ohrdruf IV - Vierte 1640:1763

Endlich einmal auf einer Bundesanlage kegeln - diese Aussicht lockte unsere Vierte und schien zu Höchstleistungen zu animieren. Über weite Strecken kam das Quartett sehr gut mit der Anlage zurecht und spielte sehr forsch auf. Alle vier Einzelpartien wurden gewonnen, etwas Pech hatte nur Mario, der auf den letzten Kugeln die 400er-Marke noch verschenkte. Dennoch ein gelungener Auftritt, der Mut für das Spitzenspiel in Herrenhof nächsten Sonntag weckt.

SVE: Rudolph 455, D. Armster 445, M. Baumann 398, Bürckenmeyer 465.

 

Zweite - Ohrdruf III 2211:1945 

Zeitgleich mit der Vierten hatte die Dritte Ohrdrufs Drittvertretung zu Gast und entschied das Spiel sehr deutlich. Erstaunlicherweise schafften es vier der fünf Gästespieler nicht, die 400er-Marke zu übertreffen. Das spielte Apfelstädt natürlich in die Karten, wobei sich René trotz seiner Zahl ärgern dürfte. Mit über 260 in der ersten Halbzeit war er klar auf Kurs 500, hing aber im zweiten Durchgang zu oft auf der Mitte fest. Immerhin beendete er sein Spiel mit einer Neun, was unter den Beteiligten für einige Lacher sorgte.

SVE: J. Kaiser 413, F. Margraf 435, Volk 452, Schulze 499, Trinks 412.

Dritte, Vierte und Jugend siegen - Zweite mit Niederlage

Sundhausen - Zweite 2063:2039

Nach einem sehr guten Saisonstart samt zwischenzeitlicher Tabellenführung ist unsere Zweite im Mittelfeld angekommen. Die Aufgabe in Sundhausen war eine schwierige, "muss man doch um jeden Kegel kämpfen", wie es der von der Ersten ausgeliehene Stefan Beck im Nachgang formulierte. Er legte mit 418 Holz einen guten Start hin und brachte Apfelstädt in Führung. Alle folgenden Duelle gingen aber mehr oder weniger knapp verloren. Pech hatte Louis, der Apfelstädter Tagesbester wurde, sich dennoch beugen musste.

SVE: Beck 418, J. Kaiser 417, Volk 373, L. Armster 425, Margraf 406.

 

Dritte - Finsterbergen II 1741:1536

Große Erleichterung herrschte bei der Dritten, die sich durch den Erfolg etwas Luft im Tabellenkeller verschaffte. Dabei blieben die Duelle nicht ohne Kuriositäten. Anke spielte ihrerseits eine solide Zahl, blickte aber wie alle anderen erstaunt auf die Nebenbahn, wo der sonst so zuverlässige Udo Scholz diesmal überhaupt gar nicht in seinen Rhythmus fand und mit 311 eine Minizahl spielte. Somit hatte man natürlich einen großen Vorsprung herausgeholt, der Sicherheit gab. Andreas ließ zunächst in die Räumer einiges liegen, befand sich aber im Glück, da sein Gegenüber ebenfalls patzte. Auf der zweiten Bahn räumte er dafür aber selbst schwierige Bilder und baute die Zahl so aus. Mela brauchte ihre Zeit, um ins Spiel zu finden, wusste sich aber zu steigern. Katja rundete den gelungenen Nachmittag mit einer starken Vorstellung ab.

SVE: Rosenthal 418, Ortlepp 446, Bischoff 418, K. Baumann 459.

 

Vierte - Wechmar III 1720:1644

Bestens gelaunt zeigten sich die Protagonisten der Vierten nach der Begegnung, bleibt man so in der Spitzengruppe der Liga. Mario legte, diesmal als ungewohnter Startkegler, den Grundstein zum Sieg. Während Thomas seine Trainingsleistungen nicht bestätigen konnte, aber wenigstens die 400er-Marke knackte, war Jan vor allem in den Räumern präsent. Tonis Duell zum Abschluss stellte sich - auch wenn die Entscheidung über den Gesamtsieg da schon gefallen war - als das spannendste heraus. Letztlich räumten er und sein Gegner die gleiche Holzzahl.

SVE: M. Baumann 441, Rudolph 402, Seyring 421, Bürckenmeyer 456.

 

Wechmar - Jugend 1029:1171

Unser Nachwuchs hat vorübergehend wieder die Tabellenführung übernommen. Grundlage hierfür war der Derbysieg in Wechmar. Marie belohnte sich für ihre guten Trainingsleistungen und holte auf der schwierigen Bahn 366 Holz - prima, weiter so! Louis knackte, da er die Anlage durch Auswahltraining gut kennt, locker die 400er-Marke. Dass Phileas seinem Gegner ebenfalls Holz abnahm, unterstrich die gute Gesamtleistung.

SVE: Thiem 366, Armster 429, Rosenthal 376.

Zweite und Dritte ohne Chance

Wechmar II - Zweite 2070:1929

Auf der Vierbahnanlage in Wechmar, wo die Kegel sehr ungewöhnlich fallen, kam unsere Zweite überhaupt nicht zurecht. Nicht einer der fünf Protagonisten schaffte bei den Vollen die 300er-Marke. Dies gelang den Hausherren, die viermal die Gesamtzahl von 400 übertrafen, deutlich besser, sodass der klare Heimsieg eingefahren wurde.
SVE: Volk 358, J. Kaiser 393, Schulze 412, Margraf 374, Trinks 392.

 

Gierstädt III - Dritte 1732:1504

Eine herbe Pleite musste auch die Dritte beim Gastspiel in Gierstädt einstecken. Die Hausherren waren personell sehr gut aufgestellt und kamen auch mit dem glatten Anlauf besser zurecht. Auf Apfelstädter Seite musste Andreas schon frühzeitig verletzungsbedingt passen. 51 Fehlwurf waren aber unabhängig von der Niederlage auch zu viel, um Zählbares mitnehmen zu können.

SVE: Rosenthal 397, Ortlepp/Seyring 64/237, Bischoff 416, K. Baumann 390.

Zweite verliert überraschend, Jugend holt Rückstand auf

Zweite - Haina 2190:2243

Etwas überraschend, aber letztlich verdient unterlag unsere Zweite gegen das Kellerkind aus Haina. Dabei war es nicht so, dass die eigenen Zahlen gar nicht stimmten. Allerdings blieben sie unter den Ergebnissen der letzten Wochen und der Gast spielte erfrischend auf. "Jeder hat etwas unter seiner Leistung gespielt, aber der Gegner konnte auch kegeln und hat verdient gewonnen. Wir sehen es aber auch entspannt, haben einen 438er-Schnitt und es gibt auch mal solche Tage", umschrieb Tobias die Leistung.
Vom Start weg rannte man einem Rückstand hinterher. Luca fand zudem diesmal nicht so richtig ins Spiel und wurde so zur Halbzeit durch Johannes ersetzt, der eine starke Bahn anbot. Gleichwohl war der Rückstand bis zum Schlusskegler René schon so groß, dass auch seine Zahl nichts mehr am Gästeerfolg änderte.

SVE: A. Kaiser 426, Volk/J. Kaiser 192/243, Trinks 432, F. Margraf 415, Schulze 482.

 

Jugend - Gierstädt 1273:1219

Nach zwei Spielen sah der Tabellenletzte fast schon wie der Sieger aus. Die Schwertner-Geschwister nahmen sowohl Starter Til als auch Louis Holz ab. Flynn fand hingegen sehr gut ins Spiel und drehte die Partie noch zu unseren Gunsten - auch, weil beide Gastkegler auf den Bahnen ihre Erfahrungen machten. Vom Sieg abgesehen, bleibt dennoch festzuhalten, dass viel mehr Spiele für unseren Nachwuchs wünschenswert wären. Dass gleich mehrere Eintrachtler nicht zum Einsatz kamen, verdeutlicht die Misere.

SVE: T. Bischoff 358, Armster 461, F. Bischoff 454.

Erste und Vierte erfolgreich

Erste - Wacker Gotha 2731:2713

Aber hallo! Unsere Erste hat sich in der Thüringenliga auf den zweiten Platz nach vorne gearbeitet. Grundlage hierfür war ein knapper Heimsieg gegen ein starkes Wacker Gotha, der mit einem Kuriosum beheftet war. Von sechs Spielern gewannen nur zwei Apfelstädter ihre direkten Duelle, diese aber letztlich so deutlich, dass die zwei Punkte daheim blieben. Starter Lucas bestätigte einmal mehr, dass der Wechsel auf die Nummer eins richtig war. 493 Holz bedeuteten einen Vorsprung von 76 Holz und brachten Apfelstädt vermeintlich in ruhiges Fahrwasser. In der Folge schmolz der Vorsprung aber immer weiter dahin, da Gotha alle Begegnungen zog, Apfelstädt aber zumindest dranblieb. Vor dem abschließenen Duell hatte der Gast die Führung übernommen, doch konnte sich die Eintracht auf Stefan verlassen. Passend zu den Außentemperaturen blieb er eiskalt und holte auf Bahn 1 240 Holz, was einem Vorsprung von sieben entsprach. Gegner Jürgen Schulter blieb dran, konnte Stefan aber auch nicht mehr kontern. Etwa 15 Kugeln vor Ende stand fest, dass der "Schmied" seine Partie ziehen würde und der Sieg in Apfelstädt bleibt.

SVE: Kirchner 493, König 437, M. Kaiser 419, Henkel 448, R. Margraf 441, Beck 493.

 

Vierte - Schwabhausen III 1691:1551

Einen erfolgreichen Rückrundenstart feierte die Vierte, welche gegen Schwabhausen III wie im Hinspiel einen ungefährdeten Sieg einfuhr. Kurios auch hier: Jan, Thomas und Domenique spielten jeweils eine super Halbzeit weit über 200 Holz, während auf der zweiten Bahn irgendwie der Wurm drin war. Schlussstarter Mario meisterte als einziger Spieler die 200er-Marke auf beiden Bahnen, erhielt aber dennoch den "Ratz". Gleichwohl eine mannschaftlich geschlossene Leistung, die Auftrieb für die nächsten Aufgaben geben sollte. 

SVE: Seyring 423, Rudolph 424, D. Armster 433, M. Baumann 411.

Zweite erneut stark / Jugend unterliegt knapp

Boilstädt II - Zweite 2045:2170

Unsere Zweite zeigt sich in der Kreisliga-Saison bisher weiterhin sehr stark und bleibt Tabellenführer Aspach auf den Fersen. Dank kompakter Mannschaftsleistung gelang bei der Boilstädter Zweiten ein ingesamt sicherer Erfolg. Alexander bestätigte seine gute Form und legte gleich eine Marke auf das Parkett, die unserem Youngster Volk Sicherheit gab. Seit dieser Saison von den Junioren aufgerückt, sammelt er bei der jüngsten unserer vier Erwachsenenmannschaften immer weiter fleißig Spielpraxis. Der minimale Rückstand, der aus seinem Aufeinandertreffen resultierte (- 2 Holz), wurde im weiteren Spielverlauf mehr als ausgeglichen. Johannes nahm seinen Gegnern viel ab, Felix zeigte sich im Vergleich zur Vorwoche wieder deutlich verbessert und legte nach. René ging so mit einem großen Vorsprung ins Rennen und schwang sich gleich zum Tagesbesten auf.

SVE: A. Kaiser 453, Volk 395, J. Kaiser 427, F. Margraf 437, Schulze 458.

 

Herrenhof - Jugend 1184:1175

Eine denkbar knappe Niederlage setzte es für die Jugend beim Spitzenreiter. Gleichwohl geht es ja darum, die Jungs und Mädels auszubilden. Neben den "erfahrenen Hasen" Louis und Phileas gab Marie heute ihr Debüt auf einer fremden Bahn. Til absolvierte sogar sein erstes Pflichtspiel überhaupt. Dass man insgesamt bei den Fehlwürfen unter dem Wert der Gastgeber blieb, zeigt, dass die Richtung stimmt.

SVE: L. Armster 416, Bischoff/Thiem 156/178, Rosenthal 425.

Erste, Zweite und Vierte siegen - Dritte ohne Chance

Erste - Gompertshausen 2858:2825

Werbung für den Kegelsport betrieben am Samstag beide Teams. Ein unfassbar spannendes Duell mit absurden Ergebnissen endete letztlich knapp für uns. Bereits im ersten Spiel staunten die Beteiligten nicht schlecht. Lucki legte eine 270! auf der Parkett und befand sich zur Halbzeit dennoch in Rückstand, da sein Gegenüber Christoph Roth noch zwei Kegel mehr traf. Was manchem Akteur entmutigt hätte, stachelte unseren Eintrachtler an. Mit einer Seelenruhe legte er auch auf der zweiten Bahn die Kugeln an und kam dank Holz zum Einzelbahnrekord. In der Folge blieb die Partie umkämpft. Als Lukas Henneberger Rene mit 505 Holz 57 abnahm, war alles wieder offen. Die absolute Krönung kam jedoch zum Schluss. "Neuopa" Stefan und René Bühling trafen gefühlt alles, was sich auf der Gegenseite der Bahn befand. Dass beide die 500er-Marke knackten, sagte alles über das Niveau aus. Der Nervenstärke des Schmieds war es zu verdanken, dass die Punkte in Apfelstädt blieben.

SVE: Kirchner 526, König 473, Henkel 463, M. Kaiser 437, R. Margraf 448, Beck 511.

 

Zweite - Goldbach/Remstädt 2296:2255

Was letztlich sicher klingt, war ein harterkämpfter Sieg, bei dem die Gäste voll dagegenhielten und zwischenzeitlich sogar in Führung lagen. Zunächst wartete unser Trio Alexander, Luca und Johannes mit ordentlichen Leistungen auf, doch bei Felix war der Wurm drin. Er fand überhaupt nicht ins Spiel, sein Gegenüber Kay Jaster hingegen immer besser. Glück im Unglück: Die Vierte war schon aus Wechmar zurück und so konnte Louis kurzerhand einspringen. Seine 234 hielt uns im Spiel, wobei Kay eine noch bessere Ausgangslage für sein Team auf Bahn 2 verpasste. Dass der Erfolg bei den Hausherren verblieb, stellte König mit einer starken Vorstellung sicher.

SVE: A. Kaiser 462, Volk 427, J. Kaiser 478, F. Margraf/L. Armster 184/234, König 511.

 

Mechterstädt II - Dritte 1709:1605

Als eine Nummer zu groß erwies sich der Tabellenführer für unsere Dritte. Bereits nach zwei Einzeln lag man deutlich zurück, etwas Hoffnung keimte, als Mario 17 Holz herausholte. Im Duell der Frauen war für Katja gegen die gute Nicole Sauerteig aber leider nichts zu machen.

SVE: A. Rosenthal 391, Bischoff 407, M. Kaiser 421, K. Baumann 386.

 

Wechmar IV - Vierte 1298:1443

Im Duell der Neulinge fuhr unsere Vierte beim Letzten den erwarteten Auswärtssieg ein. Eine Premiere gab Mannschaftsleiter Steffen, dessen Wurftechnik zwar bei den Gastgebern einiges Stirnrunzeln verursachten, ihn aber nicht daran hinderten, sein Duell knapp zu gewinnen. Thomas kam wie schon beim Duell mit Wechmar III auf der Bahn recht gut zurecht, Domenique hatte auf der unbekannten Bahn durchaus zu kämpfen. Bei Mario herrschte Licht und Schatten. Unzufrieden mit den Richtungen der Kugeln, erlaubte er sich zwar überraschend viele Fehler, räumte dafür aber auch mitunter schwere Bilder.

SVE: Rudolph 379, Riehmann 348, D. Armster 354, M. Baumann 362. 

Erste und Vierte siegen - Zweite und Dritte mit Niederlagen

Erste - Walschleben 2832:2649

Dank einer überzeugenden Vorstellung hat sich unsere Erste in der DCU ins Mittelfeld abgesetzt, während die Gäste ans Tabellenende rutschten. Über weite Strecken spielte Apfelstädt im Rausch. Vorentscheidend sicher, dass Mario nach Durststrecke wieder eine super Holzzahl spielte und Nachwuchsmann Louis dem starken Köbis Paroli bot. Einzig Ralf konnte mit seiner Bahn zwei nicht zufrieden sein, was sich aber im Gesamtklassement nicht auswirkte. René scheiterte ganz knapp an der 500er, zeigte dafür aber auf Bahn eins eine Fabelleistung mit 281 Holz.

SVE: Kirchner 453, König 491, M. Kaiser 498, L. Armster 462, Henkel 429, R. Margraf 499.

 

Gierstädt III - Dritte 1632:1620
Bis zur letzten Bahn führte unsere Dritte knapp und schien auf Kurs Auswärtssieg. "Leider flatterten Katja gegen Ende etwas die Nerven, zudem hat ihr Gegner gut getroffen", befand Mitspielerin Melanie. Starter Mirko, kurzfristig eingesprungen, ärgerte sich hingegen über eine hohe Fehlerzahl von 16, was ein besseres Ergebnis zunichte machte.

SVE: Kaufmann 389, A. Rosenthal 394, M. Bischoff 428, K. Baumann 409.

 

Vierte - Crawinkel II 1726:1572

Mit einem in dieser Höhe unerwarteten Heimerfolg und der bisher besten Saisonleistung wartete die Vierte am Sonntagvormittag auf. Mannschaftliche Geschlossenheit und wenig Fehler waren die Grundlage für den Sieg gegen den Dritten, der bisweilen etwas Pech hatte, dass die Räumer-Bilder unglücklich fielen. Alle vier Duelle gingen zugunsten der Hausherren aus, die sich so im Mittelfeld festsetzen.

SVE: D. Armster 430, Rudolph 414, Bürckenmeyer 453, M. Baumann 429.

 

Aspach - Zweite 2163:2089

Das mit Spannung erwartete Spitzenspiel des Ersten gegen den Zweiten endete mit einem deutlichen Sieg Aspachs. Auf den Bahnen von Mechterstädt war zunächst einiges möglich, da Alexander ein leichtes Plus (4) mitnahm und Luca den Rückstand (-11) gering hielt. In der Folge setzte sich der "Hausherr" aber stetig weiter ab und hatte mit Schlussstarter Teichreber (467) den Tagesbesten in seinen Reihen. Da konnte auch der von der Ersten hinzugekommene René nicht mehr viel ausrichten.

SVE: A. Kaiser 422, Volk 400, F. Margraf 429, J. Kaiser 397, R. Margraf 441.

Erste wie im Rausch, Vierte zahlt Lehrgeld

Erste - Körner 2836:2582

Wenn ein Spieler mit 445 Holz den "Ratz" macht, sagt das einiges über die gezeigte Mannschaftsleistung aus. Dass Manuel am Samstag diese Ehre zuteil wurde, dürfte ihn allenfalls marginal ärgern. Denn durch den klaren Erfolg erkämpfte sich unser Team zwei wichtige Punkte und schloss ins Mittelfeld auf.

Obwohl Lucas stark eröffnete, rannte unser Team bis zur Halbzeit einem Rückstand hinterher. Dies lag nicht an der Schwäche der Apfelstädter, sondern den spielfreudigen Gästen, die in Form von Möhrstedt (476) und Effenberger (460) vorbeizogen. In der Folge drehte sich die Begegnung aber klar zugunsten der Eintracht, die - um im Bilde zu bleiben - mehr Körner parat hatte. Ralf machte über 100 Holz plus auf Ersatzmann Meyer, der überhaupt nicht zu seinem Spiel fand (340). Im unteren Paarkreuz verpasste René die 500 nur knapp, gefiel aber mit einer fehlerfreien Vorstellung. Stefan blieb es dann vorbehalten, eben jene magische Marke zu knacken. Da war das Spiel bereits entschieden - die verdienten Glückwünsche nahm er aber dennoch dankend an.

SVE: Kircher 481, König 445, M. Kaiser 447, Henkel 456, R. Margraf 497, Beck 510.

 

Wacker Gotha III - Vierte 1650:1545

Mit einer deutlichen Niederlage, aber interessanten Erkenntnissen und einer spannenden Randgeschichte fuhr unsere Vierte aus Gotha nach Hause. Auf der schönen Vierbahnanlage, die vollständig genutzt wurde (ebenfalls eine neue Erfahrung), blieben die Apfelstädter zwar chancenlos, wussten sich aber zumeist im zweiten Abschnitt zu steigern. Jan und Mario fanden zunächst gar keine Bindung zum Spiel, bissen sich aber rein und spielten auf der zweiten Bahn jeweils eine gute Runde. Domenique war mit seinen Vollen nicht zufrieden, räumte dafür aber mitunter schwierige Bilder. Sein Duell mit Susanne Henning avancierte zum besonderen Aufeinandertreffen. Die Gothaerin ist schwer sehbehindert, dafür aber dreifache deutsche Meisterin in der Klasse der Behinderten. Ihr Spiel samt Anlauf schien sehr unkonventionell, war aber effektiv, was großen Respekt aller Beteiligten nach sich zog. Toni gefiel mit einer gewohnt soliden Vorstellung, ärgerte sich aber wie seine Mitspieler über zu viele Fehlkugeln. Insgesamt 57 waren selbst für die ungewohnte Bahn zu viel.

SVE: Seyring 372, D. Armster 375, M. Baumann 374, Bürckenmeyer 422.

Erste gewinnt gegen Günthersleben

Vierte unterliegt im Pokalduell Finsterbergen knapp

Der Mix aus Stolz und Enttäuschung wich bald der positiven Erkenntnis, den Gästen eine beherzte Partie geboten haben. Dass das glückliche Ende für die Vierte ausblieb, hing an Minimalfaktoren. Dem spannenden Spielverlauf nach zeigte sich dies natürlich beim finalen Duell zwischen Baumann und Frank am deutlichsten. Während Mario eine "Goldene" auf einen Kegel danebensetzte und so die Möglichkeit eines vollen Bildes mit der letzten Kugel verpasste, räumte sein Gegenüber einen anspruchsvollen "Kaiserschnitt" und stellte so die Weichen auf Sieg. Hätte er die vier Kegel nicht gleichzeitig abgeräumt, wäre die Partie wohl Unentschieden oder mit einem Heimsieg ausgegangen. So eng liegen Glück und Pech mitunter beieinander.

In der Nachbesprechung fanden aber alle unsere Spieler Ansätze zur Verbesserung. Domenique ärgerte sich trotz ansprechender Zahl über zu viele Fehler (15), Thomas haderte mit den Vollen, räumte dafür die meisten Kegel aller Apfelstädter. Mela, kurzfristig für den leicht kränkelnden Toni Bürckenmeyer eingesprungen, spielte sich solide zum Bestwert, blieb aber deutlich unter der Superzahl vom Sonntag (491) gegen den gleichen Gegner. Mario machte ansich auch nicht viel verkehrt, hatte aber bei seinen Anschüben etwas Pech und sah sich einem immer stärker werdenden Gegner gegenüber, der auch komplizierte Bilder holte und so den etwas glücklichen, aber verdienten Sieg einfuhr.

Trotzdem ein toller Höhepunkt für unsere neugegründete Vierte, die zeigte, dass man auch mit langjährig erfahrenen Kontrahenten durchaus mithalten kann.

SVE: D. Armster 427, Rudolph 407, Bischoff 432, M. Baumann 414.

Erste zieht in die 3. Pokalrunde ein

Dank des goldenen Tores von Scandolo zieht unsere Erste in die nächste Pokalrunde ein und revanchiert sich für die Liganiederlage. Zagorski, eigentlich Feldspieler, diesmal aber im Tor, wehrte vor dem Treffer einen Elfmeter ab (21.).

Licht und Schatten: Zwei Siege, zwei Niederlagen

Crawinkel - Erste 2576:2530

Bis zur letzten Bahn besaß unsere Erste noch intakte Chancen auf den Auswärtssieg. Schlussstarter Ralf, durch die Umstellungen (für die verhinderten Beck und M. Kaiser sprangen K. Baumann und L. Armster ein) ans Ende gerückt, hätte seinem Gegenüber etwa 15 Holz abnehmen müssen. Dieser steigerte sich jedoch in einen Rausch und wuchtete die Kugeln auf der schwer zu bespielbaren Bahn samt vieler Räumer nach vorn, während unser Apfelstädter mit den Anschüben seine Probleme besaß. So wurde der Rückstand größer, letztlich brachte der Hausherr den Sieg sicher nach Hause. Dennoch verkaufte sich unser Team in Anbetracht der Umstände gefällig. Ein Kuriosum erlebten Lucas und Louis. Ihre Partien endeten jeweils Remis. René brachte mit seiner Zahl noch einmal Spannung ins Duell, bis Crawinkel den längeren Atem besaß.

SVE: Kirchner 423, K. Baumann 385, L. Armster 396, König 460, R. Margraf 453, Henkel 413.

 

Zweite - SG Goldbach/Remstädt II 2260:2175

Die Mannschaftsumstellung auf das Fünfersystem scheint unserer Zweiten zu liegen. Dank einer konzentrierten Vorstellung gelang ein sicherer Heimsieg über die SG Goldbach/Remstädt. Den Grundstein legte Alex, dessen 474 Holz einen Vorsprung von 76 Holz mit sich brachten. Dies nahm den folgenden Spielern den Druck, wobei alle die 400er-Marke überschritten und so mannschaftliche Geschlossenheit zeigten. Felix' knapper Sieg bedeutete die Vorentscheidung, René rundete den gelungenen Tag mit dem Bestwert aller Spieler ab.

SVE: A. Kaiser 474, Volk 414, J. Kaiser 447, F. Margraf 448, Schulze 477.

 

Dritte - Finsterbergen 1775:1680

Unsere Dritte ist endgültig in der Liga angekommen. Der klare Heimerfolg bedeutet die nächsten zwei Punkte und Luft im Tabellenkeller. Zur überragenden Spielerin schwang sich Mela auf, die tolle 491 auf das Parkett zauberte und damit einen persönlichen Rekord spielte. Herzlichen Glückwunsch dazu! Ihre Mitspieler zeigten sich allesamt gut drauf, während Schulz bei den Gästen mit einer 444 von den Mitspielern sicher zur Kasse gebeten werden dürfte.

SVE: A. Rosenthal 412, Bischoff 491, M. Baumann 396, L. Armster 476.

 

Mühlberg II - Vierte 1593:1448

Einen Nachmittag zum Vergessen erlebte die Vierte beim Gastspiel in Mühlberg. Dies lag nicht an den sympathischen Gastgebern, wohl aber an der sehr gewöhnungsbedürftigen Bahn, die es allen Beteiligten schwer machte. Im Vorfeld hatte man sich aufgrund der gespielten Zahlen schon auf niedrigere Werte eingestellt. Letztlich gelang es uns zu selten, Konstanz auf beide Reihen zu bringen. Dass alle vier Starter ihre Duelle verloren, sagte einiges über das Kräfteverhältnis aus. Unterdessen wurde das Pokalspiel gegen Finsterbergen terminiert. Es soll aller Voraussicht nach am Donnerstag (2. November) um 18 Uhr in Apfelstädt ausgetragen werden.

SVE: Rudolph 327, Seyring 334, König 388, Bürckenmeyer 399.

Kegelwochenende: Drei Siege, zwei Niederlagen

Jugend - Petriroda 1243:1267

Das knappe Resultat wirkte nur auf den ersten Blick etwas schmerzhaft. Verdient hatten sich die Gäste den Erfolg, weil sie sich in die Räumer abgezockter präsentierten. So vor allem Gaststarter Frank, der auf der zweiten Bahn zwischendurch mit sechs Kugeln fünfmal räumte und dabei drei Neunen am Stück präsentierte. Bei seiner Gala nach dem Wechsel ging die gute Leistung unserer Marie fast ein wenig unter. Diese entschied nicht nur die erste Bahn für sich, sondern hatte die 200er-Marke fest im Blick, bis die Nerven doch ein wenig flatterten und drei Chancen, nochmal in ein volles Bild zu kommen, nicht genutzt wurden. Dennoch ist bei ihr ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar, weiter so!

Phileas kegelte solide, musste aber gegen die sich steigernde Gegnerin ebenso eine Niederlage quittieren. So lag es an Louis, einen Rückstand von 84 Holz aufzuholen. Er startete stark, nahm seiner Gegnerin im ersten Durchgang 52 Holz ab, sodass das Ziel wieder in Reichweite schien. Danach stabilisierte sich die Kontrahentin jedoch und bei Louis war gerade in den letzten 15 Kugeln die Spannung raus. Mehrere Versuche verfehlten ihr Ziel, der große Coup blieb aus.

SVE: Thiem 283, P. Rosenthal 421, L. Armster 440.

 

Erste - Kölleda 2863:2583

Ein wahres Feuerwerk brannte unsere Erste am Samstagnachmittag ab. In den Chroniken wird man wohl einige Seiten durchblättern müssen, um einen Sieg mit 280 Holz zu finden. Vom Start weg lief es wie am Schnürchen. Lucas, erstmals als Starter eingesetzt und vom JBO-Konzert des Vorabends wohl noch beflügelt, zog mächtig an den Ketten und legte fast eine 500 auf das Parkett. Manu stand ihm in die Vollen kaum nach, wuchtete mehrfach alles ab. In die Räumer fehlte mitunter jedoch die Präzision, was einige Kugeln raubte. Dennoch war nach dem Eröffnungsduo bereits eine Vorentscheidung gefallen. Mario bewies aufsteigende Form, Ralf hielt den besten Gästespieler Heiko Bürger mit fünf Holz in Schach. In Galaform präsentierte sich derweil René, der einen persönlichen Heimrekord für Pflichtspiele aufstellte. Dass Stefan, obwohl nicht alles glatt lief, dennoch eine solch hohe Zahl spielte, passte ins Bild eines perfekten Tages. Erwähnenswert: Unser Sextett verbuchte insgesamt nur 20 Fehlwurf, was auf eine gute Konzentration schließen lässt.

SVE: Kirchner 498, König 472, M. Kaiser 439, Henkel 467, R. Margraf 512, Beck 477.

 

Ohrdruf II - Zweite 2085:2081

Mit der letzten Kugel wurde die Begegnung zugunsten der Hausherren entschieden. Schlussstarter René hätte in das volle Bild eine 8 oder 9 schieben müssen, um das Remis bzw. den Auswärtssieg sicherzustellen. "Ole" ging volles Risiko, es fielen aber leider nur vier Kegel, die Hoffnung schwenkte in Trauer um.

Davon abgesehen, boten beide ein mitreißendes Duell mit Auf's und Ab's. Wo die paar Holz zugunsten der Apfelstädter lagen, war im Abschluss schwer zu beantworten. Bei den Räumern und Fehlwürfen lag die Tendenz klar auf Gästeseite. Dafür wuchtete Ohrdruf mehr Volle ab. So blieb als Fazit: Mund abputzen, weiter geht's! 

SVE: A. Kaiser 445, J. Kaiser 428, Trinks/Volk 343, F. Margraf 430, Schulze 435.

 

Dritte - Ohrdruf III 1714:1659

Unsere Dritte ist in der Liga angekommen. Gegen sympathische Ohrdrufer gelang der erste Saisonsieg dank mannschaftlicher Geschlossenheit. Zunächst legte Anke 28 Holz vor. Recht früh sah sich unsere Auswahl dann jedoch zum Austausch gezwungen, da Geburtstagskind Andreas unter Schulterproblemen litt und so durch Katja ersetzt wurde, die ihrerseits eine fabelhafte zweite Bahn spielte (245 Holz). Melanie setzte sich in der Folge knapp durch, der kurzfristig nachnominierte Junior Louis holte die Punkte mit einer starken Leistung heim.

SVE: A. Rosenthal 429, Ortlepp/K. Baumann 408, Bischoff 412, L. Armster 465.

 

Vierte - Ohrdruf IV 1704:1480

Bis zum Ende des dritten Einzels bot das dritte an diesem Tag ausgetragene Duell einer Apfelstädter Mannschaft gegen Ohrdruf Spannung. Domenique besaß gegen Ende der ersten Bahn zwar Probleme, holte aber dank eines soliden zweiten Durchgangs 30 Holz heraus. Während "Rudi" einen völlig gebrauchten Tag erwischte, aber den Rückstand auf seinen Gegner bei 10 Holz beließ, brachte Mario die Vierte wieder auf Kurs. Er haderte einzig mit der Tatsache, nicht eine Neun erzielt zu haben - machte aber wenig, da genug Achten fielen, die er in der Folge räumte.
Im abschließenden Duell der Generationen traf Toni auf den 82-jährigen Manfred Marx (im Bild). Und der Altmeister machte seine Sache zunächst prima und räumte solide ab. Doch mit jeder gespielten Kugel machte sich der Kräfteverschleiß verständlicherweise bemerkbar, er landete letztlich bei 286 Holz. Hinzu kam, dass Toni phasenweise wie im Rausch spielte und auch schwierige Situationen meisterte. So endete die Partie doch noch mit einem Kantersieg, der jedoch aufgrund der besonderen Verhältnisse richtig eingeschätzt wird.

SVE: D. Armster 421, Rudolph 362, M. Baumann 442, Bürckenmeyer 479.

Dritte beim Derby in Wandersleben ohne Chance

Wandersleben - Dritte 1655:1431

Überhaupt nicht zurecht kam unsere Dritte mit den Bahnen in Wandersleben im Rahmen des Lokalderbys. "Wenn man die Kugeln ganz gerade nach vorne geschoben hat, ging es ganz gut. Leider ist uns das nicht oft genug gelungen", befand Melanie Bischoff im Nachgang einer an diesem Dienstag ungleichen Partie.

Der Tabellenführer trumpfte stark auf und spielte allgemein sehr starke Zahlen. Dass Abschlussspielern Katja Baumann in die Nähe der 400 kam, war ein schwacher Trost für unsere Mannschaft, die so weiterhin auf dem letzten Platz liegt.

SVE: A. Rosenthal 329, Ortlepp 359, Bischoff 353, K. Baumann 390.

Kegeln: Erste mit ärgerlicher Niederlage in Faulungen

Fußball: Apfelstädt zeigt zu Zehnt tolle Moral

Fußball: Erste gegen Stockhausen ohne Chance

Erste gewinnt internes Pokalduell gegen die Zweite

Zweite - Erste 1829:1902
Eine rappelvolle Kegelbahn, beste Stimmung und superbe Leistungen boten beide Teams beim Pokalduell der 1. Runde. Kurioserweise wurde das interne Aufeinandertreffen ausgelost, was zu mancher Frotzelei im Vorfeld sorgte.

Pünktlich mit der ersten geschobenen Kugel waren die Protagonisten aber im Spiel. Apfelstädt II machte keine Anstalten, die Partie kampflos herzuschenken, und schloss an die guten Ligaergebnisse an. A. Kaiser nahm Kirchner im ersten Spiel gleich zwei Holz ab, wobei sich "Lucki" mit ein paar guten Würfen gegen Ende noch heranpirschte und sogar hätte vorbeiziehen können, wäre sein letzter Versuch wuchtiger in die Kegel geknallt.

Richtig stark präsentierte sich das zweite Paar um F. Margraf und König. Der "Gast" legte zunächst nicht nur eine hohe Zahl in die Vollen hin, sondern räumte gefühlt immer nach dem Muster 8-1 oder 7-2. Glücklicherweise beeindruckte dies Margraf nicht, der seinerseits ebenfalls ein sehr gutes Spiel machte und mit über 230 zur Halbzeit noch auf Schlagdistanz weilte. Nach dem Wechsel blieb das Duell ausgeglichen, wobei unser Spieler der Zweiten bisweilen das Pech hatte, einzelne Kegel nicht abzuräumen. So hätte er durchaus noch ein wenig Druck aufbauen können. Mit ihren Zahlen waren indes beide zufrieden.

Ein ähnliches Bild zeigte sich beim Duell der Generationen zwischen J. Kaiser und Henkel. Unser Routinier schob mit der Gelassenheit vieler Jahre seine Kugeln, Kaiser hielt aber dagegen. Eine kleine Schwächephase nach dem Bahntausch überwanden beide, letztlich brachte Ralf den Sieg klar nach Hause.

Getreu dem Motto "Das Beste zum Schluss" betraten dann Schulze und Beck die Anlage. Aus dem Klingeln und Anfeuern kamen die zahlreichen Zuschauer gar nicht mehr heraus, da beide Fabelwerte hinlegten. Dass Schulze nicht auch die 500er-Marke riss, war dem Umstand geschuldet, der unsere Zweite über den gesamten Abend begleitete: Treffsicherheit auf einzelne Kegel. Dennoch nötigte es höchsten Respekt ab, dass er dem "Schmied" Paroli bot und zu Höchstleistungen antrieb.

Das Endergebnis von 1829:1902 drückte auch in Zahlen aus, wie stark sich alle Spieler präsentierten. Der Unterschied von 73 Holz wirkte ob des Kräfteverhältnisses aber etwas unzureichend, denn gefühlt war unsere Zweite etwas näher dran. Mit dem erzielten Mannschaftsbahnrekord im Rücken ist die Erste in der nächsten Runde in Kölleda gefordert.

SVE 2: A. Kaiser 439, Margraf 464, J. Kaiser 437, Schulze 489.
SVE 1: Kirchner 437, König 490, Henkel 456, Beck 519 (MBR).

Dritte beim Derby in Wandersleben ohne Chance

Wandersleben - Dritte 1655:1431

Überhaupt nicht zurecht kam unsere Dritte mit den Bahnen in Wandersleben im Rahmen des Lokalderbys. "Wenn man die Kugeln ganz gerade nach vorne geschoben hat, ging es ganz gut. Leider ist uns das nicht oft genug gelungen", befand Melanie Bischoff im Nachgang einer an diesem Dienstag ungleichen Partie.

Der Tabellenführer trumpfte stark auf und spielte allgemein sehr starke Zahlen. Dass Abschlussspielern Katja Baumann in die Nähe der 400 kam, war ein schwacher Trost für unsere Mannschaft, die so weiterhin auf dem letzten Platz liegt.

SVE: A. Rosenthal 329, Ortlepp 359, Bischoff 353, K. Baumann 390.

Kegeln: Erste mit ärgerlicher Niederlage in Faulungen

Fußball: Apfelstädt zeigt zu Zehnt tolle Moral

Fußball: Erste gegen Stockhausen ohne Chance

Zweite und Vierte siegen - Dritte unterliegt in Finsterbergen

Zweite - Sundhausen II 2214:2190

Ein hochklassiges Duell lieferte sich unsere Zweite gegen die Randgothaer mit Auf und Ab's auf beiden Seiten. Dass neun von zehn Startern die 400er-Marke knackten, spricht für die Qualität der gezeigten Leistungen. Von fünf Duellen gewann Sundhausen drei, allerdings sollten sich die 60 Holz, welche Trinks seinem Gegenüber im zweiten Spiel des Tages abnahm, eine kleine Vorentscheidung darstellen. Stark zeigte sich auch F. Margraf, der sich von einer Delle in seiner Vorstellung nicht abhalten ließ und wieder auf Kurs kam. Dennoch galt es auch für Schlusskegler J. Kaiser, bis zum Ende eine konzentrierte Partie zu liefern, um die Punkte unter Dach und Fach zu bekommen.

SVE: A. Kaiser 458, Trinks 452, Volk 409, F. Margraf 450, J. Kaiser 445.

 

Finsterbergen II - Dritte 1628:1575

Einfach waren die Bahnen in Finsterbergen nicht zu bespielen, was sich auch daran zeigte, dass der Tagesbeste Schmidt 413 Holz erzielte. Der Unterschied: Bei den Hausherren knackten alle vier Akteure die 400er-Marke, während dies bei uns nur Bischoff gelang. Zudem zeigten sich die Gastgeber in die Räumer etwas abgeklärter.

SVE: Rosenthal 376, Ortlepp 399, Bischoff 406, Kaufmann 394.

 

Wechmar III - Vierte 1450:1580

Obwohl mit Bürckenmeyer, D. Armster und Seyring gleich drei Spieler fehlten, konnte dank der Unterstützung von Junior L. Armster und König aus der Ersten ein spielstarkes Team zusammengestellt werden, welches seiner Favoritenrolle gerecht wurde. Auf der Kunststoffbahn brauchte Starter Rudolph etwas Zeit, um mit dem Material klarzukommen, war aber ab dem Bahnwechsel im Spiel. Ähnlich erging es Armster, der die Bahn aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Kreisauswahl kennt. Im zweiten Durchgang traf er in die Vollen stark und zog seinem Gegenüber so den Zahn. Baumanns Kugeln in die Vollen liefen prima, 282 Holz bedeuteten Bestwert aller Akteure. König bot zum Abschluss die erwartet souveräne Vorstellung und rundete den erfolgreichen Ausflug ab. 28 gegenüber 47 Fehlwürfen der Wechmarer zeigten zudem, dass die Konzentration bei uns über weite Strecken stimmte.

SVE: Rudolph 369, L. Armster 386, Baumann 405, König 420.

Erste im Pokal sicher weiter

Kreisklasse, 7. Spieltag: VfL/Ein. Gotha - Apfelstädt 3:0 (3:0).

Dritte und Vierte unterliegen guten Gegnern

Erstes Heimspiel der Vereinsgeschichte für unsere Vierte.
Erstes Heimspiel der Vereinsgeschichte für unsere Vierte.

Dritte - Gierstädt III 1740:1838

Viel vorzuwerfen hatte sich unsere Dritte am Freitagabend nicht. Alle eingesetzten Akteure spielten gute Zahlen, mussten aber die Überlegenheit der Gäste vor allem in Form von Schlusskegler Fulczynski anerkennen. Der Bundesliga-Bohle-Kegler zeigte auf unserer Bahn auf, dass er auch mit der klassischen Variante gut zurechtkommt und wuchtete starke 505 Holz auf die Bahnen.

Zuvor war die Begegnung sehr abwechslungsreich. Mit dem letzten Wurf traf Anke noch alle drei Kegel und sicherte sich so einen minimalen Ein-Holz-Vorsprung, nachdem beide zur Halbzeit auf exakt 200 Holz gekommen waren. In der Folge drehte Gierstädts Neumann mit seinen wuchtigen Würfen auf, was ihm in die Vollen Vorteile brachte. Mit 480 Holz nahm er unserer Mela einiges ab, obwohl auch sie solide kegelte. 

Andreas legte mit gewohnt stoischer Ruhe eine 255er-Halbzeit hin, was Optimismus im Apfelstädter Lager auslöste. Allerdings ließ sich sein Gegner nicht wirklich abhängen, zumal "Soße" im zweiten Durchgang nicht mehr ganz an die Fabelzahl herankam, aber dennoch eine super Zahl spielte. Die Hoffnungen auf eine erfolgreiche Aufholjagd bremste schließlich Fulczynski schnell ein. Nach einigen Wurf wurde deutlich, dass es Katja sehr schwer haben würde. Ihr gutes Ergebnis fiel bei der Gala des Gastes leider etwas hinten runter.

SVE: A. Rosenthal 413, Bischoff 426, Ortlepp 467, K. Baumann 434.  

 

Vierte - Herrenhof II 1674:1709

Gegen den Tabellenführer unterlag unser Team etwas unglücklich. Drei der vier direkten Duelle wurden gewonnen, zum Pechvogel avancierte Jan, der beim ersten Heimauftritt der Vierten überhaupt nicht zu seinem Spiel fand und deutlich unter seinen Möglichkeiten agierte. Dennoch kein Problem, in der Premierensaison geht es um den Lerneffekt - positiver und negativer Erlebnisse inklusive.

SVE: D. Armster 451, Seyring 354, M. Baumann 419, Bürckenmeyer 450.

 

Bilder zum Spiel der Vierten: https://postimg.cc/gallery/yRFNS05

 

Mitgliederversammlung erfolgreich, René Margraf ausgezeichnet

Im etwas kleineren Rahmen hielt der Verein am Donnerstagabend im Bürgerhaus seine Mitgliederversammlung ab. 46 Teilnehmer waren der Einladung zur Veranstaltung gefolgt, die der Vorsitzende Domenique Armster in gewohnt lockerer Art moderierte.

Der Tenor war überwiegend positiv. Die Abteilung Gymnastik hat mit 82 die meisten Mitglieder und bietet den zumeist etwas älteren Semestern regelmäßig mit verschiedenen Angeboten die Möglichkeit zum Sport. Die Sektion Volleyball konnte zuletzt wieder einige Leute für sich gewinnen und verfügt nun über 21 Sportler. "Einem recht festen Stamm", wie Bernd Zacharias erklärte.

Dass sich die Sparte Fußball (60 gemeldete Mitglieder) nach dem Abstieg aus der Kreisliga wieder gefangen hat, vermeldete Sektionsleiter Frank Fritsche. Durch das Anwerben einiger bei REWE arbeitender Polen konnte der Spielbetrieb gesichert werden. "Und es macht wieder Spaß", so Fritsche. Einzig bei der Heimspielstätte galt es, erfinderisch zu werden. Da der Platz in Apfelstädt saniert wird und bei den zwei in Neudietendorf ausgetragenen "Heimspielen" drei Kreuzbandverletzungen auftraten, wechselt man ab sofort nach Molsdorf, um dort seine Spiele abzuhalten.

Erwartungsgemäß gab es die freudigsten Neuigkeiten aus der Abteilung Kegeln. 68 Männer und Frauen gehen dem Sport in Trainings- oder Wettkampfform nach, darunter Jung bis Alt. Die erst vor zwei Jahren gegründete Jugend holte Mitte des Jahres die Kreismeisterschaft, in dieser Spielzeit geht man dank der vielen Neuanmeldungen mit vier Teams ins Rennen. Dazu passte, dass der Verein mit René Margraf und Ralf Henkel zwei Aktive für die deutschen Senioren-Meisterschaften melden konnte. Neben ihren Einzelauftritten in Lampertheim mit vorderen Plätzen wurde das Duo als Gastspieler des TSV Eisenberg in Markranstädt sensationell deutscher Mannschaftsmeister. Eine hervorragende Leistung, für die Margraf durch Armster ausgezeichnet wurde - lautem Applaus inklusive. Beim leider verhinderten Henkel wird dies zeitnah nachgeholt.

Neben positiven Aussagen zur Finanzkraft des Vereins - auf dem Konto befindet sich derzeit ein Plusbetrag im vierstelligen Bereich - wurde abschließend der Vorstand einstimmig entlastet. Ihm gehören so weiterhin vier Mitglieder an: Domenique Armster (Vorsitzender), Frank Fritsche (1. Stellvertreter), Martin Seyring (2. Stellvertreter), Melanie Bischoff (Schatzmeisterin).

Perfektes Kegelwochenende - drei Siege

Zweite - Wechmar II 2303:2197

Einen Samstag zum Einrahmen erlebte unsere Zweite in der KFV-Kreisliga. Vom Start weg dominierte die Auswahl gegen keinesfalls enttäuschende Wechmarer und spielte sich in einen kleinen Rausch, sodass am Ende sogar ein Mannschaftsbahnrekord zu Buche stand. Das Kaiser-Brüderpaar Alexander und Johannes ebnete mit starken Leistungen den Weg zum Sieg, der in den folgenden Spielen souverän nach Hause gebracht wurde. Aufgrund der personellen Luxussituation teilten sich Luca Volk und Felix Margraf eine Halbzeit, wobei beide mit sehr guter Trefferquote gefielen und nur einen Fehlwurf zuließen. Überhaupt zeigten insgesamt 16 Fehlwürfe der Eintracht (Wechmar 38) auf, wie konzentriert das Septett zu Werke ging.

SVE: A. Kaiser 475, J. Kaiser 492, Schulze 437, Volk/F. Margraf 206/236, Trinks 457.

 

Gierstädt - Jugend 1173:1180

Erst mit der vorletzten Kugel schlug das Pendel in Richtung der Apfelstädter aus, die in Gierstädt Schwerstarbeit zu verrichten hatten. Kurioserweise gingen zwei der drei Duelle verloren, doch reichte der durch Wollschläger aufgebaute Vorsprung knapp bis zum Ende.

SVE: Wollschläger 380, Rosenthal 391, Armster 409.

 

Jugend - Wechmar 1222:1106

Souverän gestaltete sich zwei Tage nach Gierstädt der Heimauftritt gegen Wechmar. Dabei gefiel Paula Wollschläger mit ihrer ersten 400er-Marke, die ihr Team gleich in eine komfortable Situation brachte. Glückwunsch dazu! Rosenthal musste sich dann zwar leicht geschlagen geben, doch beendete Armster schnell alle Zweifel.

SVE: Wollschläger 401, Rosenthal 389, Armster 432.  

Fußballduell gegen Neukirchen fällt aus

Das für Sonntag geplante Kreisklasse-Spiel unserer Eintracht gegen Neukirchen fällt aus, da die Gäste nicht antreten. So wandern drei Punkte kampflos auf unser Konto.

Kegeln: Dritte mit Aufholjagd, Vierte verliert knapp

Schönau II - Vierte 1656:1648

Trotz einer starken Aufholjagd von Bürckenmeyer, der als Schlussstarter 451 Holz erspielte und so sogar in die Mannschaft der Woche kam, mussten sich die Apfelstädter knapp beugen. Kurios: In keiner der vier Duelle war man in die Vollen schlechter, dafür haderte man aber mitunter in die Räumer, die gerade Rudolph zum Start zum Verhängnis wurden (381). Die knüppelharte Bahn war gewöhnungsbedürftig, dennoch stellte sich die Vierte gut darauf ein und kam durch Armster (419) wieder zurück, ehe M. Baumann seine Kontrahentin etwas ziehen lassen musste (397). Bürckenmeyer setzte dann zur oben erwähnten Aufholjagd an und hätte damit seinen Jungs fast noch einen Punkt beschert. Doch mit dem vorletzten Wurf räumte sein Gegner mit etwas Glück ab und kam so noch einmal in den Genuss, auf ein volles Bild werfen zu können. Dies reichte, um den knappen Sieg einzutüten.

SVE: Rudolph 381, Armster 419, M. Baumann 397, Bürckenmeyer 451.

 

Dritte - Mechterstädt II 1309:1767

Bittere Niederlage für unsere in der DCU startende Dritte. Diese hatte sich mit Beck aus der Ersten verstärkt, welcher als Schlussstarter ins Rennen ging und das Duell noch heimholte. Im Nachgang wurde sein Wert (487) jedoch gestrichen, da sein Einsatz unberechtigt gewesen sei. So wanderten die Punkte auf das Konto der Gäste.

SVE: Ortlepp (439), Bischoff 454, Seyring/Baumann 166/250, Beck 487 (gestrichen).

1. Kreisklasse, 5. Spieltag: Bischofroda III - Apfelstädt 3:2 (2:2).

Kegel-Erste kommt nicht in Fahrt und verliert zu Hause

Erste - Wasserthaleben 2630:2660

Das vorgezogene Thüringenliga-Duell unserer Ersten endete mit einer ernüchternden Niederlage. Getreu dem Ballermann-Hit "Der Zug hat keine Bremse" wollte man eigentlich den zweiten Sieg einfahren. Letztlich verirrten sich unsere Jungs aber zu oft im Bahnhof (der Bildmitte), der neben zu vielen ausgelassenen Möglichkeiten in die Räumer den Gästen einen verdienten Erfolg sicherte.

"2630 Holz sind sicher nicht unser Anspruch, aber das soll eure Leistung nicht schmälern", befand Kapitän Beck nach Spielende in Richtung der Gäste und traf damit den Nagel auf den Kopf. Wenn es darauf ankam, wussten diese aus dem Kyffhäuserkreis ihre Leistung abzurufen und die an diesem Tag unter den Möglichkeiten spielenden Kontrahenten in Schach zu halten.

Freilich erlebte Apfelstädts Starter M. Kaiser einen rabenschwarzen Tag und blieb mit 399 Holz weit hinter seinen Möglichkeiten. "Ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal unter der 400 geblieben bin", rätselte er weit nach Spielende. Doch auch wenn der sonst so zuverlässige "Otto" schwächelte, gab es in der Folge genug Möglichkeiten, das dicke Minus von 73 Holz zu drehen.

Grundproblematisch blieb, dass keiner der verblieben fünf Apfelstädter seine Leistung konstant abrufen konnte. Über die Vollen übte die Eintracht zwar Druck aus, der aber in den Räumern schnell verschwand. Zu oft blieben einzelne Kegel stehen, unsere Jungs mussten "über die Dörfer" gehen, um diese nach und nach umzuschießen. Der Gast zeigte sich da effektiver, schlug vor allem dann zurück, wenn das Momentum mal auf Seiten der Hausherren lag.

So dümpelte das Geschehen trotz einiger schöner Serien in die Vollen dahin. Apfelstädt liefen die Würfe davon, Wasserthaleben verteidigte die Führung nicht nur geschickt, sondern setzte einige Wirkungstreffer, von denen sich die Eintracht nicht mehr erholte. So blieb es bei der Niederlage, die an diesem Mittwochabend in Ordnung ging, aber sicher auch nicht das Leistungspotenzial des Teams darstellte.

SVE: M. Kaiser 399, L. Armster 425, Kirchner 448, König 439, Margraf 451, Beck 468.

Erfolgreicher Start für Männer-Kegel-Teams / Jugend verliert

Trotz großer Hitze behielten unsere Männerteams am Wochenende einen kühlen Kopf und waren in der Fremde erfolgreich. Gleich drei Auswärtssiege holten die Eintrachtler nach Hause und feierten so einen gelungenen Einstand in die Saison. Die Jugend musste sich starken Gästen aus Herrenhof hingegen geschlagen geben.

 

Udestedt - Erste 2570:2596

Bis zur Hälfte der absolvierten Partien sprach wenig für die Gäste. Udestedt spielte vor allem in Form von Hirschfeld, dem ein neuer Bahnrekord gelang (466), stark auf und zog auf 82 Holz davon. Zwar kamen bis dahin auch alle Apfelstädter auf Werte jenseits der 400, aber nicht ganz an ihre Gegenüber heran. Mit Partie 4 zwischen Bastian und König begann sich das Blatt aber zu drehen. König nahm seiner Kontrahentin 28 Holz ab und erweckte die Hoffnungen zum neuen Leben. Mit Margraf und Beck hatten die Apfelstädter ihre stärksten Leute ins untere Paarkreuz gesetzt, was sich auszahlen sollte. Margraf ging mit einem Plus von 11 Holz heraus, der "Schmied" bewies wieder einmal eine Seelenruhe und setzte seinen Gegner mit jedem Wurf mehr unter Druck. Zur Halbzeit war der Rückstand egalisiert, am Ende siegte Beck souverän und drehte so die Thüringenliga-Partie noch zu Gunsten der Gäste, die einen Mannschaftsbahnrekord erreichten.

SVE: M. Kaiser 420, L. Armster 424, Kirchner 429, König 425, Margraf 445, Beck 453.

 

Haina - Zweite 1945:1989

"Es war schön, nach der langen Durststrecke mal wieder etwas mitzunehmen", freute sich J. Kaiser nach dem sicheren Erfolg der Zweiten in Haina. In dieser Saison tritt die Truppe, welche letzte Saison viele knappe Niederlagen verkraften musste, in der Kreisliga an, was neue Teams und ein verändertes Spielsystem (nur fünf statt sechs Spieler) mit sich bringt. In Haina eröffneten A. Kaiser und der nach vorne gerückte Schulze mit guten Ergebnissen und bauten so schnell einen souveränen Vorsprung auf. Zwar musste A. Kaiser in der Folge etwas Federn lassen, was jedoch nicht ins Gewicht fiel. Der aus der Jugend aufgerückte Volk nahm seinem Gegner sogar noch ein paar Holz ab, Trinks brachte den Sieg solide nach Hause.

SVE: A. Kaiser 427, Schulze 423, J. Kaiser 372, Volk 389, Trinks 378.

 

Schwabhausen III - Vierte 1392:1493

Zum "Debütantenball" reiste die neugegründete Vierte (im Bild) nach Schwabhausen, wo alle Beteiligten Neuland erwartete. Zuvor waren die trainingsfleißigen Neulinge noch vor der Bahn gewarnt worden, was sich im Nachhinein aber nicht als entscheidender Faktor herausstellen sollte. Im Gegenteil: Auf der recht kühlen, jedoch gut zu bespielenden Anlage legte die Vierte einen guten Start in die 2. Kreisklasse hin. Rudolph nahm seinem Kontrahenten zu Beginn gleich 70 Holz ab und brachte die Truppe so in eine komfortable Situation. Während sich Seyring noch etwas über seine Streuung ärgerte, aber immer dann wieder in die Spur kam, als sein Gegenüber traf und so sogar knapp siegte. M. Baumann beseitigte mit einer 200er-Halbzeit schon fast alle Zweifel am Erfolg, hatte im zweiten Durchgang in die letzten Räumer etwas Pech, sonst wäre die 400er-Marke wohl gefallen. Dennoch gewann er sein Duell ebenso wie D. Armster zum Abschluss souverän. So endete die Premiere mit einem Erfolg, der gebührend gefeiert wurde.

SVE: Rudolph 394, Seyring 329, M. Baumann 389, D. Armster 381.

 

Jugend - Herrenhof 1225:1302

Nix zu holen gab es am Sonntagnachmittag derweil für unsere Jugend, die gut aufgelegten Gästen unterlag. Allerdings liegt der Fokus vor allem auf der Ausbildung der Talente, die mit jedem Wettkampf wachsen. Zunächst teilten sich unsere Mädels Thiem sowie Wollschläger einen Auftritt, mussten die Überlegenheit Seebers aber anerkennen. Rosenthal, am Vortag mit der Kirmesgesellschaft noch im Nachbarort unterwegs, fand nicht so richtig zu seinem Spiel, hatte mit dem starken Arcularius jedoch einen Jungen mit viel Potenzial für die Zukunft gegen sich. Aufgrund des hohen Rückstands konnte L. Armster ohne Druck auf die Bahn gehen, zeigte bis zur Halbzeit auch eine feine Leistung, die Beese im zweiten Durchgang aber konterte.

SVE: Thiem 188/Wollschläger 189, P. Rosenthal 392, L. Armster 456.

 

1. Kreisklasse, 4. Spieltag: Apfelstädt - AWE Eisenach 5:1 (1:1).

1. Kreisklasse, 3. Spieltag: E. Eisenach II - Apfelstädt 0:3 (0:2).

1. Kreisklasse, 2. Spieltag: Apfelstädt - Wangenheim 1:3 (1:1).

SVE: Fritsche, Thomßen, Dobrostomat, Omoregbe, Göpfert, Koch, Schneider, Rommeis, Quade, Günther, Kramer.

T.: 1:0 Günther (1.), 1:1 Michler (20.), 1:2 Winkler (54.), 1:3 Klein (88.).

Erstmalig vier Kegel-Erwachsenenteams im Spielbetrieb

Der große Zulauf in den letzten Monaten birgt für unsere Kegelsektion erfreuliche Nachrichten. Erstmalig geht die Eintracht mit vier Teams bei den Erwachsenen ins Rennen. Zwei Mannschaften treten in der DCU an, zwei im TKV, wobei unsere neu gegründete "Vierte" Neuland betritt. Zudem stellt Apfelstädt wieder eine Jugendauswahl, um den Nachwuchs zu fördern und dafür zu sorgen, dass der Kegelsport auch in den nächsten Jahren immer wieder frische sowie junge Gesichter sieht.

 

Text und Foto: Thomas Rudolph 

Saison 2022/23

Ralf Henkel und René Margraf siegen mit dem TSV Eisenberg bei der deutschen Mannschaftsmeisterschaft DCU in Markranstädt

Der SV Eintracht Apfelstädt hat erneut zwei deutsche Meister! Als Gastspieler nahmen Ralf Henkel und René Margraf im Trikot des TSV Eisenberg am Samstag an der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Senioren A teil, die im sächsischen Markranstädt ausgetragen wurde. Sechs Teams aus Sachsen, Thüringen und Bayern waren an den Start gegangen. Auf den perfekt zu bespielenden Bahnen spielte sich Eisenberg in einen Rausch. Der Lauschaer Frank Fichtmüller, ebenfalls Gastspieler, legte mit 530 Holz als zweiter Starter gleich eine Sensationszahl hin. Hier wollte René nicht zurückstehen und knackte ebenfalls die 500er-Marke (503). Ralfs 449 fielen ob der Gesamtleistung etwas unter den Teppich, bedeuteten dennoch eine sehr solide Leistung. Den positiven Vogel schoss Schlussmann Ralph Thiele ab, der mit 554 Holz eine Fabelzahl auf das Parkett zauberte. So stand am Ende ein ungefährdeter Sieg zu Buche, der im Anschluss selbstverständlich gefeiert wurde.

 

Herzlichen Glückwunsch, wir sind stolz auf euch!

Kegel-Duo bei DM in Lampertheim aktiv

Während in Apfelstädt das Sportfest begangen wurde, waren mit René Margraf (im Bild links) und Ralf Henkel zwei Kegel-Routiniers bei den deutschen Seniorenmeisterschaften in Lampertheim am Start. René startete in der Kategorie A am ersten Tag mit starken 461 Holz und besaß so sogar die Chance auf das Podest. Am Folgetag blieb das Zählwerk bei 430 stehen – das bedeutete in der Endabrechnung Platz 6 und Holzzahlgleichheit mit dem Fünftplatzierten.Ralf (Senioren B) fand schwer ins Turnier und kam zunächst nicht über 425 Holz hinaus. Am zweiten Tag lief es aber mit 456 Holz deutlich besser, sodass er auf einem soliden 8. Platz in der Endabrechnung landete.

Herzlichen Glückwunsch!

Kreisliga, 29. Spieltag: Apfelstädt - Emleben/S. 3:3 (3:0).

Mit einer zumindest in der ersten Halbzeit sehr guten Vorstellung verabschiedete sich unser Team vom heimischen Publikum. Im letzten Heimspiel drehte Apfelstädt im ersten Abschnitt auf und erspielte sich eine Vielzahl von Chancen. Kramers Hattrick - zweimal gab dabei Hawel die Vorlage - drückte die Überlegenheit in Zahlen aus. Bei konsequenterer Verwertung wäre gar ein höheres Resultat möglich gewesen.
Im zweiten Durchgang fanden die Gäste besser ins Spiel und verkürzten durch Schuch sehenswert. Apfelstädt verlor auch durch viele Wechsel - endlich standen mal genug Spieler zur Verfügung - die Bindung zur Partie und hatte zudem Pech, dass ein von Thomßen leicht abgefälschter Ball ins Tor trudelte. Emleben wollte nun auch das Remis und schaffte dieses in Form von Schuch. 
Somit blieb es beim 3:3 - für uns aufgrund der ersten Halbzeit etwas ärgerlich, andererseits aber geht das schon in Ordnung. Die Gäste sind damit auch rechnerisch gerettet und dürfen sich über ein weiteres Jahr Kreisliga freuen.

SVE: Eckardt, Thomßen (77. Panitz), Reich (78. Omoregbe), Werner (61. Schaarschmidt), Quade, Seyring (66. Ludwig), Höltzer, Koch, Scandolo, Hawel, Kramer.
T.: 1:0, 2:0, 3:0 Kramer (20., 32., 34.), 3:1 Schuch (50.), 3:2 Thomßen (72./ET), 3:3 Schuch (77.).

Text: Thomas Rudolph 

Kreisliga, 28. Spieltag: Emsetal - Apfelstädt 5:2 (1:1).

SVE: Fritsche, Thomßen (54. Scandolo), Werner, Eckardt, Seyring (46. Rommeis), Hohmann, Koch, Quade, Kramer, Göpfert, Hawel.
T.: 1:0 Schumacher (7.), 1:1 Werner (37.), 1:2 Hawel (46.), 2:2, 3:2 Striegl (62./67.), 4:2 Wiegand (79.), 5:2 K. Schönherr (81.).

Kreisliga, 26. Spieltag: Ruhla II - Apfelstädt 7:0 (3:0).

Nach zuletzt ansprechenden Leistungen enttäuschte unsere Mannschaft diesmal auf ganzer Linie und kam in Ruhla unter die Räder. Ein toller Platz hätte eigentlich für guten Fußball sorgen können - diesen spielten im Duell zweier gefühlter "Alt-Herren" aber nur die Gastgeber, die zielstrebiger, kombinationssicherer und abgeklärter wirkten.
Leider ließ die Eintracht über weite Strecken alles vermissen. Kaum Gegenwehr bei den Toren, ungenaue Abspiele, fehlende Ordnung - die Liste der Mängel war lang an diesem Tag. Dass nicht ein Spieler halbwegs Normalform erreichte, sprach Bände.
SVE: Fritsche, Seyring, Thomßen, Werner, Koch, Omoregbe, Dietrich, Quade, Jakobi, Göpfert, Scandolo.
T.: 1:0 Arnold (10.), 2:0 Bergemann (12.), 3:0 Schmidt (45.), 4:0 Reisse (50.), 5:0, 6:0 Arnold (60./77.), 7:0 Amann (80.).

Text: Thomas Rudolph

Zwei knappe Niederlagen für die Eintracht

Die Moral und der Einsatz stimmen bei der Eintracht - dies konnte man auch am Montagnachmittag bei der bitteren 2:3-Niederlage gegen Emsetal sehen. Zwei Tage nach dem 2:4 in Tambach - hier schossen Kramer nach Kombination mit Höltzer sowie Quade per Freistoß die Tore - war man zumindest in der ersten Halbzeit das bessere Team, konnte aber im farbenfrohen zweiten Durchgang daran nicht anknüpfen und verlor noch unglücklich.
Überrascht war man im Apfelstädter Lager über die Emsetaler Aggressivität, die vor allem von den zahlreichen Gästezuschauern ausging. Als würde die Meisterschaft entschieden, legte der Angang ein verbales Niveau an den Tag, was mit unterirdisch noch nett umschrieben werden konnte. Vielleicht vergaß der ein oder andere Zuschauer, dass die Begegnung nur deshalb stattfand, weil wir einem Antrag auf Spielverlegung zustimmten und auf drei Punkte am Grünen Tisch verzichteten.
Davon abgesehen, erwischten wir zunächst den besseren Start. Kramer flankte von der rechten Seite in den Strafraum, wo Göpfert den Abpraller verwertete (9.). Emsetal antwortete schnell durch Hirschfeld, der nach einer flachen Eingabe am langen Pfosten alleingelassen wurde (13.). Dennoch blieb Apfelstädt zunächst die bessere Mannschaft, war willensstärker. Als Quade Göpfert freispielte, dieser zum Solo ansetzte und clever ins Eck schob, war das 2:1 perfekt (29.). Der Offensivmann hätte kurz darauf sogar den Dreierpack schnüren können, wurde aber Opfer der Platzverhältnisse und bekam den Ball an das Schienbein (38.).
Nach dem Wechsel wurden die Gäste besser und wir verloren den Faden. Immer wieder prägten Fouls das Geschehen und ließen den Spielfluss zum Erliegen kommen. Die Gäste egalisierten durch einen berechtigten Foulelfmeter, den Striegl sicher verwandelte (55.).
In der Folge setzte es gleich drei Platzverweise. Zunächst erwischte es Emsetal, dann innerhalb von vier Minuten zweimal Apfelstädt. Schiedsrichter Schemann lag jedoch bei allen Entscheidungen richtig und zeigte ein starkes Spiel, was ihm nach Ende auch Lob seitens des Verlierers einbrachte.
Bitter war das 2:3 durch Striegl, der aus 20 Metern satt ins Eck traf, sich bei der Ballabgabe aber im Abseits befand - für Schemann schwer zu sehen, ärgerlich für uns. Gleichwohl besaßen wir außer einem 40-Meter-Schuss Kramers keine einzige Offensivaktion. Insgesamt zu wenig für ein Heimspiel, auch wenn die Niederlage vermeidbar war.
SVE gegen Emsetal (13. ST): Omoregbe, Thomßen, J. Eckardt (70. Seyring), Werner, Hohmann, Scandolo, Quade, Koch, Göpfert, Kramer, Hawel.
T.: 1:0 Göpfert (9.), 1:1 Hirschfeld (13.), 2:1 Göpfert (29.), 2:2, 2:3 Striegl (55./FE., 80.).
SVE gegen Tambach (25. ST): Eckardt, Thomßen, Werner, Seyring, Quade, Jakobi, Koch, Omoregbe, Kramer, Scandolo, Höltzer.

T.: 1:0 Bochmann (22.), 2:0 Timofte (26.), 2:1 Kramer (44.), 3:1 Wismer (58.), 3:2 Quade (60.), 4:2 Lippert (81./FE).

Text: Thomas Rudolph

Ralf Henkel und René Margraf für DM qualifiziert

Mit jeweils zweiten Plätzen bei den in Sundhausen ausgetragenen Landesmeisterschaften der Senioren sicherten sich Ralf Henkel (links/Klasse C) und René Margraf (A) das Ticket für die Deutschen Meisterschaften. Diese finden in Lampertheim statt.

Kreisliga, 25. Spieltag: Tambach - Apfelstädt 4:2 (2:1).

SVE: Eckardt, Thomßen, Werner, Seyring, Quade, Jakobi, Koch, Omoregbe, Kramer, Scandolo, Höltzer.

T.: 1:0 Bochmann (22.), 2:0 Timofte (26.), 2:1 Kramer (44.), 3:1 Wismer (58.), 3:2 Quade (60.), 4:2 Lippert (81./FE).

Kreisliga, 24. Spieltag: Apfelstädt - Luisenthal 1:2 (0:0).

Ja, ein Remis hätte unserer Mannschaft gut zu Gesicht gestanden. Aufopferungsvoll hatten sie gekämpft, gerade in der Defensive eine ordentliche Vorstellung geboten. Dennoch war der Gästesieg über die gesamte Spielzeit betrachtet verdient, da Luisenthal über ein Chancenplus verfügte.

Auf dem schwer zu bespielenden Platz - zig Bälle versprangen ob der Unebenheit und brachten so Akteure beider Teams mitunter in Verlegenheit - stand Apfelstädt zunächst sehr defensiv und ließ die Gäste kommen. Diese mühten sich um Spielkontrolle, taten sich aber auch schwer und rannten sich immer wieder in der gut gestaffelten Abwehr fest. Die Höhepunkte blieben rar. Eine erste Großchance besaß S. Seeber, dessen Schuss aus spitzem Winkel von der Lattenunterkante wieder ins Feld trudelte (22.). Ansonsten versprühte der sonst so offensivfreudige LSV wenig Elan - auch, weil Routinier Werner Torgarant Sichardt sehr gut bespielte und diesem eng auf den Füßen stand. Bei zwei Entscheidungen im Apfelstädter Strafraum war das Glück hold. Dietrich wurde aus Nahdistanz an die Hand geschossen, der gute Schiedsrichter Lenz ließ zurecht weiterlaufen. Werners unabsichtlichen Tritt gegen S. Seeber hätte man als Strafstoß werten können, doch entschied sich der Stürmer, weiterzuspielen.
Mehr Unterhaltung bot der zweite Durchgang. S. Seeber schoss aus Nahdistanz neben das leere Tor, im Gegenzug rutschte Luisenthals Torwart Kühnhold ein harmloser hoher Ball durch die Arme und landete genau vor den Füßen Quades, der zum 1:0 einschob (54.). Obwohl ohne echte Torchance, lag unser Team nun in Führung und es bahnte sich eine Überraschung an. Das lag auch daran, dass die Gäste deutlich unter ihren Möglichkeiten agierten. So plätscherte das Duell bis zur 61. Minute dahin, ehe Eckardts Abstoß von Sichardt zurück und in den Lauf von S. Seeber geköpft wurde. Der sträflich alleingelassene Angreifer sah, dass Eckardt zu weit vor seinem Tor stand und überlupfte diesen zum verdienten 1:1 (61.).
Mit dem Ausgleich wollten die Grün-Weißen mehr, fanden aber keine probaten Mittel, Apfelstädt unter Druck zu setzen. Umso ärgerlicher dann aus Eintracht-Sicht der Siegtreffer. Göpfert wurde körperlich robust attackiert und verlor den Ball, die Pfeife blieb aber stumm. Büchner setzte sich über die rechte Seite durch und fand in der Mitte Ma. Seeber, der sich die Chance nicht entgehen ließ (84.). So fuhr der Gast den doch erwarteten Erfolg ein, unsere Elf durfte immerhin für sich verbuchen, trotz der misslichen Resultate der letzten Wochen eine gute Moral gezeigt zu haben.

SVE: Eckardt, Hohmann, Dietrich (46. Seyring), Ludwig (88. Fritsche), Quade, Thomßen, Bube (77. Zufelde), Werner, Koch, Göpfert, Hawel.

T.: 1:0 Quade (54.), 1:1 S. Seeber (61.), 1:2 Ma. Seeber (84.).

 

Text: Thomas Rudolph

Kreisliga, 23. Spieltag: Remstädt - Apfelstädt 8:2 (0:2).

Nach 30 Minuten rieben sich die wenigen Zuschauer, welche den Weg auf den alten Kunstrasen neben dem Volkspark-Stadion gefunden hatten, verwundert die Augen. Das Spiel machte die gastgebende SG Remstädt, die Tore aber Apfelstädt. Obwohl die Fortunen mit gefühlten 80 Prozent Ballbesitz agierten, brachte die Eintracht-Defensive immer wieder ein Bein dazwischen oder verengte die Räume gut. Und nach vorne zeigte man sich bei Standards sehr effektiv. Ein Freistoß Reichs fand Bube, der sich drehte und traf (17.). Etwas später ließ Torwart Just den Freistoß Thomßens prallen, Omoregbe staubte ab (30.).
Natürlich stellten diese zwei Treffer den Spielverlauf auf den Kopf. Andererseits opferte sich unsere "halbe Alt-Herren-Auswahl" in den Zweikämpfen stark auf, sodass Remstädt mit sich haderte und erst ins Spiel kam, als Omoregbe seinen Gegenspieler im Strafraum klar foulte und Oschmann den fälligen Elfmeter verwandelte (37.).
Mit etwas Glück brachten wir die Führung noch in die Pause, nach dem Seitenwechsel brach es dann aber über uns herein. Mit schnellen Angriffen über die Außen rollte eine Offensivaktion nach der anderen auf das Tor zu, und spätestens nach Hollands 4:2 - ihm war der Ball etwas glücklich vor den Fuß gefallen - war ein Klassenunterschied zu sehen. Auch konditionell konnten wir den hohen Aufwand nicht mehr halten, während Remstädt wie ein Tabellenzweiter auftrat und seine Angriffe sauber zu Ende spielte.
So endete das Duell doch mit dem erwarteten Kantersieg, wobei wir immerhin für uns verbuchen können, eine Halbzeit gewonnen zu haben. Ändert zwar nichts an der bescheidenen Situation, doch schließlich soll man auch die kleinen Erfolge feiern.

SVE: Fritsche, Scandolo, Thomßen, Hohmann, Reich, Omoregbe, Dietrich, Seyring, Bube (68. Rudolph), Göpfert (80. Zocher), Hawel.

T.: 0:1 Bube (17.), 0:2 Omoregbe (30.), 1:2 Oschmann (37./FE), 2:2 Ju. Reich (50.), 3:2 Oschmann (52.), 4:2 Holland (58.), 5:2 Krumbein (68.), 6:2 Fuhrmann (70.), 7:2 Holland (72.), 8:2 Krumbein (90.). 

Text: Thomas Rudolph

Kreisliga, 17. Spieltag: Lok Gotha - Apfelstädt 6:0 (3:0).

SVE: Eckardt, Werner, Hohmann, Ludwig, Koch, Dietrich (63. Seyring), Quade, Omoregbe, Jakobi, Göpfert, Höltzer.

T.: 1:0 Schnauß (14.), 2:0 Hübner (31.), 3:0 Quade (37./ET), 4:0 Rechschwart (47.), 5:0 Lipski (53.), 6:0 Hübner (72.).

3. Platz für Kegel-Erste beim Pokalfinale in Geraberg

Der Übergabe des großen Pokals an den Sieger SV Lauscha folgten anerkennende Worte unseres Mannschaftskapitäns Stefan Beck. „Keiner hat das mehr verdient als ihr, denn ihr habt tolle Zahlen gespielt. Wir als Apfelstädter freuen uns natürlich wie verrückt, dass wir in den Kreis der Etablierten aufgestiegen sind. Wir sind ein bisschen stolz, denn wir haben gute Ergebnisse gespielt und uns nicht blamiert“, zog der „Schmied“ ein positives Fazit und stellte seine Truppe fast schon ein wenig unter den Scheffel.

Denn was das Quartett, bestehend aus Ralf Henkel, Lucas Kirchner, René Margraf und Beck auf die Vierbahnanlage in Geraberg legte, bedurfte ebenfalls eines Lobes. 1877 Holz waren eine starke Zahl, die von den Senioren des Ohrdrufer KSV (1888), vor allem aber durch Sieger Lauscha mit superben 1945 getoppt wurde.

Gleichwohl dürfte der eine oder andere Spieler und mitgereiste Anhänger im Stillen dem zweiten Platz ein wenig nachgetrauert haben. Gefühlt hatte man die Ohrdrufer Routiniers bezwungen – doch mit den letzten Würfen in der 3. Runde sicherten Uwe Leyhe und Detlef Strauch mit all ihrer Erfahrung noch die Zahlen ab, welche zum Silberrang nötig waren.

Zunächst ging jedoch erst einmal Henkel auf die Bahn und sah sich hier mit Frank Fichtmüller sowie Denny Zitzmann zwei Lauschern und Stefan Trutschel gegenüber. Dass je eine Runde mit zwei Startern eines Vereins ausgetragen wurde, lag am Nichtantritt Kölledas. Während Truschtel vor allem in den Räumern brillierte und auch schwierige Bilder räumte, kam Ralf ganz gut ins Spiel und spielte zunächst groß auf. Zwischen Kugel 40 und 60 erlitt seine Wurfqualität jedoch eine kleine Delle, der linke Kegel blieb allein dreimal in Folge stehen. „Irgendwie hatte ich kurzzeitig die Gasse nicht mehr gefunden“, befand Ralf, der sich aus dem kleinen Loch aber wieder herauskämpfte und doch noch eine solide 450 erspielte.

In der 2. Runde lag es an Kirchner und Margraf, den entstandenen Rückstand zu wandeln. Beide zeigten unter dem Jubel der mitgereisten Anhänger, dass man in die Vollen auf Augenhöhe agierte. „Lucki“ blieb aber in den Räumern etwas vom Pech verfolgt. Mehrfach schrammte die Kugel Zentimeter am einzigen Kegel vorbei oder räumte statt zwei stehenden nur einen um. Das kostete Kraft und Nerven, die unser Jüngster an diesem Tag aber bisweilen mit hohen Zahlen wettmachte. Seine 460, kombiniert mit den 473 Margrafs, ließen uns vor der abschließenden Runde alle Chancen, zumal Lauschas Randy Neubauer (463) und Ohrdrufs Tino Morgenstern (461) sich ebenfalls in dieser Region einfanden.

Mit Beck besaß die Eintracht in der Schlussrunde ein weiteres Eisen im Feuer – und der Schmied lieferte auf seiner Bahn 3 mit tollen 254 Holz. Die große Show gehörte jedoch Lauschas Felix Jenrich, dessen Anzeige sich im Dauererleuchtungsmodus befand. Eine Acht oder Neun nach der anderen addierte sich zusammen, unglaubliche 268 standen zur Halbzeit fest. Kopfschütteln sah man hingegen bei Ohrdrufs Leyhe, der mit seiner Leistung unzufrieden schien, gleichwohl aber durch die 227 sein Team ebenso im Spiel hielt wie Strauch, der seelenruhig 238 auf das Parkett legte.

Auf der Bahn 4 brauchte Beck dann etwas, um den Rhythmus für diese zu finden, kam sich dann aber zurecht und mit 240 auf insgesamt hervorragende 494. Da Jendrichs Rausch anhielt und dieser seine Fabelzahl sogar noch toppte (269/gesamt 537), stand frühzeitig fest, dass der Gesamtsieg nach Lauscha gehen würde.

Und so ging der Apfelstädter Blick in Richtung der beiden Ohrdrufer, die etwas langsamer als Beck kegelten und so ein paar Kugeln im Rückstand waren. Mit all ihrer Routine aus den Bundesligajahren holte das Duo auf und traf die Räumer, welche nötig waren, um spät an der Eintracht vorbeizuziehen. Ein Qualitätsmerkmal, das für die Apfelstädter am Ende mit bitteren elf Holz Minus endete.

Trotzdem durfte unser Team als Außenseiter stolz sein. Starke Zahlen gespielt, den Wettbewerb lange offengehalten und ein würdiges Ende der Pflichtspielsaison gefeiert – so war das eine oder andere Kaltgetränk im Anschluss wohlverdient.

Text und Fotos: Thomas Rudolph

Kreisliga, 22. Spieltag: Apfelstädt - Waltershausen II 0:1 (0:0).

Es bleibt dabei - unsere Eintracht wartet in der Rückrunde noch auf ihren ersten Sieg. Zumindest ein Teilerfolg wäre heute gegen die Landesklasse-Reserve aus Waltershausen drin gewesen. Diese war personell geschwächt, zudem spielte die Erste zeitgleich - keine schlechten Voraussetzungen, allerdings fehlten uns auch wiederholt zig Spieler. 
Das Tor des Tages schoss Schwabe, dessen verdeckter Schuss vom Strafraum im langen Eck landete. Uns blieb das Glück hingegen nicht hold. Neben einigen vergebenen Chancen klatschte Thomßens Freistoß an die Latte statt ins Tor - bezeichnend für die derzeitige Situation. 

SVE: Eckardt, Panitz (53. Zufelde), Koch, Thomßen, Hohmann, Dietrich, Omoregbe, Quade, Ludwig, Bube, Göpfert.

T.: 0:1 Schwabe (54.).

Text: Thomas Rudolph

Kreisliga, 21. Spieltag: Behringen - Apfelstädt 3:1 (1:1).

SVE: Eckardt, Werner, Thomßen, Hohmann, Ludwig, Koch, Panitz, Jakobi, Omoregbe (53. Dietrich), Göpfert, Scandolo.

T.: 1:0 Nogala (4.), 1:1 Göpfert (36.), 2:1, 3:1 Räsner (70., 83./FE).

Kegeljugend gewinnt Derby und feiert Meisterschaft

Es wurde eng auf der Apfelstädter Kegelbahn am Sonntagnachmittag. Viele Schaulustige wollten sich das Saisonabschluss-Derby unserer Jugend gegen die Ortsnachbarn aus Wandersleben nicht entgehen lassen und bereiteten dem Duell einen würdigen Rahmen.

Spannung bot vor allem das letzte Spiel zwischen Louis Armster und Leticia Fritsch. Beide zeigten starken Kegelsport und trieben sich gegenseitig zu Höchstleistungen. Obwohl Apfelstädt mit einem kleinen Vorsprung ins finale Aufeinandertreffen ging, durfte sich Louis unter den Augen von Vater Domenique sowie Opa Rolf nie sicher sein. Leticia gefiel mit toller Wurftechnik und ließ sich zu keinem Zeitpunkt vom Rückstand einschüchtern. Im Gegenteil: In den letzten Würfen holte sie noch einmal kräftig auf und erspielte tatsächlich einen Einzelbahnrekord von 482 Holz – herzlichen Glückwunsch auch von Apfelstädter Seite. Gleichwohl waren auch die 477 Armsters sehr stark, zumal er am Vortag bereits in Hopfgarten aktiv war.

 

Letztlich stand ein knapper 1256:1239-Erfolg zu Buche, ehe Pokal und Urkunden zur Meisterschaft durch Lars Schlimbach, Erik Spittel und den KFV-Vorsitzenden Oliver Henke überreicht wurden. Passend zum sportlichen Abschneiden gestaltete sich die Feier im Anschluss feuchtfröhlich.

 

Ergebnisse der Erwachsenen:

 

Neunheilingen - Apfelstädt I (DCU-Thüringenliga)

 

Apfelstädt II - Körner 2701:2751 (DCU 1. Regionalklasse)

 

Apfelstädt III - Wandersleben 1656:1629 (DCU 2. Regionalklasse)

Im Interview: Stefan Beck, Mannschaftsleiter der Kegel-Ersten

Es war ein wahres Fest, was unsere Kegel-Erste am Freitag gegen die sympathischen Gäste vom SV Lauscha feierte. Unter den Augen vieler Zuschauer und in Begleitung des MDR, der im Rahmen einer Ortsdokumentation vorbeischaute, gewann die Eintracht ihr Thüringenliga-Spiel in der DCU mit 2787:2749. Nach dem Spiel stand Mannschaftsleiter Stefan Beck Rede und Antwort.

 

Was für ein spannendes Spiel gegen das starke Team aus Lauscha – kann es einen besseren Heimabschluss geben?
Prinzipiell nicht, auch weil es wider Erwarten war. Lauscha ist eine absolute Spitzenmannschaft.

 

Ihr lagt zurück und der Gegner brachte im dritten Duell eine 516 auf die Bahn. Wann hattest Du das Gefühl, das etwas gehen könnte?
Aus meiner Sicht war es, bis ich rausgegangen bin, immer noch strittig. Wir lagen da ja um die 20 Holz zurück. Dann habe ich eigentlich zwei Dinge nicht erwartet – dass mein Gegner Danny Finn so schwer mit den Bahnen zurechtkommt, und dass es bei mir so gut klappt. Bis zum letzten Bahnwechsel, da bin ich ehrlich, habe ich nicht so recht dran geglaubt.

 

Gehst Du als letzter Spieler mit positivem oder negativem Druck auf die Anlage?
Schließlich lauert immer die Möglichkeit, entweder der große Held oder Verlierer zu sein…
Schwierig zu beantworten. Ich habe immer Druck und kalte Hände, immer Herz, wenn man so will. Aber ich versuche mich zu pushen, will nicht zu leicht und locker an die Sache gehen. Man muss stets in positiver Art aufgeregt sein, quasi etwas Lampenfieber haben. Wenn man zu locker rangeht, ist man nicht konzentriert genug. Es darf nur nicht in zu schlimme Aufregung umschlagen.

 

Wie oft schaut man in so einem Spiel auf die gegnerischen Bahnen?
Es lässt sich nicht immer vermeiden, aber ich versuche es. Wenn es gut läuft, traut man sich eher, mal einen Blick nach links oder rechts zu werfen. Wenn es schlecht läuft, will man am liebsten gar nicht sehen oder wissen, wie viel der Gegner mehr macht.

 

Hattest Du einen Zeitpunkt, an dem du innerlich wusstest: Das reicht?
Schon, als die Vollen auf Bahn eins so gut gelaufen sind. Da hatte ich zeitweise um die 60 Holz Vorsprung und dachte, das müsste reichen. Aber dann ging mir das durch den Kopf, und auf einmal lief es wieder schlecht. Das war der Fehler.

 

Der Heimabschluss ist geschafft, nun geht es zum letzten Ligaspiel nach Neunheilingen. Unabhängig vom Ausgang – wie schätzt Du die Saison ein?
Durchwachsen. Wenn wir in Neunheilingen spielen, sehe ich die Chancen 50:50. Wir haben schon gegen sie gewonnen, aber auch verloren. Das ist eine ganz dufte Truppe, mit der wir menschlich sehr gut hinkommen – ähnlich wie Lauscha. Deshalb ist es auch gar nicht so wichtig, ob wir dort gewinnen oder verlieren.
Vom Saisonverlauf her war es manchmal schon deprimierend, dass wir daheim so verloren haben und nicht das gespielt haben, was wir spielen können. Auswärts kannst du immer verlieren, daheim möchtest du schon ganz gerne gewinnen. Aber da unsere Bahn so exorbitant gut läuft, müssen wir uns damit abfinden, dass gegnerische Mannschaften sehr hohe Zahlen spielen und hier gewinnen können. Wir müssen uns einfach verbessern – das ist mitunter eine Konzentrationssache. Wir sind ja keine schlechten Kegler. Ansonsten können wir jeden Gegner in der Liga schlagen.

Interview und Foto: Thomas Rudolph

Kreisliga, 20. Spieltag: Apfelstädt - Sundhausen 0:2 (0:2).

Wirklich in Gefahr geriet der Sieg für den Tabellenführer nicht. Zwei schnelle Tore von Pufe, der mit der Hacke traf (6.), und M. Meisel nach gelungener Kombination (28.) sorgten für eine 2:0-Führung der Gäste. Apfelstädt versteckte sich nicht und erspielte sich sogar einige Chancen, die aber nicht genutzt wurden. Im zweiten Durchgang verwaltete Sundhausen um den Ex-Apfelstädter Zick die Führung ohne Probleme. Apfelstädt kam nicht mehr gefährlich vor das Tor, hielt aber den eigenen Kasten auch sauber und ging so erhobenen Hauptes vom Platz.

SVE: Eckardt, Hohmann, Reich, Ludwig, Thomßen (63. Werner), Quade, Omoregbe (79. Dietrich), Koch, Göpfert, Scandolo, Hawel.

T.: 0:1 Pufe (6.), 0:2 M. Meisel (28.).

 

Text: Thomas Rudolph

Kegelnachwuchs vor Meisterschaft und Derby / Erwachsenenteams allesamt mit Niederlagen

Es war ordentlich was los am Wochenende bei den Keglern der Eintracht, die gleich mit vier Mannschaften Punktspiele zu bestreiten hatten. Den Auftakt machte die Jugend, welche am Samstag in aller Frühe in Richtung Petriroda losfuhr. Das Spitzenspiel des Zweiten gegen den Tabellenführer - namentlich unsere Auswahl - gefiel mit Spannung vom Start weg. Flynn Bischoff legte auf den schwer zu bespielenden Bahnen gute 393 Holz hin und hielt so Paula Haak (379) auf Distanz. Petriroda antwortete in Form von Maurice Frank, dessen 350 zwar keine Zauberzahl darstellten, aber dennoch zum Sieg über das Duo Luca Volk/Phileas Rosenthal reichten (183/151/334 gesamt).
So lag es an Louis Armster, die Eintracht-Farben auf Siegkurs zu bringen. Gegen Maria Haak traf er besonders in die Vollen gut (296) und zeigte sich in den Räumern solide. Louis knackte die 400er-Marke, holte insgesamt 409 Holz und setzte sich so recht sicher gegen Maria (360) durch. Der Sieg war geschafft, Apfelstädt sicherte sich faktisch die Meisterschaft in der Jugendkonkurrenz des KFV Gotha. Am 26. März (10 Uhr) empfängt das von Manuel König und Melanie Bischoff trainierte Team den Ortsnachbarn Wandersleben zum ewig jungen Derby, dem eine kleine Fete zum Staffelsieg folgt.

 

Erwachsenen-Teams nicht vom Glück verfolgt

 

Weniger Glück besaßen derweil die drei Eintracht-Mannschaften im Erwachsenenbetrieb. Besonders ärgerlich fiel die knappe 2685:2690-Niederlage der DCU-Thüringenliga-Ersten gegen Crawinkel aus. Das spannende Duell glich einer Achterbahnfahrt. Tobias Trinks (432) traf gleich auf einen treffsicheren Raphael Wildner (461) und unterlag deutlich. Als Lucas Kirchner darauf überhaupt nicht zu seinem Rhythmus und in die Gasse fand (269), schien sich das Pech fortzusetzen. Nach 60 gespielten Wurf übergab er das Zepter an Andreas Ortlepp, der mit 148 Holz aus der Kalten heraus ein respektables Ergebnis spielte und die Niederlage so im Rahmen hielt.
In der Folge wurde Apfelstädt aber besser und drehte die Partie zu seinen Gunsten. Mario Kaiser (449), König mit starken 487 und René Margraf (458) sorgten dafür, dass die Eintracht mit einem Minivorsprung von 2 Holz in Abschlussduell ging. Stefan Beck und Alexander Wagner lieferten sich ein mitreißendes Duell mit dem besseren Ende für den Gast. 442 Holz für den "Schmied" standen 449 des Crawinklers gegenüber - ein Minus von 7, gleichbedeutend mit dem Gästesieg.

 

Bitter und etwas symptomatisch für diese Saison verlief das Gastspiel der Zweiten in Walschleben in der 1. Regionalklasse. Bis zum dritten Duell durfte unsere Reserve auf einen Auswärtssieg hoffen. Die Kaiser-Brüder Johannes (427) und Alexander (455) holten jeweils klare Erfolge, der von der Ersten nach Walschleben geeilte Trinks hatte Pech, dass seine guten 465 (Bestwert der Apfelstädter) nicht zum Erfolg gegen Fabrice Frey (477) reichten. Als René Schulze (462) mit ansehen musste, wie sein Gegner Uwe Köbis eine 509 auf die Bahnen zauberte, war die Begegnung gedreht. Im weiteren Verlauf fanden Toni Bürckenmeyer (374) und Felix Margraf (407) nicht die Mittel, in ihren Begegnungen Druck auf die Hausherren auszuüben. So stand am Ende eine ernüchternde 2587:2643-Niederlage inklusive der roten Laterne fest.

 

Unsere gemischte Dritte ging in der 2. Regionalklasse Staffel 2 am Sonntag in Elxleben ebenfalls leer aus. 342 Holz von Anke Rosenthal bedeuteten gleich nach der ersten Partie einen Rückstand von 75 Kegel. Zwar verkürzte Ortlepp (380) um sechs Zähler. Melanie Bischoff (342) und Katja Baumann (371), die am Vorabend noch Durchhaltevermögen bei einer großen Geburtstagsfeier zeigten, waren dann aber chancenlos. So gewann Elxleben 1614:1435, die Dritte bleibt Tabellenletzter.

 

Text: Thomas Rudolph 

Kreisliga, 18. Spieltag: Apfelstädt - VfL/Ein. Gotha 1:1 (0:1).

Nunja, der jeweils eine Punkt hilft keinem der beiden Teams im Abstiegskampf entscheidend weiter. Aber, und das konnte man aus Apfelstädter Sicht positiv herausnehmen: Moral ist definitiv vorhanden. Mit etwas Glück wäre sogar noch mehr drin gewesen, da die Eintracht einige Chancen liegenließ. Gleichwohl rettete uns Sebastian Thomßens verwandelter Foulelfmeter spät noch das 1:1-Remis (85.).

Die Gäste gingen ebenfalls per Foulelfmeter früh in Führung, als Vlatko Krushjanovski verwandelte (4.). Und nicht Wenige fühlten sich nach dem durch Marvin Hawel an den Pfosten gesetzten Handelfmeter (13.) etwas an das Hinspiel erinnert, als wir spät einen Strafstoß nicht nutzten und uns noch das 2:2 einfingen.

Diesmal durfte Apfelstädt ein Teilerfolgserlebnis feiern in einem Spiel, was vom Kampf und Krampf geprägt war. Hervorzuheben die Schiedsrichterleistung von Stefan Lenz, der in einer schwierig zu pfeifenden Partie mit vielen Nickligkeiten und mitunter auch Handgreiflichkeiten die Übersicht behielt.

SVE: Omoregbe, Panitz (33. Jakobi), Thomßen, Hohmann, Ludwig, Koch, Quade, Bube, Rommeis, Göpfert, Hawel.

T.: 0:1 Krushjanovski (4./FE), 1:1 Thomßen (85./FE). Vork: Hawel schießt Handelfmeter an den Pfosten (13.).

 

Text: Thomas Rudolph

Bitter, bitter! Zweite verliert mit zehn Holz gegen Gierstädt

Der Kegelgott ist kein Apfelstädter - zumindest, was unsere Zweite angeht. Trotz einer erneut guten Heimleistung und eines fantastisch aufgelegten Stefan Beck als Schlussspieler unterlag die Auswahl der Zweiten des SV "Fahner Höhe" Gierstädt mit 2698:2708 - ganze zehn Holz und irgendwie leider doch bezeichnend für die Saison.Matchwinner für die Gäste wurde der an fünf spielende Wilhelm Lütz, dessen 504 Holz nicht nur persönlichen Rekord bedeuteten, sondern die Grundlage für den knappen Auswärtserfolg legten.Dabei ging es diesmal für die Eintracht gut los. Johannes Kaiser (452) und Felix Margraf mit starken 487 Holz holten 54 Holz Vorsprung raus, Andreas Ortlepp teilte sich mit Toni Bürckenmeyer rein - das Duo kam auf 422 Holz und machte so vertretbare 10 Holz Minus.

Zur tragischen Figur avancierte in der Folge Louis Armster. Ausgerechnet unser seit Wochen mit starken Leistungen auftrumpfender Junior fand diesmal nicht zu seinem Rhythmus und legte "nur" 380 Holz hin. Bitter, da sich der Vorsprung nun in einen Rückstand drehte und Gierstädt etwas unerwartet in Führung lag.

Mit Lütz' Gala schien die Vorentscheidung gefallen, doch gab sich Apfelstädt nicht geschlagen. Beck brannte ein Feuerwerk ab und wuchtete 518 Holz, sein Gegenüber Jonas Dornberger hielt dem Druck aber stand und kam seinerseits auf solide 452, was den Gästesieg bedeutete.

Kegeln: Ralf Henkel bei Kreismeisterschaft gut in Form

Beim in Crawinkel ausgetragenen Vorlauf zur Kegel-Kreismeisterschaft wusste unser Routinier Ralf Henkel bei den Senioren B wieder einmal zu überzeugen. Mit 451 Holz holte er Platz 1 vor Siegbert Frank (Finsterbergen/445) und Bernd Pommerening (Waltershausen/443) und erspielte sich eine gute Ausgangslage für das Finale, welches am 2. April in Ohrdruf ausgetragen wird. Gerald Rose verpasste als 23. (347 Holz) leider eine Position unter den Top 12.

Die Senioren A waren derweil in Goldbach am Start. Hier setzte Norbert Graul vom KSV Mechterstädt eine Duftmarke von unglaublichen 526 Holz und ließ die Konkurrenz weit hinter sich. Mit jeweils guten 441 bzw. 436 kamen René Margraf und Mario Kaiser als Achter und Neunter unter die begehrten Ränge, die zum Finale berechtigen. Stefan Beck (417) muss als 15. wohl hoffen, dass einige Akteure vor ihm absagen, um noch nach Ohrdruf zu kommen.

Kreisliga, 15. Spieltag: Apfelstädt - Reinhardsbrunn 0:5 (0:2).

Der Nachholer stand für unsere Elf unter keinem guten Stern. Durch viele private Verpflichtungen brachten wir gerade so elf Spieler zusammen, die sich aber ins Spiel fuchsten und zumindest die erste Halbzeit gegen den Kreisoberligaabsteiger ausgeglichen gestalteten. Allerdings wurden einige Chancen leider nicht genutzt, der Gast zeigte sich da effektiver.

Nach dem Wechsel samt des schnellen Doppelpacks war die Luft natürlich raus. Bitter: Gut eine viertel Stunde vor Schluss rauschte Torwart Rose mit dem gegnerischen Stürmer zusammen und verletzte sich. Es droht eine längere Pause, der gesamte Verein wünscht baldige Genesung.

SVE: Rose, Panitz, Reich, Hohmann, Dietrich, Eckardt, Quade, Omoregbe, Göpfert, Jakobi, Hawel.

T.: 0:1 Schmoock (19.), 0:2 Schröder (45./FE), 0:3 Ludwig (50.), 0:4 Hentze (51.), 0:5 Frank (86.).

 

Text: Thomas Rudolph

Erste nach Sieg in Mechterstädt im Pokalhalbfinale / Zweite und Dritte mit Niederlagen

Mit einer konzentrierten Leistung hat unsere Erste die Pokalhürde Mechterstädt ll gemeistert und steht in der nächsten Runde. Fast zeitgleich unterlag die Dritte bei Geraberg ll mit 1624:1718!

Spannung, Wendungen, hochkochende Emotionen – das Duell unserer Zweiten gegen Faulungen II bot beim 2729:2751 alles, was zu einem Spiel dazugehört und gefiel mit bester Werbung für den Kegelsport.

In der Nachbesprechung wurde die Ursachenforschung für die neuerliche Niederlage detailreich ausgewertet. Im Nachgang entzündete sich die große Diskussion um das abschließende Duell zwischen René Schulze und Matthias Anhalt. Unser Ole brannte eine zunächst unglaubliche 183 in die Vollen und ließ die Apfelstädter Reserve mit einer 252 zur Halbzeit auf den Heimsieg hoffen. Doch der Gästeakteur wehrte sich spielerisch und auch – mitunter deutlich über die neutral anmutende Verbalgrenze gehend – nach Kräften und gewann noch eine Partie, die eigentlich verloren schien.

Die Emotionen schaukelten sich nach Spielende hoch – woran unser Umfeld sicher auch nicht unschuldig war – und wurden selbst bei der Siegerehrung eher kaschiert als verborgen. Hier dürfen sich beide Lager hinterfragen, ob man nicht ab und zu über das Ziel hinausgeschossen ist.

Auf Eintracht-Seite blieb einmal mehr der ernüchternde Fakt, trotz einer guten Heimzahl ohne Punkte dazustehen. Über die gesamte Spielzeit gesehen, ging die Begegnung nicht im letzten Aufeinandertreffen verloren. Einmal mehr stimmten die Vollen, zudem diesmal auch die Räumer. 13 mehr absolvierte Fehlschüsse waren aber zu viel, um die Faulunger zu bezwingen.

Bei einem Schnitt von 454 negative Gründe zu suchen, scheint schwierig. Gleichwohl sollte das Bestreben sein, in den entscheidenden Situationen abgezockter zu agieren. Zigfach ließen wir diesmal einen Kegel stehen, der die Chance auf mehr Holz zunichtemachte.

Aber bei allem Ärgernis gab es auch positive Ansätze: Junior Louis Armster schwang sich zum Tagesbesten auf, eine immer größer werdende Anhängerschaft sorgt dafür, dass die Unterstützung hinter der Glasscheibe gewährleistet ist. Nun gilt es nur noch, dies für sich zu nutzen.

Erste in Gotha ohne Chance und vom Pech verfolgt / Zweite mit unnötiger Niederlage gegen Kannawurf

Eine deutliche 4857:5113-Niederlage musste unsere Erste in der DCU-Thüringenliga beim KSV Wacker 99 Gotha einstecken. Neben der ungewohnten Tatsache, auf 200 Wurf zu spielen, lief für die Eintracht gefühlt alles falsch, was falsch laufen konnte. Kapitän Stefan Beck stand nicht zur Verfügung, im Verlauf mussten zunächst Ralf Henkel und dann René Margraf ausgewechselt werden. Für sie kamen Katja Baumann und Andreas Ortlepp in die Partie. Kleiner Lichtblick: Junior Louis Armster gefiel bei seinem Debüt auf schwer zu bespielenden Bahnen mit soliden 813 Holz.

Einen ärgerlichen Sonntag erlebte die Kegel-Zweite: Nicht nur, dass man gegen den Dritten Kannawurf beim 2657:2719 hinter den eigenen Möglichkeiten (und vielleicht auch Erwartungen) blieb. Durch den gleichzeitigen Auswärtssieg des Vorletzten Gierstädt II in Walschleben ist der Rückstand auf das rettende Ufer weiter angewachsen.

Im Vergleich zum Duell mit Gebesee II brachten die Eintrachtler diesmal zu selten das Potenzial auf die Bahn. Eine löbliche Ausnahme stellte Johannes Kaiser mit 486 Holz dar. Davon abgesehen, krankte es einmal mehr bei der Disziplin Räumer. Während Apfelstädt in die Vollen sogar besser war (1861:1822), zeugen 796:897 in den Räumern klar auf, wo es Verbesserungsbedarf gibt.

Erste verliert Spitzenspiel in Mechterstädt

Schade, schade! Mit einer 2671:2749-Niederlage kehrte unsere Erste vom Spitzenspiel der DCU-Thüringenliga aus Mechterstädt heim. Große Vorwürfe musste sich keiner der Akteure machen. Ohne Kapitän Stefan Beck, der durch Andreas Ortlepp ersetzt wurde, angetreten, gab es den großen Dämpfer im zweiten Spiel. Ortlepp spielte mit 421 Holz eine solide Zahl, hatte als Gegenpart aber mit Norbert Graul den stärksten Akteur neben sich. Der am Samstag noch in der 2. Bundesliga für Ohrdruf aktive Ausnahmespieler wuchtete eine 512 auf die nicht leicht zu bespielenden Bahnen – ein Brett, von dem die Gastgeber letztlich bis zum Schluss profitierten.

In den verblieben Duellen hielten unsere Apfelstädter das Geschehen nicht nur ausgeglichen, sondern konnten sogar eigene Akzente setzen. Lucas Kirchner mit starken 488 Holz und Routinier Ralf Henkel (473) gewannen ihre Spiele sogar. Zur ganz großen Aufholjagd reichte es aber leider nicht.

Kegeln: Jugend siegt souverän / Zweite verliert gegen Ersten

Huiiiii! Unsere Kegeljugend erwischte einen Sahnetag und gewann ihr Heimspiel gegen den SV Herrenhof Kegeln mit 1385:1167. Die jungen Gäste verkauften sich gut, waren aber letztlich chancenlos. Aus einer tollen Teamleistung, die neuen Mannschaftsbahnrekord bedeutet, ragte Phileas Rosenthal mit hervorragenden 477 Holz noch heraus. Für ihn bedeutete dies Einzelbahnrekord! Glückwunsch und weiter so.

Etwas später wusste die Zweite so richtig mit dem 2749:2851-Endergebnis im Apfelstädter Lager nichts anzufangen. Gegen viele Kontrahenten der 1. Regionalklasse hätte die Holzzahl wohl zu einem sicheren Heimsieg gereicht. René Schulze pulverisierte zu Beginn gleich die 500er-Marke und spielte mit insgesamt 515 Holz Tagesbestwert, Tobias Trinks sicherte sich im späteren Verlauf dank 486 Holz eine persönliche Bestleistung.

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Zweite gegen Tabellenführer KSV 1955 Gebesee e. V. II unterm Strich chancenlos war. 102 Holz Minus plus die Tatsache, dass drei Gästeakteure in die Nähe der 500 bzw. in Form des 18-jährigen Gregor Stollberg (513) sogar drüber kamen, war eine Seite der Medaille. Die andere zeigte der Blick auf die Räumer. 830 erzielten standen 950 der Gebeseer gegenüber – zu wenig, um die Gäste in Verlegenheit zu bringen und irgendwie nervtötend für die eigene Moral.

Durch die Niederlage rutscht Apfelstädt II vorerst auf den letzten Platz.

Pokal-Aus gegen Ohrdrufer Routiniers für die Zweite

"Jung gegen Alt" hieß es am Mittwochabend auf der Apfelstädter Kegelbahnanlage, wo unsere Zweite die Senioren-Auswahl vom Ohrdrufer KSV im Rahmen des Pokals empfing.Die Gäste, allesamt höherklassig erfahren, setzten durch Detlef Strauch (hier im Bild gegen Tobias Trinks) im ersten Duell gleich eine Duftmarke. Vom deutlichen Vorsprung (48 Holz) profitierten die Gäste letztlich über das gesamte Duell, auch wenn Toni Bürckenmeyer sein Duell nach einer durchwachsenen ersten Bahn (197 Holz) noch deutlich gewann. Felix Margraf ließ zuvor gegen den immer noch in der 2. Bundesliga spielenden Jörg Arcularius beim 451:457 beste Chancen aus, wenn die Gesamtzahl auch stimmte.Die abschließende Begegnung zwischen Geburtstagskind René Schulze und Uwe Leyhe passte dann ins Bild. Der Apfelstädter spielte gut auf, hatte mitunter bei den Räumern etwas Pech. Seelenruhig und mit der Erfahrung vieler Spiele kam sein Gegenüber auf beiden Bahnen perfekt zurecht und knackte sogar die 500er-Marke.

So stand am Ende ein 1805:1882 auf der Anzeigetafel, was Mannschaftsbahnrekord für die Ohrdrufer samt einem Weiterkommen bedeutete. Apfelstädt II enttäuschte keineswegs, musste aber die Überlegenheit der Gäste anerkennen. Trotzdem dürfte das Spiel Auftrieb für die nächsten Partien in der Liga geben. Mit dieser Leistung scheint der Klassenerhalt realistisch.

 

Text und Fotos: Thomas Rudolph

Kreisliga, 16. Spieltag: Apfelstädt - Wechmar 1:4 (0:2).

Wieder einmal ersatzgeschwächt, war für unsere Apfelstädter im Derby der beiden Eintracht-Teams diesmal nichts zu holen. Der Favorit gewann letztlich problemlos mit 4:1, auch wenn Apfelstädt seine Gelegenheiten besaß, das Ergebnis erfreulicher zu gestalten.

Nach dem frühen Rückstand durch Keyßner (15.) hatte Apfelstädt zwei Chancen, um den Ausgleich zu erzielen, nutzte diese aber nicht. Gleichwohl sündigten aber auch die Gäste mit Gelegenheiten - zumindest so lange, bis J. Eckardt auf der Strafraumlinie etwas zu forsch in den Zweikampf ging und es Elfmeter gab, den Kriegel verwandelte (36.).

Nach dem Wechsel setzte sich das fehlende Spielglück leider fort. Hawel vergab nach Pass von Höltzer eine hochklassige Möglichkeit zum 1:2 (48.) - wer weiß, wie das Duell bei einem Treffer verlaufen wäre. Wie es besser (und glücklicher) geht, zeigte der Gast. Möhrings Freistoß in die Mauer wurde von dieser derart unglücklich abgefälscht, dass der Ball in die andere Ecke zum 0:3 trudelte (63.). Damit war das Derby natürlich entschieden, das Niveau nahm in der Zeit ab. Zwei Treffer fielen in der Schlussphase aber noch. Zunächst verkürzte Hawel, als er den Unterlattenschuss Bubes abstaubte (86.). Noch kurioser kam Wechmar zum 4:1. Mitten in einen Spielerwechsel hinein pfiff der Schiedsrichter an, Möhring setzte einen Freistoß ins Netz (90.).

SVE: Fritsche, J. Eckardt, Hohmann, Ludwig (90. Omoregbe), Schneider (54. Dietrich), Quade, Koch, Bube, Jakobi, Höltzer, Hawel.

T.: 0:1 Keyßner (15.), 0:2 Kriegel (36./FE), 0:3 Möhring (63.), 1:3 Hawel (86.), 1:4 Möhring (90.).

 

Text: Thomas Rudolph

Kreisliga, 14. Spieltag: Emleben/S. - Apfelstädt 4:0 (4:0).

Zum Halbzeitpfiff mochte man ob des Ergebnisses noch an einen schlechten Witz glauben. Zusammengerechnet bedeutete die 0:4-Niederlage bei der SG Emleben/Schwabhausen aber einen empfindlichen Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Anders herum gesagt, bleibt derzeit leider die Feststellung, dass man so in der Liga nicht konkurrenzfähig ist.

Dabei schienen die Vorzeichen nicht schlecht, denn bis auf den gesperrten Göpfert hatte die diesmal von Frank Fritsche betreute Auswahl alle Mann an Bord. Die guten Vorsätze waren aber schon nach drei Minuten über den Haufen geworfen, als der schnelle Trübenbach ein Abstimmungsproblem in der Abwehr zum 1:0 nutzte. Der Treffer schockte Apfelstädt nicht, schnell übernahmen wir die Spielkontrolle, wussten aber die vorhandenen Chancen, und davon gab es einige, nicht zu nutzen. Besser machte es der Hausherr in Form von Trübenbach. Er zog über die linke Seite an und traf sehenswert straff in den Winkel zum 2:0 (21.).

Der Spielverlauf war damit auf den Kopf gestellt, aber zugleich deprimierend. Während Apfelstädt zwar viel Aufwand betrieb, diesen aber nicht umsetzte, zeigten die Hausherren, wie es geht. Königs Freistoß schlug zum 3:0 ein, kurz darauf schnürte er den Doppelpack (38./40.).

Die zweite Halbzeit bot dann ausschließlich Langeweile. Dass Torwart Rose mit drei Glanzparaden das Ergebnis im Rahmen hielt, sagte viel über das Spiel aus. Bitter zudem: gleich dreimal musste aufgrund von Verletzungen gewechselt werden. Während Rommeis nach einem Ball ins Gesicht taumelnd raus musste, in der Folge aber wieder fit wurde, muss man bei Panitz und Fäth schauen, wie es um die Blessuren bestellt ist.

SVE: Rose, Panitz (27. Quade), Hohmann, J. Reich, Ludwig, Koch, Bube, Rommeis (76. J. Eckardt), Fäth (85. Schneider), Höltzer, Hawel.

T.: 1:0, 2:0 Trübenbach (3., 21.), 3:0, 4:0 König (38., 40.).

 

Text: Thomas Rudolph

Kreispokal, 3. Runde: Apfelstädt - Borsch II 0:4 (0:3).

Prima gekämpft, über weite Strecken dem höherklassigen Gegner ordentlich Paroli geboten, aber letztlich klar verloren - so konnte der Kreispokalauftritt unserer Elf gegen die Landesklasse-Reserve aus Borsch kurz umschrieben werden.

Ärgerlicher als die Niederlage wog der Platzverweis für Göpfert, der sich in der 72. Minute zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und vom umsichtigen Schiedsrichter Schweitzberger richtigerweise vom Platz gestellt wurde. Schade, denn bis dahin war der Mittelfeldspieler einer der Aktivposten Apfelstädts und hatte die beste Möglichkeit zum Tor knapp verpasst. Eine maßgerechte Flanke Hawels drückte er - schwer zu nehmen - knapp über das Gehäuse (38.). Es wäre das 1:2 in einer insgesamt sehr fairen Begegnung gewesen, in der die in der Kreisoberliga beheimateten Gäste aus der Rhön ihre Möglichkeiten effektiver nutzten. Beim 0:1 wurde Höhn per Lupfer freigespielt und traf ins kurze Eck, das 0:2 erzielte T. Seng sehenswert mit einer Direktabnahme aus rund 15 Metern (15./27.). 

Insgesamt machte es die Eintracht aber nicht schlecht. Auf dem schwer zu bespielenden Acker, der immer wieder Bälle verspringen ließ, nahm man das Geschehen gut an und stand zumeist nah beim Gegenspieler. Einige verheißungsvolle Möglichkeiten, den flinken Hawel in Position zu bringen, erreichten jedoch nicht ihr Ziel, da sich die Borscher aufmerksam zeigten. Ärgerlich das 0:3 durch J. Hohmann per Fernschuss aus 25 Metern, der durchaus haltbar schien (42.), aber den Weg ins Tor fand.

Nach dem Wechsel war die Luft natürlich etwas raus, und so fand das Duell überwiegend im Mittelfeld statt. Beide Teams besaßen Möglichkeiten, das Resultat zu verbessern. Letztlich war es nur Köhler vergönnt, ein weiteres Tor zu erzielen. Nach einer Ecke köpfte er unbedrängt zum Endstand ein (88.).

Nächste Woche ist unser Team nur einmal gefordert. Am Samstag geht die Reise zur starken SG Catterfeld. Das Montagspiel gegen Emsetal wurde in den Dezember verlegt.

SVE: J. Eckardt, Panitz, Hohmann, J. Reich, Ludwig, Koch, Rommeis (46. Jakobi), Göpfert (72./RK), Höltzer, Scandolo, Hawel.

T.: 0:1 Höhn (15.), 0:2 T. Seng (27.), 0:3 J. Hohmann (42.), 0:4 Köhler (88.).

 

Text: Thomas Rudolph

Kreisliga, 11. Spieltag: Apfelstädt - Ruhla II 1:3 (1:1).

Vorsichtig ausgedrückt, gewann mit Ruhla II das über fast die gesamte Spielzeit bessere Team verdient. Realistisch gesehen, und der Tenor war größtenteils auch unter den Apfelstädter Anhängern gleich, glich unser Auftritt einem Armutszeugnis. Kaum gewonnene Zweikämpfe, ein quasi nichtexistentes Mittelfeld, individuelle Aussetzer - wer nach dem 4:1 gegen Tambach-Dietharz an einen Aufschwung glaubte, wurde am Freitagabend derbe enttäuscht.

Dabei ging es gut los. Ein langer Abschlag von Torwart Omoregbe erreichte Stürmer Hawel, der sich gegen drei Gegenspieler behauptete und mit der Pike zum 1:0 traf (10.). Leider brachte der Treffer überhaupt keine Sicherheit und weckte eher die Gäste auf. Diese wurden - obwohl spielerisch auch keine Bäume ausreißend - minütlich besser und sicherer. Über den von der Ersten abgestellten Simmen, der das Spiel clever lenkte, holte sich Ruhla II schnell ein Übergewicht und wirkte gefälliger.

Dennoch blieb das 1:1 durch Arnold unglücklich und umstritten. Zunächst wurde Göpfert im eigenen Strafraum gefoult, Schiedsrichter Knackstädt ließ aber weiterlaufen. In der Folge bot sich mehrfach die Möglichkeit, den Ball zu klären, doch einmal mehr in dieser Saison wurde dies nicht konsequent gemacht und so spitzelte der Angreifer ebenfalls mit der Pike den Ball ins kurze Eck - Torwart Omoregbe sah sehr unglücklich aus (29.). Unabhängig von der Entstehung hatten sich die Gäste den Treffer aber verdient und wollten noch vor der Pause nachlegen, spielten aber ihre Angriffe zu ungenau aus.

Von Apfelstädt war hingegen auch im zweiten Durchgang kaum etwas zu sehen. Meist planlos wurden die Bälle nach vorne gespielt, in der Zentrale verloren wir gefühlt jedes Kopfballduell und schafften es nicht, einen geordneten Spielaufbau zu initiieren. Es war eine Frage der Zeit, wann sich die Ruhlaer für ihr Engagement belohnen würden, und nach gut einer Stunde brachte ein Doppelpack die Entscheidung. Zunächst traf Simmen von der linken Strafraumkante sehenswert per Freistoß ins Eck (59.), ehe er kurz darauf von der rechten Seite flankte und Schmidt aus Nahdistanz nur noch den Kopf hinhalten musste (61.).

Erst spät stemmte sich die Eintracht gegen die drohende Niederlage. Bei zwei Chancen durch Höltzer und Hawel (78./83.) stand Torwart Muschiol, der ansonsten einen ruhigen Abend verbrachte, im Weg. Fairerweise sei aber auch erwähnt, dass ein Punktgewinn an diesem Freitagabend unverdient gewesen wäre.

Nächste Woche besitzt das Team die Möglichkeit, in der Liga durchzuatmen. Der Pokal steht vor der Tür, zu Gast ist Kreisoberligist Borsch II (Sonntag/14 Uhr).

SVE: Omoregbe, Panitz, Hohmann (65. J. Reich), Koch, Göpfert (75. J. Eckardt), Bube, Rommeis, Jakobi, Fäth (65. Quade), Höltzer, Hawel.

T.: 1:0 Hawel (10.), 1:1 Arnold (29.), 1:2 Simmen (59.), 1:3 Schmidt (61.).

 

Text: Thomas Rudolph

Kreisliga, 10. Spieltag: Apfelstädt - Tambach-Dietharz 4:1 (0:0).

Der am Freitag abgehaltenen Sitzung folgte am Sonntag eine positive Trotzreaktion - mit 4:1 setzte sich unsere Eintracht im Duell der Aufsteiger gegen Tambach-Dietharz durch und holte endlich den so ersehnten ersten Sieg in der Kreisliga.

Obwohl die Gäste im ersten Durchgang spielerisch gefälliger wirkten, aber mit ihren Chancen am starken Omoregbe scheiterten, ging der Heimerfolg letztlich in Ordnung. "Wie ausgewechselt", befand Aushilfstrainer Frank Fritsche, habe das Team im Gegensatz zu den Vorwochen gewirkt. Körperlich präsent, ohne aber unfair zu agieren, schienen die Gäste vom Auftritt Apfelstädts überrascht - vor allem umso mehr, da deren früh angepeiltes Tor nicht fallen wollte. So kam Tambach langsam vom Kurs der Ballstafetten ab und versuchte sich mit langen Bällen, auf die sich die Eintracht gut einstellte.

Nach dem Wechsel war die Erleichterung groß, als Marvin Hawel im Gestochere das 1:0 erzielte (50.). Und der Glaube an den ersten Erfolg stieg, als Felix Bube einen Freistoß aus großer Entfernung zum 2:0 nutzte (62.).

In der Schlussphase wurde es dann kurz rasant. Zunächst verkürzte Torjäger Costel-Ionut Timofte (72.), doch kurz darauf stellte Hawel den alten Abstand wieder her (76.). Tambach schwächte sich, weil ein Spieler nach einer abgepfiffenen Aktion Hawel umtreten wollte, mit Rot (80.). Spätestens mit diesem Platzverweis waren die Fronten geklärt. Tobias Göpfert behielt kurz vor Schluss noch die Ruhe und schob flach zum Endstand ein (88.).

Bereits am Freitag genießt unser Team erneut Heimrecht. Zu Gast ist Ruhla II, das Spiel wurde aufgrund der Kirmes vorverlegt. Anstoß des Flutlichtspiels ist 19 Uhr.

SVE: Omoregbe, Panitz, Hohmann, Koch, Göpfert, Rommeis, Bube, Jakobi (70. Scandolo), Hawel, Fäth (74. Dietrich), Höltzer (90. J. Eckardt).
T.: 1:0 Hawel (50.), 2:0 Bube (62.), 2:1 Timofte (72.), 3:1 Hawel (76.), 4:1 Göpfert (88.).

 

Text: Thomas Rudolph

Auszeichnung für Kegel-Ass Ralf Henkel

Das erste Heimspiel unserer 1. Kegelmannschaft gegen Mechterstädt nutzten Domenique Armster, Vorsitzender des SV Eintracht, und Ortsbürgermeister Rainer Seyring für einen Besuch der besonderen Art. Bevor Routinier Ralf Henkel zu den Kugeln griff, bekam er Glückwünsche und Präsente für seine tolle Leistung bei der Deutschen Meisterschaft überreicht.

Diese fand am 18./19. Juni in Lampertheim statt, wo unser Kegel-Ass bei den Senioren B an den Start ging und nach zwei Tagen die Silbermedaille holte. Mit insgesamt 941 Holz musste Henkel, seit 2019 amtierender deutscher Meister in dieser Kategorie, nur dem Kulmbacher Hans Dippold an sich vorbeiziehen lassen. Dieser erspielte stolze 969 Holz und gewann so souverän vor dem Apfelstädter und Gerd Böss aus Monsheim (940 Holz).

Der gesamte Verein gratuliert Ralf zum fantastischen Ergebnis und wünscht weiterhin maximalen sportlichen Erfolg!

 

Text und Foto: Thomas Rudolph

Kreisliga, 9. Spieltag: Luisenthal - Apfelstädt 6:1 (2:1).

Obwohl der Start durchaus gelang und Hoffnung auf mehr machte - Rommeis netzte früh zum 1:0 ein, unterlagen wir am Ende auf dem kleinen Kunstrasen klar. Zuvor waren alle Hebel in Bewegung gesetzt worden, überhaupt eine spielfähige Mannschaft nach Ohrdruf schicken zu können. Eine zweistellige Absagenflut ließ den Kader immer weiter schrumpfen, wobei sich so mancher Nichtanwesende hinterfragen darf, welche Gewichtung der Fußball - immerhin ein Mannschaftssport - überhaupt hat.

SVE: Omoregbe, J. Eckardt, Thomßen (64. Ludwig), Göpfert, Hohmann, Schaarschmidt, Quade, Jakobi, Rommeis, Scandolo, Höltzer.

T.: 0:1 Rommeis (11.), 1:1, 2:1 Lodato (31./34.), 3:1 Sichardt (49.), 4:1, 5:1 Bakari (55./69.), 6:1 Sichardt (75.).

Kreisliga, 7. Spieltag: Waltershausen II - Apfelstädt 7:2 (3:1).

Ziehen wir zunächst die positiven Aspekte heraus: Zu keiner Minute gab sich unsere Mannschaft beim Gastspiel in Waltershausen auf. Obwohl spielerisch klar unterlegen, machte sie das gar nicht so verkehrt und hätte mit ein wenig Glück sogar ein oder zwei Tore mehr erzielen können.

Dass es freilich nicht zu einem Punktgewinn reichte, war keine so große Überraschung. Es passt ein wenig zur bisherigen Saison, dass die Gastgeber ausgerechnet an diesem Wochenende auf Akteure der spielfreien Ersten zurückgreifen konnten und dies auch im Rahmen des Erlaubten reichlich taten. So fanden sich mit Dat le Duc, Max Sauer und Jannes Fittje gleich drei Spieler aus dem Landesklasse-Kader auf dem Rasen ein, was im Spielverlauf deutlich zu sehen war. Le Duc und Sauer führten klug Regie, Fittje wirbelte unsere Abwehr nach Belieben durcheinander.

Der Angreifer, übrigens neben dem Fußball als Rennsportfahrer in ganz Europa unterwegs, bereitete mit seinem Doppelpack den Heimsieg vor. Als Sturmpartner Dustin Michel eine Minute später nachlegte, musste man um die Eintracht bangen. Allerdings fing sich unser Team und nahm in der Folge rege am Geschehen teil. Als der emsige Michel Höltzer einen langen Ball aufnahm und verwertete, wurde die gute Zwischenphase belohnt. Apfelstädt wirkte immer dann gefällig, wenn mit langen Bällen schnell agiert wurde und die nicht ganz sattelfeste Abwehr der Hausherren unter Druck gesetzt wurde.

Mit dem 4:1 durch Michel, der insgesamt einen Viererpack schnürte, war die Luft aber raus. Beide Teams lieferten sich einen für die Zuschauer interessanten Schlagabtausch, sodass am Ende das hohe Resultat zustande kam. Für uns verkürzte Marvin Hawel nach Pass von Martin Rommeis zum zwischenzeitlichen 2:5.
Es darf trefflich diskutiert werden, wie das Spiel wohl ohne die Unterstützung aus der Ersten ausgegangen wäre. Trotzdem gilt: Mund abputzen, weiter geht's.

SVE: J. Eckardt, Panitz, Hohmann, J. Reich, Werner (73. Omoregbe), Quade, Koch (59. Dietrich), Rommeis, Höltzer, Scandolo, Hawel.

T.: 1:0, 2:0 Fittje (20./24. FE), 3:0 Michel (25.), 3:1 Höltzer (38.), 4:1, 5:1 Michel (55./65.), 5:2 Hawel (67.), 6:2 Fittje (71.), 7:2 Michel (83.).

 

Text: Thomas Rudolph

Apfelstädt steht ohne Spiel in der nächsten Pokalrunde

Soeben erreichten uns die Verantwortlichen der SG Ütteroda-Neukirchen e.V. und teilten uns mit, für das morgige Pokalspiel leider keine Mannschaft stellen zu können. Unsere Eintracht steht damit kampflos in der nächsten Runde.

Kreisliga, 6. Spieltag: Apfelstädt - Behringen 0:4 (0:2).

Ähnlich launisch wie das Wetter präsentierte sich am Samstag unsere Erste, die nach einer vor allem im ersten Durchgang mutlosen Vorstellung verdientermaßen gegen Behringen verlor. Auf dem schwer zu bespielenden Apfelstädter Platz, der durch den Regen auch noch seifig und somit rutschig wurde, wirkten die Gäste griffiger, körperlich präsenter.

War das 0:1 noch Pech, da der Freistoß Pietschs Torwart Omoregbe durch die Hände glitt (21.), war der zweite Treffer sehenswert. Nogolas Versuch klatschte an den Innenpfosten und von dort ins Tor (32.).

Nach dem Wechsel raffte sich Apfelstädt, bis dahin körperlich gefühlt kaum anwesend, auf und drängte auf den Anschluss. Die wenigen Gelegenheiten wurden aber vergeben, obwohl Behringen in der Abwehr auch nicht sattelfest wirkte. Mit einem individuellen Fehler und dem daraus resultierenden 0:3 war das Duell aber entschieden. Przygoda besorgte spät den Endstand.

Am Dienstag sind wir im Rahmen des Kreispokals beim Kreisklässler Neukirchen gefordert (15 Uhr).

SVE: Omoregbe, Panitz (46. Jakobi), Hohmann (75. Ludwig), J. Reich, Koch, Quade, Rommeis, Bube, Göpfert, Fäth, Hawel.

T.: 0:1 Pietsch (21.), 0:2 Nogala (32.), 0:3 Faske (71.), 0:4 Przygoda (86.). 

Kreisliga, 5. Spieltag: Sundhausen - Apfelstädt 12:1 (5:1).

Mit dem letzten Aufgebot reiste unsere Elf am Sonntag zum starken TSV Sundhausen. Zig Ausfälle hatten unter der Woche sogar die Überlegung mit sich gebracht, das Spiel abzusagen. Da wir aber sportlich fair agieren wollten, machte sich das Team dennoch auf in die Kreisstadt.

Nach einer flotten Anfangsphase, in der Fäth per Foulelfmeter zumindest verkürzen konnte, wurde der Ligaunterschied deutlich. Bleibt zu hoffen, dass sich die Personallage zum nächsten Heimspiel gegen Behringen etwas entspannt. Das Duell wurde auf Bitten der Gäste vom Sonntag auf Samstag verlegt und findet um 15.30 Uhr in Neudietendorf statt.

SVE: Omoregbe, Kroll, Thomßen, Ludwig, Panitz, Bialozyt (78. Zufelde), Koch, Jakobi, Scandolo, Fäth, Hawel.

T.: 1:0 Göring (2.), 2:0 Hermann (5.), 2:1 Fäth (14./FE), 3:1, 4:1 Hermann (17./31.), 5:1, 6:1 Pufe (34./51.), 7:1 T. Meisel (61./FE), 8:1 Koch (75./ET), 9:1 Reinhardt (76.), 10:1 T. Meisel (78.), 11:1 Hermann (82.), 12:1 Fritz (83.).

 

Text: Thomas Rudolph 

Kreisliga, 4. Spieltag: Apfelstädt - Ohratal II 1:5 (1:3).

Es ist schwer, nach einer 1:5-Niederlage positive Ansätze zu finden. Nach Spielende blieb aber dennoch festzuhalten, dass die Moral in der Truppe stimmt. Zu keiner Zeit gab sich Apfelstädt auf, auch wenn die spielerischen Möglichkeiten begrenzt waren und Ohratal II zumindest im zweiten Durchgang die Partie klar überlegen führte.

Neben der Niederlage schmerzten im wahrsten Sinne des Worte die zwei Verletzungen. H. Reich blieb kurz nach Anpfiff im Rasen hängen und musste sogar mit dem Krankenwagen abgeholt werden - wir hoffen inständig, dass sich die schlimmsten Befürchtungen nicht bestätigen und die Verletzung doch weniger schwer als angenommen ist. Zur Halbzeit musste auch Koch passen, dessen Oberschenkelprobleme wieder auftraten.

Inklusive der vielen Ausfälle aus diversen Gründen stellte sich unser Team quasi von allein auf und machte ihre Sache im ersten Durchgang gar nicht so schlecht. Mit der ersten Chance gelang sogar die Führung. Scandolo, für H. Reich ins Spiel gekommen, bekam den Ball von der Ohrdrufer Defensive in den Fuß gespielt und schob entgegen der Richtung von Torwart Kautz zum 1:0 ein (17.).

Zum vierten Mal in Folge ging Apfelstädt in dieser Saison in Führung. Komischerweise gab sie erneut keine Sicherheit, und die vom souverän leitenden Schiedsrichter Schemann (Kölleda) angesetzte Trinkpause sorgte bei uns für einen Bruch im Spiel. Scheiterte Platz noch an der Latte (22.), machte er es nach der Pause besser und vollendete sehenswert ins Eck zum Ausgleich (27.). 

Mit diesem Tor war der Gast im Spiel und legte gleich nach. Der Lette Vitolnieks, von der Ersten nach unten gerutscht, tankte sich durch und schoss ins untere Eck (29.) - in nur zwei Minuten drehte Ohratal die Partie. Fortan hatte unsere Abwehr viel Arbeit zu verrichten. Vitolnieks und Jarju wirbelten ordentlich umher, konnten aber meist noch geblockt werden. Als Vitolnieks aber die Lücke fand und Jarju flach zum 3:1 einschob, kam dies einer Vorentscheidung gleich (35.), auch wenn Hawel kurz vor dem Halbzeitpfiff mit einem Riesen das 2:3 vergab (44.).

Nach dem Wechsel wurde die sehr faire Begegnung einseitig. Ohrdruf spielte seine bessere Spielanlage aus und besaß mehrere Hochkaräter. Gleich dreimal rettete das Gebälk für die Eintracht. Keil nach Vorlage von Vitolnieks und Türk, der im Nachschuss erfolgreich waren, drückten die Überlegenheit in Toren aus (67./88.). Auf Apfelstädter Seite stand eine Halbchance durch Thomßen, der aus der Distanz an Kautz scheiterte, zu Buche.

Leichter werden die Aufgaben unterdessen nicht. Nächsten Sonntag geht es zum TSV Sundhausen, wo es ein Wiedersehen mit Christopher Zick geben wird.

SVE: Omoregbe, Panitz, Koch (46. Dietrich), Hohmann, H. Reich (7. Scandolo), J. Eckardt, Quade, Thomßen (89. Schneider), Göpfert, Fäth, Hawel.
T.: 1:0 Scandolo (17.), 1:1 Platz (27.), 1:2 Vitolnieks (29.), 1:3 Jarju (35.), 1:4 Keil (66.), 1:5 Türk (88.).

 

Text: Thomas Rudolph

Kreisliga, 3. Spieltag: VfL/Ein. Gotha - Apfelstädt 2:2 (0:2).

Das Ergebnis durfte in den Augen der Apfelstädter einzig als schlechter Witz gesehen werden. Klar geführt, noch zig Chancen ausgelassen, einen spielerisch arg beschränkten Gegner im Griff gehabt, dazu in Überzahl - es ist kaum zu glauben, dass man diesen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gab.

Da sich viele an das Wechmar-Spiel erinnert fühlten, wo die Eintracht ebenfalls Chancenwucher betrieb und bestraft wurde, bleibt jedoch festzuhalten: es ist nicht nur Pech, sondern in den entscheidenden Situationen auch eine Frage der Qualität. Sechs Punkte aus den ersten drei Spielen wären im Bereich des Möglichen gewesen, zwei sind es tatsächlich. Das mag für einen Aufsteiger in Ordnung gehen, sagt aber nur die halbe Wahrheit. Die verschenkten Zähler tun weh, auch wenn die Spielzeit noch lang ist.

Natürlich kann man darüber diskutieren, dass der beim Stand von 2:1 erhaltene Foulelfmeter - Göpfert war zu Fall gebracht worden - unglücklich am linken Pfosten landete. Hohmann hatte sich diesmal versucht, da Bube in Wechmar ebenfalls am Alu gescheitert war. Dennoch, und das bekannten einige Zuschauer, fehlte wiederholt die absolute Überzeugung, diesen zu verwandeln und so das Spiel zu entscheiden (87.). 

Die Folge ist bekannt. Gotha, eher durch rustikales Spiel auffallend, bekam in der allerletzten Minute der Nachspielzeit noch eine Ecke zugesprochen, die der aufgerückte Torwart Koch mit einem sehenswerten Sonntagsschuss zum 2:2 abschloss (90.+4). Sofort danach war Schluss, der VfL/Eintracht feierte das Remis wie einen Sieg - verständlich.

Die Fehlerursachen musste der Gast so einzig bei sich suchen. Was war nach der komfortablen 2:0-Führung durch einen Doppelpack Hawels (7./32.) passiert? Man hatte die Partie doch im Griff, verpasste nur mit einigen Riesen das 3:0. Spätestens als sich Gotha mit Gelb-Rot dezimierte (67.), waren alle Weichen auf Auswärtssieg gestellt. Daran sollte eigentlich auch nicht der Kopfballtreffer zum Anschluss (75.) etwas ändern. 

Unser Team zahlt in den Anfangspartien der Kreisliga ordentlich Lehrgeld und muss so weiterhin um jeden Punkt hart kämpfen. Dass die Qualität für die Liga besteht, ist sichtbar. Gegner wie der VfL/Eintracht müssen im weiteren Saisonverlauf hinter uns landen, will man mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Daran gilt es zu arbeiten.

Nächsten Sonntag empfangen wir wieder in Neudietendorf den FSV Ohratal II, der bereits am Freitag im Rahmen des Derbys gegen Luisenthal aktiv ist.

SVE: J. Eckardt, Panitz (76. Omoregbe), Hohmann, Ludwig (90. Kroll), Bube, Quade, Rommeis, Jakobi, Göpfert, Fäth (73. Dietrich), Hawel.

T.: 0:1, 0:2 Hawel (7., 32.), 1:2 Tekie (75.), 2:2 Koch (90.+4). Vork: Hohmann verschießt Foulelfmeter (87.).

 

Text: Thomas Rudolph, Foto: Sebastian Pfannmöller

Kreisliga, 2. Spieltag: Apfelstädt - Lok Gotha 1:7 (1:3).

Lob für den Gegner, kritisches Hinterfragen der eigenen Leistung: Das bittere 1:7 zum Heimauftakt gegen Lok Gotha dürfte auch dem letzten Spieler aufgezeigt haben, dass in der Kreisliga mehr investiert werden muss, egal, wie das Spiel am Ende ausgeht. "Mitunter war das bei uns heute auch eine Einstellungssache", sagte Co-Trainer René Schulze nach der denkwürdigen Pleite.

Denkwürdig vor allem deshalb, weil in der ersten Halbzeit nichts auf eine derartige Blamage hindeutete. Apfelstädt spielte auf dem Platz in Neudietendorf mutig nach vorn und wurde früh belohnt. Ein langer Ball fand Rommeis, der in den Pressschlag mit Torwart Staudt ging. Von dort trudelte der Ball genau vor die Füße Jakobis, der ins leere Tor schob - 1:0 (14.).

Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, hätte unsere Eintracht die Führung länger verwalten können. Doch kurz nach der Führung klammerten Hohmann und sein Gegenspieler im Strafraum, Schiedsrichter Lenz entschied auf Elfmeter. Eine 50:50-Entscheidung, die sich Lipski nicht entgehen ließ (17.).

Mit dem Treffer war der Gast im Spiel und gefiel mit einem sauberen Spielaufbau. Dennoch besaß unser Team verheißungsvolle Möglichkeiten. Erst wurde der durchgebrochene Hawel kurz vor dem Strafraum grob von den Beinen geholt, der Verteidiger war mit Gelb sehr gut bedient. Zwei aussichtsreiche Freistöße Springers brachten aber ebenso wenig ein wie ein tolles Solo Göpferts über die linke Seite samt Abspiel auf Hawel, der aber den Torwart anschoss, anstatt flach zu vollenden (29.). Knackpunkt der Partie wurden die zwei recht schnell hintereinander erzielten Tore durch Jäger und Kopp (35./40.), die die Begegnung doch in erwartbare Bahnen lenkte.

Nach dem Wechsel fand Apfelstädt jedoch überhaupt nicht mehr zu seinem Rhythmus. Lok, angetrieben vom nie zu stellenden Kuzmanovski, nutzte seine Chancen resolut und scheiterte sogar mehrfach am aufmerksamen Omoregbe, der trotz der sieben Gegentreffer eine ordentliche Partie ablieferte. "Ihn kann ich nur lobend erwähnen", befand Schulze. Zwei eigene Halbchancen verpufften, sodass die Gothaer letztlich problemlos gewannen.

Sicher sollte man die Niederlage gegen einen Staffelfavoriten auch nicht überbewerten, nächsten Sonntag gibt es im Auswärtsspiel beim VfL/Eintracht Gotha die Möglichkeit, den Saisonstart wieder gerade zu rücken. Gleichwohl gilt schon jetzt für alle, eine Schippe draufzulegen. Gegner vom Kaliber der Lok erwarten uns in dieser Spielzeit noch öfter.

SVE: Omoregbe, Panitz (61. Werner), Hohmann, J. Reich, Bube (79. Ludwig), Quade, Rommeis, Jakobi (61. Scandolo), Göpfert (45. Höltzer), Springer, Hawel.

T.: 1:0 Jakobi (14.), 1:1 Lipski (17./FE), 1:2 Jäger (35.), 1:3 Kopp (40.), 1:4 Jäger (61.), 1:5 Kuzmanovski (64.), 1:6 Heyder (76.), 1:7 Kuzmanovski (89.). 

 

Text: Thomas Rudolph

Apfelstädt trauert um Ex-Trainer Waldemar Hotzler

Unsere Eintracht trauert um ihren früheren Trainer Waldemar Hotzler. Der rüstige und fußballverrückte Senior verstarb am 29. Juli im Alter von 86 Jahren. Zuletzt betreute "Waldi" den SV Salamander Werningshausen. Zuvor war er unter anderem auch für unsere Eintracht tätig, die er zur Halbserie 2015/16 übernahm. Nach dem Abstieg aus der Kreisliga nahm er zusammen mit Ralf Schulze einen neuen Anlauf, um den Apfelstädter Fußball wieder nach vorne zu bringen. Mit Erfolg: Apfelstädt stieg in der Folgesaison von der 1. Kreisklasse in die Kreisliga auf, anschließend gelang sogar der Durchmarsch in die Kreisoberliga.
Hotzler war trotz seines damals schon stolzen Alters für jeden Spaß zu haben. Unvergessen bleiben seine "Batterie, Batterie"-Anfeuerungsrufe während der Trainingseinheiten.

 

Ruhe in Frieden lieber Waldemar, deine Verdienste um die Eintracht bleiben unvergessen.

Kreisliga, 1. Spieltag: Wechmar - Apfelstädt 1:1 (0:1).

Vor dem Spiel wäre man mit einem Punkt in Wechmar wahrscheinlich zufrieden gewesen. 95 umkämpfte Minuten später schwankte die Gefühlslage zwischen Zufriedenheit und etwas Enttäuschung. Insgesamt mochte das 1:1 wohl in Ordnung gehen, trotzdem war der Ärger im Apfelstädter Lager verständlich. Zu viele klare Chancen auf das 2:0 ließ man liegen, um das Derby für sich zu entscheiden.

Dabei begann der Ligaauftakt nicht schlecht. Unsere Eintracht wirkte wacher, gedanklich schneller. Nach einem kapitalen Rückpassfehler rannte Stürmer Hawel allein auf das Tor zu, schoss aber Torwart Meier in die Arme - die große Möglichkeit zum 1:0 war dahin (6.). Dennoch gefiel Apfelstädt mit dem Versuch, über die Außen Druck auszuüben, während Wechmar seine Zeit brauchte, um ins Spiel zu finden. Folgerichtig so die Führung durch Göpfert, der von Jakobi freigespielt wurde, in den Strafraum eindrang im Nachsetzen traf (10.). Wechmar reklamierte auf Abseits - eine sehr enge Entscheidung. Mit zunehmender Spieldauer neutralisierten sich beide Kontrahenten, sodass es mit der knappen Führung in die Kabine ging.

Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag. Hawel setzte zum Solo über den gesamten Platz an, ließ alle Verteidiger stehen und wollte den Ball an Meier vorbeilegen, der ihm diesen aber vom Fuß nahm. Zum Entsetzen Wechmars zeigte Schiedsrichter Kopka auf den Punkt und gab Strafstoß, was wütende Proteste zur Folge hatte. Verständlich waren diese, da Meier sauber klärte und die Welt nicht mehr verstand. Leider nahm Bube das Geschenk nicht an und scheiterte am rechten Innenpfosten (47.) - natürlich unglücklich für uns, aber irgendwo auch gerecht.

Die Schlüsselszene führte zum Wechsel des Spielgeschehens. War bis zu diesem Zeitpunkt Apfelstädt leicht besser, riss Wechmar nun das Geschehen an sich und übte mehr Druck auf das Tor aus. Zwar stellten die lang geschlagenen Bälle in die Spitze für das aufmerksame Verteidigerduo J. Reich und Koch keine Probleme dar - aber die Hausherren waren um den Ausgleich deutlich bemühter als noch zu Beginn. So musste Torwart Eckardt einige Male rettend eingreifen.

Gleichwohl boten sich durch das Aufrücken große Räume für Kontersituationen und die Entscheidung. Bubes Schuss kratzte Meier zur Ecke (57.), eine von Rommeis geschlagene Ecke fand den Kopf Fäths, der aber an der Unterlatte scheiterte (67.). Später lief Rönnberg kurz nach seiner Einwechslung allein auf Meier zu, fand in ihm aber seinen Meister (72.).
Das 2:0 fiel nicht und so kam es, wie es kommen musste. Da aus dem Spiel heraus wenig gelang, war es ein Eckball, den Bönewitz mit dem Kopf wuchtig ins Eck setzte (85.). Der Ausgleich mobilisierte bei Wechmar letzte Kräfte, während Apfelstädt nun immer weiter in die Defensive gedrängt wurde und die Bälle resolut klärte, um den wertvollen Punkt abzusichern. Das gelang, mit dem Schlusspfiff war die Erleichterung über das Remis  groß.
Nächsten Sonntag genießen wir zum ersten Mal Heimrecht, wenn sich die optimal gestartete Lok aus Gotha vorstellt. Gespielt wird übrigens nicht in Apfelstädt, sondern in Neudietendorf.

SVE: J. Eckardt, Panitz (61. H. Reich), Koch, J. Reich, Bube, Quade, Rommeis, Göpfert, Jakobi, Fäth (78. Ludwig), Hawel (70. Rönnberg).
T.: 0:1 Göpfert (10.), 1:1 M. Bönewitz (85.). Vork: Bube verschießt Foulelfmeter (47.).

 

Text: Thomas Rudolph

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